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Eco: Kryptowährung von Uber-Mitbegründer Garrett Camp

05.03.2018 | 15:50 Uhr |

Mit Eco will der Uber-Mitbegründer Garrett Camp noch in diesem Jahr eine eigene energieeffiziente Kryptowährung starten.

Als Uber-Mitbegründer Garrett Camp im vergangenen November von seiner ersten Afrika-Reise zurückkehrte schwärmte er, die Reise sei ein „Augenöffner“ gewesen. Camp beschloss daraufhin, die Hälfte seines Vermögens für wohltätige Zwecke spenden zu wollen. Dafür tüftelt Camp nun bereits seit Monaten an einer eigenen Kryptowährung . Die Eco getaufte Währung soll technische Probleme lösen mit denen aktuelle Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum aktuell zu kämpfen haben. Camp hofft, mit Eco die ursprünglichen Versprechen einer Kryptowährung zurückbringen zu können: Die Schaffung eines günstigen, unmittelbaren Zahlungsmittels für die Massen.

Im White Paper zu Eco lassen sich einige Unterschiede zu anderen Kryptowährungen erkennen. Anstatt auf ein Netzwerk von Freiwilligen – den so genannten Minern – erfolgt die Netzwerkunterstützung von Eco durch verifizierte Nodes. Über diese werden die Transaktionen abgewickelt. Im Vergleich zur Bitcoin soll die Erstellung von Tokens und die Verarbeitung der Transaktionen weniger Energie benötigen, da das stromhungrige Mining entfällt. Laut Camp ist Eco damit also umweltfreundlicher als die Konkurrenz. Neu ist die Idee jedoch nicht. Nodes kommen auch bereits bei der Kryptowährung Ripple zum Einsatz.

Für ein einfaches Handling soll Eco einfache Web- und Mobile-Apps bieten. Über die Software können Nutzer schnell und einfach Transaktionen in Auftrag geben oder empfangen. Lange Wartezeiten wie etwa bei der Bitcoin soll es dabei nicht geben. Der Launch von Eco soll voraussichtlich noch in diesem Jahr erfolgen. Zum Start will Camp eine Billion Tokens ausgeben. Rund die Hälfte davon geht an die erste Million Nutzer, die sich auf eco.com anmelden , 20 Prozent gehen an die Node-Betreiber – in diesem Fall an Universitäten – zehn Prozent gehen an Berater, zehn Prozent an technische Berater und weitere zehn Prozent an die Eco Foundation.

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