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E-Scooter: Welche Modelle werden zugelassen?

15.06.2019 | 10:00 Uhr |

Elektro-Tretroller sind endlich für den Straßenverkehr zugelassen und dürfen ab heute gefahren werden. Wir geben einen Überblick über Modelle, die unserer Ansicht nach für eine Straßenzulassung taugen.

Die Freigabe für E-Scooter ist durch. Ab 15. Juni dürfen E-Scooter endlich legal auf deutschen Radwegen und Straßen fahren. Doch welche Modelle erhalten eine Straßenzulassung ? Nach Gesetzesbeschluss muss ein E-Scooter folgende Kriterien erfüllen, um am Straßenverkehr teilnehmen zu können:

  • Die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit darf nicht mehr als 20 km/h betragen

  • Der E-Scooter braucht einen gültigen Versicherungsaufkleber

  • Frontlicht, Schlusslicht, Rückstrahler sowie Seitenreflektoren sind Pflicht (können im Nachhinein leicht montiert werden)

  • Ausstattung mit mind. 2 voneinader unabhängigen Bremsen

  • Funktionierende Klingel

  • Das Gerät benötigt eine gültige Betriebserlaubnis

Wir stellen einige beliebte E-Scooter zwischen 189 und 680 Euro vor. In manchen Fällen fehlt die vorgeschriebene Beleuchtung und/oder Klingel. Diese kann aber teils zugekauft und nachträglich selbst angebracht werden. Sie sollten sich bei einem Kauf auf jeden Fall informieren, ob der E-Scooter eine allgemeine Betriebserlaubnis hat. Falls nicht, können Sie eine Einzelbetriebserlaubnis für Ihren gekauften E-Scooter anfordern.
(Schon heute sind zwei E-Scooter der Hersteller BMW und Metz Moover zugelassen. Diese haben aber auch ihren Preis (ab 2.000 Euro)).

Segway Unisex
ab 394 Euro

Segway Unisex bis 20 km/h
Vergrößern Segway Unisex bis 20 km/h
© Amazon

Der E-Scooter der bekannten Marke Segway bringt alles mit, was ein Roller so braucht. Der schicke schwarze Tretroller mit roten Seitenreflektoren hat ein starkes LED-Frontlicht. Er ist mit 11,3 kg so leicht, dass man ihn mühelos tragen kann. Ein One-Push-Klappsystem sorgt für einen kompakten Transport in Bus, Bahn oder Auto. Die Bremse hat ABS und sorgt für einen sicheren Bremsweg. Mit dem zusätzlichen Akku kann man die Reichweite sogar auf bis zu 45 km erhöhen. Auf einem LED-Display sieht der Fahrer neben der aktuellen Geschwindigkeit Bluetooth-Verbindung, Powermodus und Akkulevel.

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Denver SCO-65210
ab 214 Euro

Denver SCO bis 20 km/h
Vergrößern Denver SCO bis 20 km/h
© Amazon

Ein richtiges Leichtgewicht ist dieser E-Scooter. Durch einen Alu-Rahmen kommt er auf nur 8,8 kg Eigenwicht. Der Motor ist mit 300 Watt relativ stark im Vergleich zu anderen Modellen. Der Denver hat eine maximale Reichweite von 12 km und ist mit einer elektrischen Vorder- und einer Fußbremse ausgestattet. Das Multifunktionsdisplay zeigt Geschwindigkeit, Fahrstrecke, Gesamtstrecke, aktuellen Akkustand und den Gang an.

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Brigmton BSK-651
ab 189 Euro

Brigmton bis 20 km/h
Vergrößern Brigmton bis 20 km/h
© Amazon

Den trendigen Roller von Brigmton gibt es neben schwarz auch in glänzendem blau oder rot. Mit einem Eigengewicht von nur 9,5 k hat der E-Scooter eine Tragkraft von 110 kg.  

Schwarz ab 226 Euro bei Amazon

Blau ab 211 Euro

Rot ab 189 Euro

 
GiroSmart E-Scooter
ab 309 Euro

GiroSmart bis 20 km/h
Vergrößern GiroSmart bis 20 km/h
© Amazon

Der GiroSmart E-Scooter zeichnet sich durch optimierte 6,5 Zoll-Reifen aus, die Vibrationen abdämpfen sollen. Auch dieser Roller ist mit einem Doppelbremssystem ausgestattet. Das Gerät ist mit 7,7 kg Eigengewicht super-leicht und lässt sich per einfachem Knopfdruck in nur 3 Sekunden zusammenfalten. Zudem schafft der Motor eine Steigung von bis zu 15 Grad, ohne dass man absteigen muss. Der E Scooter hat eine Reichweite von 15 km und eine Tragkraft von 100 kg. Der GiroSmart ist in mehreren Farben erhältlich.  

