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Faktenfinder: ARD-Portal deckt Fake-News auf

04.04.2017 | 13:37 Uhr |

Die ARD betreibt Aufklärungsarbeit und startet ein Portal gegen Falschmeldungen im Internet.

Die ARD hat in dieser Woche mit Faktenfinder ein neues Online-Portal gestartet. Faktenfinder hat es sich zur Aufgabe gemacht, so genannte Fake-News im Internet aufzuspüren und als solche zu entlarven.

Für die Detektivarbeit im Internet hat die ARD vier Redakteure abgestellt. Patrick Gensing, Redakteur bei Tagesschau.de, und sein Team wollen herausfinden, „wie groß das Phänomen Fake-News in Deutschland tatsächlich ist.“ Laut Projektleiter Gensing ließe sich der Kampf gegen Falschmeldungen nicht mit Gesetzen gewinnen, vielmehr sei es die Aufgabe von Medien und Journalisten, Leser und Zuschauer über das Problem aufzuklären. Faktenfinder sucht also nicht nur nach Fake-News, sondern will auch dazu beitragen, die Medienkompetenz der Leser zu schulen.

Auf Faktenfinder finden sich so auch mehrere Artikel, die das Phänomen Fake-News erklären und zeigen, wie Leser selbst herausfinden können, ob es sich bei fragwürdigen Beiträgen in sozialen Netzwerken tatsächlich um Falschmeldungen handelt. Das Portral rät beispielsweise, immer den Absender einer geteilten Nachricht genau zu prüfen und die angegebene URL sowie das Impressum zu untersuchen.

Auch tatsächliche Fake-News finden auf Faktenfinder Platz. So berichtet das Portal unter anderem über den Syrer Anas Modamani, der durch einen Selfie mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Zielscheibe von Verleumdungen wurde und schließlich gegen Facebook klagte. Falschmeldungen über angebliche Gewalttaten von Flüchtlingen werden auf Faktenfinder ebenfalls thematisiert. Abgerundet wird das Angebot mit Kommentaren, Einschätzungen und Hintergrundberichten rund um das Thema Fake-News.

Facebook kennzeichnet ab sofort „Fake-News“

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