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EU-Kommission nimmt Steam in Visier

03.02.2017 | 14:01 Uhr |

Die EU-Kommission will klären, ob Steam Produktschlüssel mit Ländersperre verkaufen darf.

In einer Untersuchung will die Europäische Kommission klären, ob Valves Spielevertriebsplattform Steam wettbewerbswidrig handelt. Konkret geht es um Verträge zwischen Valve und den Publishern Capcom, Koch Media, Bandai Namco, Focus Home und ZeniMax. Der Vorwurf: In den Verträgen könnte sich eine Klausel finden, die eine Ländersperre innerhalb der EU vorsieht.

Dies würde den grenzüberschreitenden Wettbewerb einschränken und wäre somit ein Verstoß gegen die Wettbewerbsregeln der EU. Dass sich die Preise innerhalb der Länder unterscheiden, ist hingegen erlaubt. Ein Grund hierfür kann die unterschiedliche Kaufkraft der Menschen sein. Ein deutscher Spieler muss jedoch auch einen im EU-Ausland erworbenen Key in Deutschland einlösen können. Dies ist derzeit nicht immer der Fall.

Eine Sperrung von Produktschlüsseln zu bestimmten Spielen in Deutschland ist hingegen nicht illegal, etwa wenn sich der Publisher vor Jugendschutzverletzungen fürchtet.

Auf diese Spiele freuen wir uns im Jahr 2017

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