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Galapagosinseln: Rattenbekämpfung mit Drohnen

29.01.2019 | 16:52 Uhr | Denise Bergert

Die ecuadorianischen Behörden nutzen Drohnen zur Bekämpfung einer Rattenplage auf den Galapagosinseln.

Neben der Landwirtschaft kommen Drohnen auch immer häufiger beim Naturschutz zum Einsatz. Ein aktuelles Beispiel findet sich auf den Inseln des Galapagos-Archipels im Pazifischen Ozean. Die Flora und Fauna der Inseln gehört zum Weltnaturerbe der UNESCO. Durch eingeschleppte Haus- und Wanderratten sind auf einigen der Inseln jedoch aktuell einheimische Vogel- und Pflanzenarten bedroht.

Bekämpft werden die unerwünschten Nager mit Giftködern, die bislang per Hand oder mit Hubschraubern ausgelegt wurden. Anfang 2019 gingen die ecuadorianischen Behörden auf den beiden Galapagosinseln Seymor Norte und Mosquera jedoch neue Wege . In mehreren Durchgängen nutzten sie Drohnen zur Ausbringung der Giftköder. Noch bis Ende des Monats sollen auf den beiden Inseln mehr als 3.000 Kilogramm dieser Köder verteilt werden. Jeweils eine Hälfte der kleinen bis mittelgroßen Inseln übernehmen die Drohnen, während die zweite Hälfte von Rangern am Boden per Hand ausgelegt wird. Am Ende soll eine Gegenüberstellung zeigen, welche der beiden Methoden für die Rattenbekämpfung auf den Inseln kostengünstiger und effektiver ist.

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