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Facebook will Rachepornos mit Nacktbildern bekämpfen

09.11.2017 | 15:30 Uhr |

Facebook will Rachepornos mit Nacktbildern bekämpfen, die Nutzer dem sozialen Netzwerk zuvor zur Verfügung gestellt haben.

In Kooperation mit den Regierungsbehörden hat Facebook in dieser Woche in Australien ein neues Pilotprojekt gegen Rachepornos gestartet. Die Umsetzung ist jedoch recht ungewöhnlich. Wer verhindern will, dass Exfreund oder Exfreundin nach dem Beziehungsende wütend Nacktfotos im Internet veröffentlicht, der soll schon einmal vorab blank ziehen und Facebook Nacktfotos von sich schicken.

Das delikate Bildmaterial wird dann von Facebook in einen digitalen Fingerabdruck verwandelt, der verhindern soll, dass das identische Bild noch einmal hochgeladen werden kann. Wer also bereits weiß, mit welchen Bildern der oder die Verflossene eventuell Unheil anrichten könnte, kann diese Fotos nun vorab bei Facebook hochladen, um deren spätere Veröffentlichung zu verhindern. Die Upload-Sperre soll laut Facebook sowohl für Facebook selbst, als auch für Instagram und den Facebook Messenger funktionieren.

Bei der Umsetzung des Pilotprogramms muss sich Facebook an strenge Vorschriften halten. Das soziale Netzwerk darf die freizügigen Nutzer-Bilder nur kurz speichern, um sie in einen digitalen Fingerabdruck zu verwandeln. Eine ähnliche Technik wird von Facebook und anderen Unternehmen bereits genutzt, um extremistische Inhalte oder Kinderpornos herauszufiltern. 

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