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Facebook, Instagram und Youtube lassen Sie schneller alt werden

10.10.2017 | 12:03 Uhr |

Wer Facebook, Twitter, Instagram, Youtube ständig nutzt, dem drohen Erschöpfungszustände. Solche Powernutzer altern schneller. So verhindern Sie das.

Immer öfter tauchen in den Arztpraxen Menschen auf, die ständig erschöpft, lustlos und müde sind. Obwohl die ärztliche Untersuchung zeigt, dass die Betroffenen körperlich unter Umständen durchaus in Ordnung sind. Die Diagnose lautet deshalb immer öfter: Social Media ist schuld. Genauer gesagt: Die übertriebene Nutzung von Facebook, Twitter, Instagram, Youtube und wie die üblichen Verdächtigen sonst noch heißen.

Die US-Zeitung USA Today zitiert einen Arzt mit diesen Worten: „Facebook, Twitter und Instagram können Sie vorzeitig altern lassen“. Auch Depressionen könnten durch Social Media ausgelöst werden. Das gelte für alle Altersstufen, auch junge Social-Media-Nutzer brennen dank Facebook und Konsorten schneller aus. Und Dr. Carlos Rueda ergänzt: „Natürlich werden Menschen ständig durch Computer und Telefon stimuliert…Das erzeugt ständigen Stress, der den Schlaf stört und sogar den Herzrhythmus durcheinander bringen kann”.

Typischerweise würden „Social-Media-Patienten“ ihre Nachrichten aus den sozialen Netzwerken rund um die Uhr verfolgen. Auch nachts, wenn sie eigentlich schlafen sollten. Dauerstress rund um die Uhr, verursacht durch „Freunde“ aus den sozialen Netzwerken.

Die Betroffenen merken dann selbst, dass sie ständig müde sind und das wiederum versetzt sie in Sorge um ihren Gesundheitszustand. Sie fühlen sich überfordert und leiden unter Schlafstörungen beziehungsweise unter nächtlichen Atemaussetzern.

Dazu kommt dann oft noch eine ungesunde Ernährung. Denn natürlich ist der Social-Media-Stress nicht der einzige Krankmacher in unserer Gesellschaft: Generell zu wenig Schlaf, zu wenig Bewegung, ständige berufliche Überforderung und notorisch schlechte Ernährung, dazu vielleicht noch Übergewicht – und fertig ist das Wohlstandsopfer. Der Social-Media-Stress ist da nur ein Faktor unter mehreren. Aber er spielt eben auch eine Rolle.

Und die Behandlung kann eben nicht nur in einer Ernährungsumstellung oder in mehr Bewegung bestehen, sondern auch in einer Reduzierung der Social-Media-Aktivitäten. Wobei mehr Sport automatisch zu einer geringeren Youtube- und Facebook-Nutzung führen dürfte.

Um die „Facebook-Krankheit“ in den Griff zu bekommen, sei ein strenger Zeitplan hilfreich. Setzen Sie sich abends eine feste Uhrzeit, ab der Sie Computer, Smartphone und TV-Gerät abschalten. Denn wir Menschen sind nicht dafür ausgelegt, dass wir 24 Stunden am Tag und sieben Tage in der Woche Informationen empfangen und diese verarbeiten müssen. Stattdessen, so ein Arzt, sollten Sie sich unter einen Baum setzen und ein Buch lesen.

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