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Experte warnt vor Gefahr durch Sex-Roboter

12.09.2017 | 14:49 Uhr |

Ein Sicherheitsexperte warnt eindringlich vor den Gefahren, die von Sex-Robotern ausgehen könnten. Ein Hack könnte genügen.

Erst kürzlich hatte Elon Musk vor tötenden Robotern gewarnt und kurze Zeit später seine Warnung sogar verschärft, indem er Künstliche Intelligenz sogar als möglichen Grund für einen dritten Weltkrieg bezeichnete. Der australische Cybersecurity-Experte Dr. Nick Patterson schließt sich den Warnungen vor Künstlicher Intelligenz an und weist auch auf die Gefahr hin, die von Sex-Robotern ausgehen könnte.

In einem Interview erklärt Patterson, dass durch Künstliche Intelligenz gesteuerte Militärsysteme den Menschen gefährlich werden könnten. Aber auch von Robotern, die für intime Kontakte mit Menschen konzipiert seien, könnte eine tödliche Gefahr ausgehen. Der von einer Person erworbene Sex-Roboter zur Erfüllung entsprechender Bedürfnisse könnte nämlich einfacher angreifbar sein als das Smartphone oder der Laptop der gleichen Person. 

Die Gefahr gehe nicht nur von Sex-Robotern, sondern von Robotern allgemein aus. „Ein Hacker könnte sich in den Roboter hacken und dann die vollständige Kontrolle über die Verbindungen, Arme, Beine und andere Werkzeuge, wie Messer oder Schweißgerät erlangen“, warnt Patterson.

Die Roboter seien oft entsprechend schwer und stark. Sobald ein Hacker die Kontrolle übernommen habe, könne er entsprechend viel Schaden an einer Person anrichten. Im Augenblick sei die Technologie, die bei Sex-Cyborgs zum Einsatz komme, noch relativ primitiv. Mit der Zeit werde sich dies aber ändern und die Roboter werden dann auch den Menschen immer ähnlicher. „Das Letzte, was Sie wollen, ist, dass ein Hacker die Kontrolle über so einen Roboter erlangt“, so Patterson.

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