2408170

Frische Updates für Windows 7 und Windows 8.1

13.02.2019 | 15:53 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Microsoft liefert auch für Windows 7 und Windows 8.1 neue kumulative Updates. Das steckt in diesen Updates drin.

Zum Patch-Day im Februar 2019 hat Microsoft diverse Sicherheitsupdates veröffentlicht, mit denen viele Lücken gestopft werden. Es gibt auch nicht-sicherheitsrelevante Updates: Über die großen Bugfix-Pakete für alle Windows-10-Versionen haben wir bereits berichtet. Daher konzentrieren wir uns in diesem Beitrag auf zwei neue kumulative Updates für ältere Windows-Versionen - und zu den Gründen, warum diese Alt-Windows-Versionen überhaupt aktualisiert werden mussten.

Das "Monthly Rollup" für Windows 7 (und auch Windows Server 2008 R2 Service Pack 1) im Februar 2019 trägt die Knowledge-Base-Nummer KB448663. Die Variante für Windows 8.1 (und auch Windows Server 2012 R2) trägt die KB-Nummer KB4487000. Mit beiden Updates werden die gleichen Bugs behoben und eine Änderung eingeführt.

Neu hinzu kommt die Unterstützung in Windows 7 und Windows 8.1 für Top-Level-Domains, die HTTP Strict Transport Security (kurz HSTS) unterstützen. Die Änderung wird in Microsoft Edge und Internet Explorer 11 implementiert. Erwähnt Microsoft da den Browser Edge in einer Mitteilung für Windows 7 bzw- Windows 8.1? Ja - da wurde die Formulierung der Neuerung aus den Veröffentlichungsnotizen der kumulativen Windows-10-Updates einfach übernommen.

Der behobene Fehler löst ein Problem bei Applikationen, die Microsoft Jet Database verwenden und versuchten, eine Datei im Access 97 Format zu öffnen. Der Versuch scheiterte mit dem Fehlerhinweis "Unerkanntes Datenbankformat".

Beide KB-Updates enthalten außerdem diverse sicherheits-relevante Updates für die WIndows-Komponenten Windows App Platform und Frameworks, Windows Graphics, Windows Input und Composition, Windows Wireless Networking, Windows Server und Microsoft JET Database Engine.

Es gibt aber auch bekannte Probleme, die nach der Installation der Updates auftreten können und die Microsoft wohl erst mit dem Patch-Day im März lösen wird. Einer der Fehler kann dazu führen, dass eine virtuelle Maschine nicht mehr korrekt wiederhergestellt werden kann. Das betrifft Systeme mit AMDs Bulldozer CPUs 15h, AMDs Jaguar Famle 16H und AMDs Puma Familie 16h (2te Generation).

PC-WELT Marktplatz

2408170