2258163

Fritzbox: Benutzerkonten und Push Service anpassen

17.03.2017 | 08:09 Uhr |

Im Laufe der Zeit wurde der Funktionsumfang des als Fritz-OS bezeichneten Betriebssystems stetig erweitert. Zwei der interessantesten Zusatzfunktionen stellen wir Ihnen im Detail vor.

Schritt 1: Weitere Benutzerkonten hinzufügen

Die Fritzbox ist mehrbenutzerfähig. Sie können also zusätzliche Benutzerkonten anlegen, um auch anderen Haushaltsmitgliedern die Nutzung weiterführender Funktionen und Dienste zu gestattet, beispielsweise den Fernzugriff über Myfritz oder den Aufbau einer VPN-Verbindung. Die Funktionen zur Einrichtung und Verwaltung von Benutzerkonten erreichen Sie in der Fritzbox-Konfigurationsmaske über Klicks auf „System“ und „FRITZ!Box-Benutzer“. Der Vollständigkeit halber wollen wir erwähnen, dass sich maximal 18 Benutzerkonten einrichten lassen.

Haben Sie an Ihrer Fritzbox weder den Fernzugriff, noch die Funktion FritzNAS eingerichtet, wird im Register „Benutzer“ kein Konto aufgelistet. Haben Sie den NAS-Service hingegen bereits konfiguriert, ist ein Konto vorhanden: „ftpuser“. Das ist das standardmäßig von der Fritzbox konfigurierte Konto, über das die lokalen Zugriffe auf die FritzNAS-Inhalte abgewickelt werden.

Schritt 1: Weitere Benutzerkonten hinzufügen
Vergrößern Schritt 1: Weitere Benutzerkonten hinzufügen

Um ein neues Konto anzulegen, klicken Sie auf die Schaltfläche „Benutzer hinzufügen“. Im daraufhin geöffneten Dialog geben Sie unter „Benutzer“ den Benutzernamen, dessen E-Mail-Adresse und das Kennwort ein. Soll der Benutzer auch über das Internet auf die Fritzbox zugreifen dürfen, aktivieren Sie die Option „Zugang auch aus dem Internet erlaubt“. Im Bereich „Berechtigungen“ legen Sie fest, welche Rechte dem Benutzer zugeteilt werden sollen. Zur Auswahl stehen unter anderem „FRITZ!Box Einstellungen“, „VPN-Verbindung“ und „Zugang zu NAS-Inhalten“. Aktivieren Sie die letztgenannte Option, müssen Sie noch per Klick auf „Verzeichnis hinzufügen“ festlegen, auf welche Ordner der Benutzer zugreifen darf. Mit einem Klick auf die Schaltfläche „OK“ speichern Sie die Änderungen. Mehr dazu lesen Sie hier .

Fritzbox: Mehr Komfort beim Telefonieren

Schritt 2: Fritzbox-Anmeldung anpassen

Schritt 2: Fritzbox-Anmeldung anpassen
Vergrößern Schritt 2: Fritzbox-Anmeldung anpassen

Standardmäßig lässt sich die Fritzbox-Konfigurationsoberfläche erst nach Eingabe eines Kennworts öffnen. Haben Sie zusätzliche Benutzerkonten eingerichtet, und verfügen einige dieser Konten über das Recht, die Einstellungen der Fritzbox zu verändern, müssen Sie die Art der Authentifizierung ändern. Gehen Sie so vor, wie in Schritt 1 beschrieben, und klicken Sie auf das Register „Anmeldung im Heimnetz“.

In der Grundeinstellung ist unter „Anmeldung bei Zugriff aus dem Heimnetz“ die Option „Anmeldung mit dem FRITZ!Box-Kennwort“ ausgewählt. Aktivieren Sie den Befehl „Anmeldung mit FRITZ!Box-Benutzernamen und Kennwort“ und bestätigen Sie mit „Übernehmen“. Sie werden daraufhin automatisch von der Konfigurationsoberfläche abgemeldet und müssen sich neu einloggen – diesmal allerdings durch Auswahl des Benutzernamens und Eingabe des dazugehörigen Kennworts. Ein Vorteil der Anmeldung auf Basis der Benutzerkonten: Durch einen Blick in das Systemprotokoll, das Sie über Klicks auf „System“ und „Ereignisse“ öffnen, finden Sie ganz einfach heraus, wann sich welche Benutzer an der Konfigurationsoberfläche eingeloggt haben.

Bei der Anmeldung mittels Kennwort ist im Ereignisprotokoll hingegen lediglich die IP-Adresse des Geräts, auf dem die Konfigurationsoberfläche geöffnet wurde, aufgeführt. Die Einstellungen, die die einzelnen Benutzerkonten betreffen, können Sie jederzeit bearbeiten. Dazu klicken Sie im Register „Benutzer“ neben dem entsprechenden Benutzernamen auf die Schaltfläche „Bearbeiten“. Und per Klick auf den Button „Löschen“ entfernen Sie das Benutzerkonto.

