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Fachbegriffe zur Maus verständlich erklärt

23.04.2018 | 09:29 Uhr |

Wer auf der Suche nach einer neuen PC-Maus ist, der stolpert dabei oft über Abkürzungen und Fachbegriffe, die nicht immer selbsterklärend sind. Wir sorgen deshalb für Aufklärung.

Dots per Inch, kurz DPI: Bei der DPI-Zahl geht es, vereinfacht ausgedrückt, um die Empfindlichkeit der Maus. Je höher DPI eingestellt ist, desto kürzer wird der Weg, den Sie auf dem Mauspad mit dem Eingabegerät zurücklegen müssen – ein wichtiger Faktor für Spieler. Bei einem Ego-Shooter haben Sie beispielsweise ein verhältnismäßig kleines Sichtfeld und benötigen deshalb nur kurze Bewegungen. Hier empfiehlt sich ein DPI-Bereich von 800 bis 2100. Wird das Sichtfeld allerdings größer, wie zum Beispiel bei einem Strategiespiel, bietet sich eine höhere DPI-Zahl an. So werden unsere Wege auf dem Mauspad kleiner und Sie können schnell längere Wege überbrücken.

Inches per Second (IPS): Bei dieser Einheit geht es um die höchste Geschwindigkeit, welche Sie auf die Maus übertragen können. Acht Meter pro Sekunde sind bisher das Maximum – und in der Praxis nicht wirklich umsetzbar. Denn im normalen Gameplay kommen Sie in der Regel auf ein bis zwei Meter pro Sekunde, die tatsächlich umgesetzt werden. Beim Kauf einer Maus achten daher insbesondere Spielefans auf die IPS-Zahl. Hierbei entsprechen 40 IPS ungefähr einem Meter pro Sekunde. Einem Profi-Spieler genügen meist schon 10 bis 20 IPS.

Für Spieler ist die Maus so wichtig wie das Lenkrad für Autorennfahrer. Es lohnt sich deshalb, auf Eigenschaften wie IPS, LOD oder FPS zu achten.
Vergrößern Für Spieler ist die Maus so wichtig wie das Lenkrad für Autorennfahrer. Es lohnt sich deshalb, auf Eigenschaften wie IPS, LOD oder FPS zu achten.
© Steelseries

Bei der Lift-off-Distance (LOD) handelt es sich um den Abstand von der Maus zum Mauspad, bei dem der Sensor aufhört, den Untergrund abzutasten. In dieser Höhe hört der Mauszeiger auf, sich zu bewegen. Für Gamer ist dieser Wert durchaus wichtig bei der Kaufentscheidung. Denn je kleiner die LOD ist, desto besser ist es für den Spieler. In der Praxis könnte das dann beispielsweise so aussehen: Der Gamer visiert ein Ziel an, möchte aber seine Maus auf dem Pad neu positionieren. Er hebt die Maus an, legt sie neu ab, der Mauszeiger hat sich dabei jedoch nicht bewegt. Eine sehr niedrige LOD liegt bei einem oder zwei Millimetern und ist in einem solchen Fall genau das Richtige, denn dies verhindert ungewollte Bewegungen auf dem Bildschirm. Idealerweise lässt sich der Abstand aber auch selbst definieren, so weit der Sensor es eben zulässt.

Besonders im Gaming-Bereich stellen die Frames per Second (FPS) eine weitere wichtige Eigenschaft dar. Dieser Wert gibt an, wie viele Bilder pro Sekunde der Sensor verarbeiten kann. Bei einer niedrigen FPS-Zahl ist die Steuerung der Maus sehr ungenau und deshalb fürs Zocken weniger geeignet.

Eine hohe Anzahl bedeutet dagegen, dass der Sensor zahlreiche Bilder verarbeiten kann, um seine Position noch genauer zu bestimmen. Sind Sie ein leidenschaftlicher Spieler, achten Sie beim Kauf einer Gaming-Maus darauf, dass deren Abtastfrequenzwert im hohen vierstelligen Bereich liegt.

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