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E-Scooter: Die besten Modelle mit Straßenzulassung ab 300 Euro

04.05.2020 | 17:37 Uhr |

Wir zeigen eine Übersicht der besten E-Scooter - oft auch E-Roller genannt. Außerdem finden Sie Antworten auf wichtige Fragen: Auf was muss ich beim Kauf achten? Wo kann ich E-Scooter ausleihen? Wie schnell fahren E-Scooter?

Falls Sie sich einen eigenen E-Scooter anschaffen möchten, finden Sie in diesem Beitrag beliebte Modelle zwischen 336 und 1.600 Euro. Weitere Informationen finden Sie weiter unten im Beitrag.

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Beliebte Modelle mit gültiger Straßenzulassung
E-Roller oder E-Scooter – wie heißt es richtig?
Worauf muss ich beim Kauf eines E-Scooters achten?
Wer darf E-Scooter fahren?
Wo dürfen E-Scooter fahren?
Wo kann man E-Scooter leihen / ausprobieren?


Beliebte Modelle mit gültiger Straßenzulassung

1 . ICONBIT IK-1969K CITY E-Scooter, 20 km/h

Modell City von Iconbit
Vergrößern Modell City von Iconbit
© Iconbit


Den City E-Scooter kann man leicht zusammenfalten und somit in die Hand nehmen und transportieren. Das zweistufige Bremssystem besteht aus einer Scheibenbremse hinten und einer integrierten elektronischen Bremse (EBS) vorne. Diese lädt mittels Rückgewinnungsfunktion den Akku beim Bremsen. Die Räder des City Kick-Scooters sind mit 8,5 Zoll etwas größer als beim Vorgängermodell Delta Pro (nicht mehr erhältlich). Der Motor bringt leistungsstarke 350 Watt. Der Scooter wiegt 10,5 kg. Eine integrierte Heckfederung sorgt für hohen Fahrkomfort.

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2. ICONBIT IK-1972K TRACER E-Scooter, 20 km/h

Iconbit 1972
Vergrößern Iconbit 1972
© Iconbit


Bei dem 350 Watt-starken E-Scooter Tracer ist eine mechanische Fußbremse im hinteren Schutzblech integriert. Zusätzlich sorgt auch bei diesem Modell das elektronische Bremssystem EBS für eine Akkuaufladung während der Fahrt. Die Räder des Tracer haben eine Größe von 8 Zoll. Es gibt drei verschiedene Geschwindigkeitsstufen, die per Boardcomputer und Tempomat kontrolliert werden können. Komfort schafft eine relativ große Trittfläche sowie ein Rückdämpfer.

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4. Egret Ten V4, 20 km/h

Egret Escooter
Vergrößern Egret Escooter
© Amazon

Der höhere Preis des Egret E-Scooters schlägt sich in einem starken Motor von 500 Watt und einer Reichweite von 44,5 km nieder. Die starke Leistung hat zufolge, dass das Gerät mit 17 kg Gesamtgewicht schwerer ist als andere Modelle.  Für den Transport in Bus und Bahn ist der Roller von Egret damit eher nicht geeignet.

Im ADAC-Test wird der Roller zweiter Sieger – die Chip vergibt sogar die Note 1. Überzeugend seien die einzigartige Reichweite von 44,5 km (chip), die Antriebsleistung und eine sehr gute Verarbeitung (chip). Der E-Tretroller gilt als hochwertiger Alleskönner und zeigt sich durchwegs sicher im Fahrverhalten. Sehr praktisch: der Lenker ist höhenverstellbar. Zudem kann man die Handgriffe einklappen. Mit den 6 Gängen kann man per Knopfdruck unterschiedliche Geschwindigkeitsstufen einstellen. Auch die gute Federung wird gelobt.   

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5. Segway-Ninebot, 20 km/h

Schicker Flitzer von Segway
Vergrößern Schicker Flitzer von Segway
© Amazon

Der stylische E-Scooter der bekannten Marke Segway hat die größte Reichweite aller hier vorgestellten Modelle. Mit einer Akkuladung kann man bis zu 65 km weit fahren. Dies zeigt sich im Gewicht: mit 19,5 kg ist der Roller recht schwer. Die Personenlast sollte 100 kg nicht überschreiten.

Der Ninebot ist mit 10-Zoll Luftreifen ausgestattet, was hohen Fahrkomfort mit sich bringt. Generell gilt: je größer die Reifen eines E-Scooters sind, desto stabiler und bequemer ist die Fahrweise. Für seine hohe Qualität ist der Ninebot Scooter echt günstig: er kostet ab 735 Euro.

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6. CITY BLITZ CB064SZ MOOVER E-Scooter, 20 km/h

Cityblitz
Vergrößern Cityblitz
© Cityblitz

Der robuste CityBlitz MOOVER hat das Frontlicht oben am Lenker. Außerdem wird das Versicherungsschild neben dem Hinterreifen angebracht. Dies sind erste augenscheinliche Unterschiede zu den Modellen von Iconbit. Maßgeblich ist jedoch die höhere Leistung: Der Motor wird mit max. 498 Watt angetrieben. Laut Hersteller schafft der E-Scooter so mühelos Steigungen von bis zu 20 Grad.

