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Faraday Future kämpft mit Entlassungen gegen Pleite

23.10.2018 | 15:01 Uhr | Denise Bergert

Das E-Auto-Startup Faraday Future will die Gehälter seiner Mitarbeiter kürzen und mehrere Beschäftigte entlassen.

Im Kampf mit seinem Hauptinvestor Evergrande muss das E-Auto-Startup Faraday Future zu harten Bandagen greifen. Wie das IT-Magazin The Verge berichtet , hat das Unternehmen Sparmaßnahmen eingeleitet, um sich vor einer drohenden Pleite zu retten. In einer E-Mail an alle Mitarbeiter, in deren Besitz The Verge gelangt ist, hat Faraday Future die Kürzung der Mitarbeiter-Gehälter um 20 Prozent angekündigt. CEO Jia Yueting wird sein Gehalt auf einen symbolischen US-Dollar reduzieren und mehrere Mitarbeiter des Managements haben ihre monatlichen Einkünfte ebenfalls geschmälert. Im Rahmen der Sparmaßnahmen soll es außerdem Entlassungen geben. Von wie vielen Mitarbeitern sich das Unternehmen trennen wird, wurde aktuell jedoch noch nicht offiziell bestätigt.

Der Tesla-Konkurrent Faraday Future war Ende 2017 durch den Mutterkonzern LeEco in finanzielle Not geraten. Der chinesische Investor Evergrande rettete das Unternehmen schließlich mit einer Geldspritze in Höhe von 800 Millionen US-Dollar. Nun gibt es jedoch Streit um die Mitbestimmungsrechte von Evergrande. Aus diesem Grund verweigerte der Investor zuletzt einen weiteren Vorschuss in Höhe von 700 Millionen US-Dollar. Ob der Faraday-Luxus-SUV FF91 nun noch wie geplant Ende des Jahres auf den Markt kommen wird, ist fraglich.

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