Alternativ dazu lassen sich Konten auch deaktivieren. Dazu entfernen Sie im Dialog „Benutzerkonto“ lediglich das Häkchen neben „Benutzerkonto aktiv“ und bestätigen mit „OK“.

Schritt 3: Push Services informieren

Schritt 3: Push Services informieren
Vergrößern Schritt 3: Push Services informieren

Das in Schritt 2 kurz angesprochene Systemprotokoll versorgt Sie mit zahlreichen interessanten Informationen rund um Ihre Fritzbox. Allerdings müssen Sie Ereignislisten wie „Internetverbindung“, „Telefonie“ und „WLAN“ manuell aufrufen. Wollen Sie hingegen auf wichtige Ereignisse umgehend per E-Mail aufmerksam gemacht werden, müssen Sie die Funktion „Push Service“ konfigurieren, die Sie in der Konfigurationsoberfläche im Bereich „System“ finden. Wie es die Bezeichnung dieser Funktion verrät, sendet sie Ihnen bei bestimmten, vorher festgelegten Ereignissen automatische E-Mails, sodass Sie rund um die Uhr über den Status des AVM-Routers informiert sind.

Schritt 4: Sende-E-Mail-Adresse einrichten

Schritt 4: Sende-E-Mail-Adresse einrichten
Vergrößern Schritt 4: Sende-E-Mail-Adresse einrichten

Um vom Push-Service zu profitieren, müssen Sie zunächst einmal ein E-Mail-Konto einrichten, über das die Nachrichten verschickt werden. Klicken Sie auf das Register „Absender“, und schalten Sie die Option „Push Service aktiv“ ein. Ratsam ist es, eine Gmail-Adresse zu wählen, da Sie in diesem Fall lediglich E-Mail-Adresse und Passwort eintippen müssen. Haben Sie noch keine, holen Sie sich eine solche E-Mail-Adresse. Aktivieren Sie nach der Eingabe der Zugangsdaten die Option „E-Mail-Versand nach Übernahme der Einstellungen testen.“ und klicken Sie auf „Übernehmen“. Hat alles geklappt, meldet sich die Fritzbox mit der Meldung „Die E-Mail wurde erfolgreich versandt.“ zu Wort.

Fritzbox: Router-Tuning mit neuer Firmware

Schritt 5: Push Services auswählen

Schritt 5: Push Services auswählen
Vergrößern Schritt 5: Push Services auswählen

Wechseln Sie zum Register „Push Service“ und wählen Sie zunächst aus, welche Mitteilungen Ihnen Ihre Fritzbox senden soll. Die Spanne reicht von „FRITZ!Box-Info“ über „Anrufe“ bis hin zu „Anrufbeantworter“. Über das Symbol „Bearbeiten“ öffnen Sie die Detailseite der jeweiligen Mitteilung. Haben Sie sich etwa für „FRITZ!Box-Info“ entschieden und dann die Option „Push Service aktiv“ eingeschaltet, können Sie festlegen, welche Informationen die Mail enthalten, wie oft sie zugestellt werden und an welche E-Mail-Empfänger sie versandt werden soll. Die einzelnen E-Mail-Adressen werden übrigens durch ein Komma voneinander getrennt.

Schritt 6: Zusätzliche Informationen erhalten

Schritt 6: Zusätzliche Informationen erhalten
Vergrößern Schritt 6: Zusätzliche Informationen erhalten

Bei „Anrufe“ legen Sie hingegen fest, ob Sie nur auf verpasste oder auf alle eingehenden Anrufe aufmerksam gemacht werden wollen. Zudem können Sie Rufnummern von dieser Überwachung ausnehmen. Interessant sich aber auch die beiden im Bereich „FRITZ!Box System – eigene Berichte“ untergebrachten Einträge „Änderungsnotiz“ und „Aktuelle IP-Adresse“. Erstere Option informiert über Änderungen, etwa an den Freigaben und den Benutzerkonten, die zweite Information umfasst alle IP-Adressen, über die die Fritzbox aus dem Internet zu erreichen ist. Dazu gehören neben der IPv4-und der IPv6-Adresse auch eventuell eingerichtete DynDNS-sowie die Myfritz-Adresse.

Die Themen in Tech-up Weekly #61: +++ Nintendo zeigt neue Konsole Switch +++ Nighthawk X10 802.11AC + AD: Schnellster Router der Welt +++ Pornhub VR jetzt auch für Playstation VR +++ Quick-News der Woche +++ Fail der Woche: WhatsApp-Party in München eskaliert - 130 Polizisten nötig

0 Kommentare zu diesem Artikel

PC-WELT Marktplatz

2258163