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Gaming: Shader Pre-Caching auf Steam aktiviert

14.12.2017 | 15:40 Uhr |

Die Funktion Shader Pre-Caching soll die Ladezeiten von Spielen auf Steam reduzieren und die Grafikkarte entlasten.

Valve erlaubt auf Steam ab sofort die Funktion Shader Pre-Caching für Vulkan und OpenGL . Dabei handelt es sich um vorkompilierte Shader, die die Grafikkarte entlasten und Nachladeruckler reduzieren sollen. Anstelle einer Kompilierung in Echtzeit, werden die Shader vorab aus dem Internet geladen und direkt ausgeführt. Um Shader Pre-Caching nutzen zu können, ist jedoch eine Grafikkarte samt Treiber nötig, die die Funktion unterstützt. Außerdem müssen die vorkompilierten Treiber für die eigene Grafikkarte auf Steam vorhanden sein. 

Shader Pre-Caching ist ab sofort in den Steam-Einstellungen aktiviert. Die Spiele auf Steam müssen offenbar noch für die Funktion optimiert werden. Beim Großteil der Titel werden noch keine vorkompilierten Shader heruntergeladen. Wird das Spiel beendet, so werden zu Analysezwecken automatische Reports zum Steam-Betreiber Valve hochgeladen. Damit will Valve die Performance der Funktion überwachen. Eine Alternative zum Shader Pre-Caching auf Steam ist die Funktion Shader-Cache, die von vielen AMD- und Nvidia-Grafikkarten unterstützt wird. Dabei werden die Shader nach dem ersten Spielstart gespeichert und beim nächsten Spielen erneut geladen. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass im Treiber Profile für das gerade genutzte Spiel vorhanden sind.

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