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IOHAWK E-Scooter - Upgrade Option auf Strassenzulassung
ab 549 Euro

IOHAWK bis 20 km/h
Vergrößern IOHAWK bis 20 km/h
© Amazon

Der Hersteller IOHAWK verspricht für sein E-Scooter-Modell ein enthaltenes Upgrade Kit für die kommende Straßenzulassung. Wie auch immer dieses Kit aussehen mag. Mit einer Reichweite von bis zu 28 km und einem 270 Watt-Akku hat auch der IO Hawk Sparrow eine Maximalgeschwindigkeit von 20 km/h. Demzufolge dürfte also nichts gegen eine Straßenzulassung sprechen. Das Besondere an diesem E-Scooter ist die extra-lange Trittfläche. Diese soll ein stabileres und komfortableres Fahrvergnügen bieten. Die mechanische Präzisions-Scheibenbremse verzögert den Bremsvorgang bei voller Fahrt und verhindert damit abruptes Abbremsen. Ein ähnliches System sorgt für ein „weiches“ Anfahren ohne Sprung und Ruckler.   
Der IO Hawk Sparrow ist mit einer App verbunden. Mit dieser kann der Fahrer beispielweise die Farbe des Stimmungslichts vorne und unter dem Tritt wechseln. Das Display zeigt Schnelligkeit, gefahrene Kilometer und Geschwindigkeitsstufe an (es gibt bis zu 3 unterschiedliche Geschwindigkeitsstufen). Erhältlich in 4 Farben.  

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Hi-SHOCK E-Scooter - KIX Pro
ab 529 Euro

Hi-SHOCK Urban Edition bis 20 km/h
Vergrößern Hi-SHOCK Urban Edition bis 20 km/h
© Amazon

Die Urban Edition des Hi-SHOCK E-Scooters beschränkt sich auf 20 km/h. Diese sollte man also wählen, wenn man den Scooter ab Mitte/Ende Juni auf Deutschlands Straßen nutzen möchte. Der KIX Pro hat eine starke Leistung von 350 Watt und eine Reichweite von 25 km. Er wiegt 12,5 kg, bringt aber dafür auch einige Zusatzfeatures mit. Das sieht man letztlich auch am Preis. Mit integriertem Tempomat und gleich 3 Bremsen ist man sicher im Straßenverkehr unterwegs. Der Akku lädt automatisch während der Fahrt und beim Bremsen auf. Der E-Motor kann ausgeschalten werden, womit der Scooter auch als „normaler“ Tretroller ohne Widerstand genutzt werden kann. Hervorzuheben sind auch die angenehmen breiten Griffflächen am Lenker.

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E-Scooter SXT500 EEC – mit Facelift
ab 679 Euro

Beliebter Elektroscooter SXT500 EEC für 679 Euro.
Vergrößern Beliebter Elektroscooter SXT500 EEC für 679 Euro.
© Amazon

Mit diesem Roller wurde das beliebte Modell SXT500 EEC verbessert. Der E-Scooter ist mit rund 680 Euro zwar etwas teurer, kann dafür aber auch mehr. Er bringt schon alles mit, was die STVZO in Deutschland verlangt. Der SXT500 fährt 20 km/h und hat eine maximale Reichweite von 25km, 40 km oder 60 km. Die Motorleistung liegt bei max. 600 W. Der an der Hinterachse verbaute bürstenlose Nabenmotor soll für einen flüsterleisen Antrieb sorgen und optimiert außerdem den Energieverbrauch. Praktisch ist der integrierte Tempomat. Dieser stellt eine Geschwindigkeit, die vom Fahrer länger als 8 Sekunden gehalten wird, automatisch ein.

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Razor E-Scooter (für Kinder und Leichtgewichte)
ab 206 Euro

Razor E-Roller für Kinder ab 189 Euro bei Amazon.
Vergrößern Razor E-Roller für Kinder ab 189 Euro bei Amazon.
© Amazon

Der Scooter von Razor fährt 16 km/h und hat einen schwarzen Stahlrahmen. Das Besondere: Eine pulsierende blaue Glow-Beleuchtung des Trittbretts. Mit der aufgeladenen Batterie kann man bis zu 40 Minuten lang fahren. Da das maximale Transportgewicht mit 54 kg angegeben wird, ist das Gerät eher für Kinder geeignet.

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