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Forschung: Glas soll Festplatten mit 20 Terabyte ermöglichen

08.09.2017 | 16:09 Uhr |

Anstelle von Aluminiumscheiben könnten künftige Festplatten auf Substrate aus Glas setzen. Das verspricht viel mehr Speicher.

Bislang ist bei Festplatten mit 10 Terabyte das Limit erreicht. Hersteller wie Seagate oder Western Digital wollen zwar noch 2017 mit der Fertigung von Festplatten mit 12 Terabyte beginnen, dennoch stoßen die Ingenieure langsam an ihre Grenzen. Hoffnung gibt es dennoch: Die japanische Webseite Nikkei Technology berichtet von einem Unternehmen namens Hoya Corp. Dieses will mit Substraten aus Glas Festplatten mit 20 Terabyte und mehr ermöglichen.

Die Glassubstrate sollen die bislang verwendeten Aluminiumverbindungen ersetzen, die bei den Scheiben von Festplatten zum Einsatz kommen. Sie seien steifer und erlauben dadurch den Einsatz von noch mehr gestapelten Scheiben zur Datenspeicherung. In ein klassisches Gehäuse könnten zehn bis 12 solcher Scheiben passen. Das derzeitige Limit liegt bei acht Scheiben aus Aluminium. Voraussichtlich 2020 könnten demnach erste Festplatten mit 20 Terabyte in den Handel kommen. Die Technik Heat Assisted Magnetic Recording (HAMR) könnte die Kapazität von Festplatten ebenfalls erhöhen. Auch hier könnten die Scheiben aus Glassubstrat Aluminium als Träger ablösen.

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