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Erstmals mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung online

12.12.2018 | 10:47 Uhr | René Resch

Die Organisation ITU schätzt, dass Ende 2018 erstmals mehr als die Hälfte der gesamten Weltbevölkerung das Internet nutzt.

Die Sonderorganisation der Vereinten Nationen, ITU, schätzt, dass bis zum Ende des Jahres 2018 rund 51,2 Prozent der Weltbevölkerung das Internet nutzen. Das entspricht rund 3,9 Milliarden Menschen, dies geht aus einer angelegten Studie der Organisation hervor, die kürzlich veröffentlicht wurde.

Damit wird zum ersten Mal mehr als die Hälfte der gesamten Weltbevölkerung online sein, vor allem das starke Wachstum in Entwicklungsländern verhalf zu dem gewaltigen Anstieg. Nutzten in den Entwicklungsländern 2005 nur 7,7 Prozent das Internet, sind es Ende 2018 rund 45,3 Prozent!

Das stärkste Wachstum hat dabei Afrika zu verzeichnen. Hier lag der Anteil an Internetnutzern im Jahr 2005 nur bei 2,1 Prozent und stieg auf 24,4 Prozent in 2018. In stabilen Ländern stieg der Anteil seit 2005 bis 2018 durchschnittlich von 51,3 auf 80,9 Prozent an. Die Regionen mit dem geringsten Wachstum sind Europa mit 79,6 Prozent und Amerika mit 69,6 Prozent der Bevölkerung, die das Internet nutzen.

Laut ITU-Generalsekretär, Houlin Zhao stellt das Überschreiten der 50/50-Marke für die Internetnutzung "einen wichtigen Schritt hin zu einer globaleren Informationsgesellschaft" dar. Er wies aber ebenfalls darauf hin, dass zu viele Menschen auf der Welt immer noch darauf warten, die Vorteile der digitalen Wirtschaft nutzen zu können. "Wir müssen mehr Investitionen im öffentlichen und privaten Sektor tätigen um ein gutes Umfeld zu schaffen und Technologie- und Unternehmensinnovationen unterstützen, damit in der digitalen Revolution niemand offline bleibt", sagte er.

Die komplette Statistik kann hier eingesehen werden: "2018 Global and regional ICT estimates"

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