Der Tretroller ist vorne mit einem widerstandsfähigen Honeycomb-Rad und hinten mit einem Luftreifen ausgestattet. Auf dem LED-Display sieht man aktuelle Geschwindigkeit und Akkustand. Der Tretroller MOOVER ist 12,7 kg leicht und klappbar.

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7. TECHNOSTAR TES 300 E-Rica E-Scooter, 20 km/h

Technostar TES 300 E-Rica in schwarz/gunmetal/rot
Vergrößern Technostar TES 300 E-Rica in schwarz/gunmetal/rot
© Technostar

Dieser schöne E-Scooter ist metallfarben mit schwarzen und roten Elementen. Seine Luftreifen sind etwas größer als der Standard. Die 10 Zoll großen Reifen dämpfen Unebenheiten gut ab und sind daher für Beton und Asphalt gut geeignet. Zudem dienen die großen Reifen für eine bessere Fahrkontrolle und ein gleichmäßiges sanftes Fahren ohne Ruckler. Praktisch ist auch, dass man den in der Lenkstange versteckten Akku entnehmen und separat aufladen kann. Der Technostar hat eine elektrische Bremse, die per Knopfdruck betätigt wird, und eine Scheibenbremse.

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8. TECHNOSTAR TES 200 E-Rich E-Scooter, 20 km/h

Technostar TES 200 E-Rich in schwarz/gunmetal/rot
Vergrößern Technostar TES 200 E-Rich in schwarz/gunmetal/rot
© Technostar

Die etwas kleinere Variante des Technostar kommt mit 8,5 Zoll-Vollgummi-Reifen aus und hat eine schlankere Lenkstange. Dafür kostet der E-Scooter 100 Euro weniger als der Technostar TES 300. Laut Hersteller sind die robusten Honeycomb-Reifen mit Wabenstruktur nahezu pannensicher. Die Bedienung erfolgt einfach über Gashebel und Bremshebel am Lenker. Schick ist das integrierte LED-Display mit Tachometer, Batterieladestatus- und Lichtanzeige. Der durch seinen Aluminiumrahmen robuste Technostar 200 schafft eine Steigung von 20 Grad und hält 120 kg Traglast aus.

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9. SXT Light Plus V E-Scooter, 20 km/h

SXT Light Plus V
Vergrößern SXT Light Plus V
© SXT

Der Aluminium-Tretroller SXT Light Plus V hat mit 500 Watt viel Power. Seine Räder haben einen Durchmesser von 8 Zoll. In Anbetracht seiner technischen Ausstattung ist der SXT ein wahres Leichtgewicht: er wiegt nur knapp über 11 kg. Der 36 V Akku von Samsung hält 40 Kilometer lang, bevor er wieder geladen werden muss. Auch bei diesem Modell gewinnt eine elektromagnetische Bremse Energie zurück und erhöht so die Reichweite um bis zu 60%.

Das LCD Display zeigt Tageskilometer, Gesamtkilometer, Geschwindigkeit, Ladezustand des Akkus sowie die aktuelle Umgebungstemperatur. Gas und Bremse betätigt man per Druckhebel am Lenker. Für hohen Komfort sorgen Stoßdämpfer an beiden Achsen sowie drucklose Gummireifen, die denselben Dämpfungseffekt wie Luftreifen haben sollen.

Wie bei fast allen E-Scootern üblich, muss der SXT Light erst mit dem Fuß kurz angekickt werden, bevor er anspringt. Diese Funktion kann hier aber auf Wunsch deaktiviert werden. Ein weiteres Merkmal ist der fehlende Seitenständer. Der Scooter wird einfach auf Parkposition geklappt und steht so selbstständig.    

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10. E-Scooter SXT500 EEC – mit Facelift, 20 km/h

Beliebter Elektroscooter SXT500 EEC für 679 Euro.
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© Amazon

Mit diesem Roller wurde das beliebte Modell SXT500 EEC verbessert. Der E-Scooter ist mit rund 680 Euro zwar etwas teurer, kann dafür aber auch mehr. Der SXT500 fährt 20 km/h und hat eine maximale Reichweite von 25km, 40 km oder 60 km. Die Motorleistung liegt bei max. 600 W. Der an der Hinterachse verbaute bürstenlose Nabenmotor soll für einen flüsterleisen Antrieb sorgen und optimiert außerdem den Energieverbrauch.

Praktisch ist der integrierte Tempomat. Dieser stellt eine Geschwindigkeit, die vom Fahrer länger als 8 Sekunden gehalten wird, automatisch ein.

Achtung: Das Fahren mit diesem E-Scooter ist führerscheinpflichtig!

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E-Roller oder E-Scooter – wie heißt es richtig?

