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Facebook kämpft mit Software gegen Rache-Pornos

06.04.2017 | 14:31 Uhr |

Facebook will mit Bilderkennungssoftware gegen die Verbreitung von Rache-Pornos im sozialen Netzwerk vorgehen.

Facebook geht künftig härter gegen Rache-Pornos vor. Das bestätigte Facebook-CEO Mark Zuckerberg in dieser Woche im sozialen Netzwerk. Schlüpfrige Bilder und Videos, die von erbosten Verehrern oder Ex-Partnern veröffentlicht werden, sollen in Zukunft nicht mehr so einfach geteilt und verbreitet werden können.

Wird ein Bild oder Video künftig bei Facebook als Rache-Porno gemeldet, wird es von einem echten Mitarbeiter aus dem Facebook-Community-Operations-Team geprüft. Sollte der Inhalt tatsächlich die Richtlinien des sozialen Netzwerks verletzen, kommt Facebooks neue Bilderkennungssoftware zum Einsatz. Die künstliche Intelligenz baut eine Datenbank mit Rachepornos auf und erkennt die eingestuften Fotos wieder. Die Software soll so in Zukunft verhindern, dass bereits als Rache-Porno eingestufte Inhalte über Facebook, Instagram oder den Facebook Messenger weiter geteilt werden können.

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