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Fahrdienst: Uber geht 2019 an die Börse

10.11.2017 | 14:45 Uhr |

Dara Khosrowshahi, der neue CEO der Fahrervermittlung Uber, will sein Unternehmen in zwei Jahren an die Börse bringen.

Während Uber-Mitbegründer Travis Kalanick die Fahrervermittlung Uber so lange wie möglich von der Börse fernhalten wollte, schlägt sein Nachfolger Dara Khosrowshahi nun einen anderen Kurs ein. Khosrowshahi hatte bereits vor wenigen Wochen angekündigt, Uber in 18 bis 36 Monaten an die Börse bringen zu wollen. Im Rahmen der Dealbook-Konferenz der New York Times wird der Uber-CEO nun konkreter . Der Börsengang solle demnach 2019 erfolgen, so Khosrowshahi. Der milliardenschwere Einstieg des Technologie-Konzerns Softbank bleibe laut Khosrowshahi vom geplanten Börsengang unbeeinflusst.

Uber hatte in diesem Jahr mit Sexismus-, Bestechungs- und Diskriminierungsvorwürfen immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Im Juni hatten fünf führende Anteilseigner schließlich den sofortigen Rücktritt des damaligen CEOs Travis Kalanick gefordert. Nachfolger Dara Khosrowshahi will das angeschlagene Uber-Image nun wieder aufpolieren und kündigte eine neue Unternehmenskultur an. Die bisherige aggressive Wachsstumstrategie will der neue CEO nicht mehr weiterverfolgen. Khosrowshahi plädiert für verantwortungsvolles Wachstum und wolle bei Uber in Zukunft die unterschiedliche Herkunft der Mitarbeiter „feiern“. Khosrowshahi war zuvor unter anderem CEO von Expedia. Er soll bei Uber nicht nur die Kosten kürzen, sondern auch wieder Ruhe ins Unternehmen bringen.  

Ab 2020 soll es in L.A. fliegende Uber-Taxis geben

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