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Erste Infos zu Xbox "Scarlett"

13.06.2018 | 10:37 Uhr |

Microsoft hat einen ersten, vagen Ausblick auf den Xbox-One-Nachfolger gegeben. Der Codename: Scarlett.

Wie sich die Zeiten ändern: Auf der E3 2018 in Los Angeles hat Microsoft die wohl spannendste und abwechslungsreichste Pressekonferenz abgehalten, in der vor allem neue Spiele für Xbox und Windows im Mittelpunkt standen. Vergessen die Kritik der vergangenen Jahre, in denen Microsoft in der Hinsicht eine zu geringe Vielfalt vorgeworfen wurde. Interessant waren aber auch die wenigen Augenblicke, in denen ein Ausblick auf die Zukunft der Xbox gegeben wurde. Fassen wir zusammen, was wir bisher über den Nachfolger der Xbox One wissen...

Xbox One Scarlett für 2020 geplant

Auf der E3 erklärte Microsoft, dass derzeit noch die Architektur der nächsten Xbox entworfen werde. Damit befindet sich die Entwicklung auf einem ähnlichen Stand wie die der Playstation 5 von Sony. Letztere soll laut jüngsten Gerüchten im Jahr 2021 auf den Markt kommen. Das dürfte aber noch nicht in Stein gemeißelt sein, denn Microsoft plant die nächste Xbox im Jahr 2020 auf den Markt zu bringen. Sony dürfte kaum riskieren, der Xbox einen so langen Vorsprung zu gewähren. Vor allem jetzt, wo Microsoft auch bei den Exklusivspielen für seine Plattform mehr Gas gibt.

Brad Sams von der Microsoft-Insider-Seite Thurrott.com berichtet , dass die Entwickler bei Microsoft der nächsten Xbox-Konsole den Codenamen "Scarlett" gegeben haben. Microsoft selbst betont, dass auch bei der neuen Konsole die APU-Technologie von AMD zum Einsatz kommen werde, wodurch die Konsole wieder voll abwärtskompatibel zu vorherigen Generation sein werde.

Xbox Scarlett ist mehr als eine Konsole

Mit der Xbox One X hat Microsoft im November 2017 bereits eine Zwischenkonsole auf den Markt gebracht, die verbesserte 4K-Fähigkeiten mitbringt. Die Xbox Scarlett dürfte hier nochmal einen drauf setzen. Es ist also mit mehr CPU- und GPU-Power zu rechnen. Aber nicht nur das.

Xbox-Chef Phil Spencer sprach auf der E3-Pressekonferenz davon, dass Microsoft mit der Entwicklung der Architektur der nächsten Xbox-Konsolen beschäftigt sei. Man beachte die Mehrzahl. Es wird also offenbar nicht nur einen Xbox-One-Nachfolger geben, sondern quasi eine Familie von neuen Spielekonsolen.

Auf der gleichen Pressekonferenz gab Spencher auch bekannt, dass das Unternehmen an einer Spiele-Streaming-Lösung arbeite. Quasi also eine Konkurrenz zu Playstation Now. Damit könnten künftig alle Xbox-Spiele über die Cloud auf beliebigen stationären und mobilen Geräten gespielt werden, ohne dafür kostspielige Hardware zu benötigen. Theoretisch wäre also auch eine Billigst-Xbox möglich, die einfach nur an einen Fernseher angeschlossen wird und über die dann Spiele in ihrer vollen Pracht gespielt werden können. Eine ausreichend flotte Internetverbindung vorausgesetzt.

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