Viele sprechen von einem „E-Roller“, wenn Sie einen Tretroller mit elektrischem Antrieb meinen. Das ist aber nicht ganz richtig. Zumindest in Deutschland hat man sich darauf geeinigt, dass die korrekte Bezeichnung „E-Scooter“ oder auch „E-Tretroller“ lautet. Das macht durchaus Sinn, da der der Name „E-Roller“ schon vergeben ist. Damit ist in Deutschland ein Motorroller oder Moped mit E-Antrieb gemeint. Mehr zu Definitionen lesen Sie hier .


Worauf muss ich beim Kauf eines E-Scooters achten?

Sobald im Geschäft oder Onlineshop angegeben ist, dass ein E-Scooter eine gültige Straßenzulassung hat, können Sie das Gerät bedenkenlos kaufen. Wenn eine entsprechende Information des Herstellers oder Verkäufers fehlt, dann müssen Sie davon ausgehen, dass der E-Scooter nicht StVZO-konform ist und in Deutschland nur auf Privatgelände gefahren werden darf.

Die Versicherungsplakette für E-Scooter ist dieses Jahr schwarz und gilt ab 1. März 2020 für ein ganzes Jahr. Man kann sie bei einer Versicherung direkt abholen oder einfach online beantragen. Je nach Anbieter und Leistung bekommt man das nötige Schild für die Haftpflicht-Versicherung ab 25 Euro. Bei der Bavaria Direkt erhalten Sie eine E-Scooter Versicherung inkl. Diebstahlschutz: Kosten bei BavariaDirekt berechnen.


Wer darf E-Scooter fahren?

Jeder ab 14 Jahren darf einen E-Scooter fahren. Ein Führerschein wird nicht benötigt und auch eine Helmpflicht besteht nicht. Es gilt aber: Die E-Scooter sind versicherungspflichtig und müssen einen gültigen Versicherungsaufkleber haben. Eine Versicherung kostet – ähnlich wie bei Mopeds – um die 40 Euro/Jahr. Alles über E-Scooter Versicherungen erfahren Sie hier.


Wo dürfen E-Scooter fahren?

E-Scooter müssen wie Fahrräder und E-Bikes auf dem Radweg fahren. Ist kein Radweg vorhanden, dann dürfen Scooter-Fahrer auf die Straße ausweichen. Diese Regel gilt sowohl innerhalb als auch außerhalb von Ortschaften. Auf den Gehweg dürfen Sie mit einem E-Scooter nicht ausweichen, es sein denn, Ihr Modell hat eine Maximalgeschwindigkeit von 12 km/h.


Wo kann man E-Scooter leihen / ausprobieren?

In deutschen Großstädten gibt es seit Juni 2019 einige Sharing-Anbieter. Ähnlich wie beim Car-Sharing oder E-Roller-Sharing (E-Mopeds) stehen die E-Scooter von Sharing-Diensten wie Tier oder Lime auf öffentlichen Gehwegen und können über eine App angemietet werden. Wie das geht erfahren Sie im Beitrag "E-Scooter mieten in Deutschland" .

Was kann ein E-Scooter oder E-Tretroller?

Ein E-Scooter mit deutscher Straßenzulassung kann max. 20 km/h fahren. Damit sind Sie 5 km/h langsamer unterwegs als E-Bikes, die bis 25 km/h fahren können und auch den Radweg benutzen. Sollten Sie ein Modell besitzen, das bis 25 km/h oder schneller fahren kann raten wir ab, dieses im Straßenverkehr zu nutzen (auch wenn Sie die Geschwindigkeitsbegrenzung von 20 km/h einhalten). Es drohen Geldstrafen sowie ein Punkt in Flensburg.

Die Elektro-Motoren von (zugelassenen) E-Scootern haben eine Leistung zwischen 200 und max. 500 Watt. Bei manchen Modellen kann man zwischen verschiedenen Geschwindigkeitsstufen wechseln. Man kann den Scooter aber auch ganz „oldscool“ wie einen normalen Tretroller ohne Antrieb nutzen und mit dem Fuß anschieben. Die Reichweiten liegen geräteabhängig zwischen 12 und 40 Kilometern. Wem das nicht genug ist, der kann einen passenden Zusatz-Akku kaufen. Damit erhöht sich die Reichweite auf bis zu 60 Kilometer.

Praktisch für den Alltag ist das relativ leichte Gewicht der E-Scooter von 10 bis 19 Kilogramm. Die meisten Modelle können kompakt zusammengeklappt und sogar im Rucksack transportiert werden. Viele E-Scooter haben außerdem eine smarte Komponente und sind über Bluetooth mit dem Smartphone verbunden. Damit lassen sich Licht- und andere Einstellungen steuern. Die maximale Tragkraft liegt bei durchschnittlich 100 Kilogramm. Man sollte also darauf achten, dass Fahrer und Gepäck dieses Gewicht nicht überschreiten.


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