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Gamer stirbt bei Twitch-Charity-Session

22.02.2017 | 14:42 Uhr |

Bei einer 24-stündigen Gaming-Charity-Session ist der Twitch-Streamer Brian Vigneault gestorben.

Während einer Gaming-Charity-Session verstarb in dieser Woche der Twitch-Streamer Brian „PoShYbRiD“ Vigneault . Vigneault veranstaltete regelmäßig Streams für wohltätige Zwecke auf seinem Kanal. Er hatte in den vergangenen Monaten bereits rund 10.000 US-Dollar gesammelt. Während seiner letzten Session wollte er 24 Stunden am Stück spielen und dabei Spenden sammeln.

In der Nacht gegen 3:30 Uhr teilte er seinen Zuschauern mit, dass er eine Rauchpause machen wolle. Er kehrte jedoch nie zurück. Um 11 Uhr am darauffolgenden Morgen gingen seine Fans davon aus, dass er wohl eingeschlafen sein. Um 19 Uhr schrieb ihn der Gamer Sore an, um zu fragen, ob alles in Ordnung sei. Antwort bekam er jedoch nicht von Vigneault, sondern von einem Polizeibeamten der bestätigte, dass Vigneault verstorben sei.

Die Polizeibeamten seien in Vigneaults Wohnung gerufen worden, weil sich dort eine leblose Person befinde. Bei deren Eintreffen konnte nur noch der Tod des 34-Jährigen festgestellt werden. Die Mordkommission habe in Vigneaults Wohnung ermittelt, sehe jedoch keine Hinweise auf Fremdeinwirkung. Die Polizei geht davon aus , dass Vigneault an Herzproblemen und Schlafentzug gestorben sei. Vigneault war auf Twitch bereits für seine Gaming-Sessions bekannt, während derer er Kette rauchte und Alkohol trank.

World-of-Tanks-Entwickler Wargaming veröffentlichte heute eine Stellungnahme zu Vigneaults Tod. Das Studio bedauert den Verlust des WoT-Spielers, der sich so sehr für die Make-A-Wish-Foundation engagiert hatte.

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