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Firefox 60 warnt deutlicher vor HTTP-Verbindungen

14.02.2018 | 16:32 Uhr |

Die neue Version des Mozilla-Browsers warnt Nutzer nun deutlicher, wenn eine Website über HTTP und nicht über HTTPS übertragen wird.

Mozilla veröffentlicht in Kürze mit Firefox 60 die neueste Version seines Browsers. Die Software hat einige Neuerungen an Bord , die das Surfen für Nutzer noch sicherer machen sollen. So werden Websites, die über HTTP anstelle von HTTPS übertragen werden, im Privaten Modus nun mit Hilfe eines durchgestrichenen Schlosses in der Adressleiste als unsicher gekennzeichnet.

Für mehr Sicherheit sollen auch zwei zusätzliche Einstellungen in about:config sorgen. Diese müssen jedoch vom Nutzer erst händisch aktiviert werden. Einen zusätzlichen „Nicht sicher“-Schriftzug bei HTTP-Übertragungen können Nutzer in der Adressleiste über einen Doppelklick auf security.insecure_connection_text.enabled freischalten. Dieser warnt dann sowohl in privaten als auch in nicht privaten Browser-Tabs vor unsicheren Verbindungen. Setzt der Nutzer hingegen die Einstellung security.insecure_connection_text.pbmode.enabled per Doppelklick auf true, wird dieser Schriftzug nur auf private Fenster begrenzt.

Wie Mozilla über die Telemetrie-Daten von Firefox ermittelt hat, liegt der weltweite Durchschnitt an Website-Aufrufen über HTTPS bereits bei 70 Prozent. Im nationalen Vergleich sind es in Deutschland 75 Prozent und in den USA sogar 78 Prozent.  

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