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Far Cry 5: Ubisoft bezieht Stellung zu Peta-Kritik

24.04.2018 | 16:12 Uhr |

Publisher Ubisoft bezieht heute Stellung zu den Tierquälerei-Vorwürfen der Tierschutzorganisation Peta in "Far Cry 5".

In dieser Woche hatte die Tierschutzorganisation Peta den neuen Ubisoft-Blockbuster "Far Cry 5" kritisiert . Stein des Anstoßes ist die integrierte Angelsimulation, die Peta als „gewaltverherrlichend und unethisch“ bezeichnet. Die Organisation appelliert an Ubisoft, „künftig keine Videospiele in Deutschland mehr zu vermarkten, die das Jagen und Töten von Fischen oder anderen Tieren glorifizieren und banalisieren“. Das Töten von Tieren sollte in Videospielen nicht als Freizeitbeschäftigung verherrlicht werden und das Bewerben des Angelsports sei für Ubisoft ein Armutszeugnis.

Heute bezieht der Publisher per E-Mail Stellung gegenüber dem Spielemagazin Gamestar und betont dabei – wohl nicht ganz ohne Ironie – dass "Far Cry 5" eine „sichere Alternative“ zum Ausüben von Jagdsportarten biete. Anstatt im echten Leben mit Dynamit, Gewehr oder Angel auf die Jagd zu gehen, könnten Spieler dies ganz sicher vor dem heimischen Monitor oder TV-Gerät tun, ohne dass dabei Menschen oder Tiere zu Schaden kommen.

"'Far Cry 5' spielt in der riesigen fiktionalen offenen Welt 'Hope County', Montana. Die talentierten Entwickler dieser offenen Welt haben große Anstrengungen unternommen, um eine immersive Erfahrung zu erschaffen. Diese Erfahrung soll originalgetreu die atemberaubende Schönheit des echten Montana, seiner Einwohner und natürlich auch seiner Tierwelt wiedergeben. In 'Far Cry 5' kann man jagen, angeln, mit Dynamit um sich werfen oder mit Schaufeln um sich schlagen. Wir bei Ubisoft haben großen Respekt gegenüber allen Lebewesen. Darum bietet 'Far Cry 5' eine sichere Alternative zum Jagen, Angeln, Dynamitwerfen und mit Schaufeln um sich schlagen,“ so das Statement.

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