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E-Autobahn von Italien nach Norwegen bis 2020

15.11.2017 | 15:35 Uhr |

In Kooperation mit Clever will E.ON bis 2020 eine Elektroautobahn von Norwegen bis Italien bauen. Das Projekt wird von der EU gefördert.

Der Energie-Anbieter E.ON und der E-Mobilitätsdienstleister Clever wollen bis 2020 eine Elektroautobahn bauen , die von Norwegen bis nach Italien reicht. Die beiden Unternehmen bauen dabei nicht das Straßennetz aus, sondern stellen an den bereits vorhandenen Autobahnen mehr als 180 Ladestationen mit 150 kW auf. Das E-Mobilitätsnetz erstreckt sich über sieben Länder und soll dafür garantieren, dass E-Auto-Besitzer von Nord- bis nach Südeuropa fahren können, ohne dass ihnen dabei unterwegs der Saft ausgeht. Im Rahmen des Connecting-Europa-Facility-Programms (CEF) wird das Projekt von der Europäischen Kommission mit zehn Millionen Euro gefördert.

E.ON und Clever wollen ihre Ladestationen in Deutschland, Norwegen, Schweden, Frankreich, Italien, Dänemark und Großbritannien aufstellen. Der Bau beginnt in Deutschland und Dänemark. In Norwegen übernimmt der Tankstellenbetreiber XY den Ausbau, da das Königreich kein EU-Mitglied ist. Nach der Fertigstellung sollen E-Auto-Besitzer entlang der Autobahnen alle 120 bis 180 Kilometer eine Ladestation mit zwei bis sechs Ladepunkten finden.

Die Ladesäulen könnten laut E.ON von 150 kW auch auf das so genannte High Power Charging (HPC) mit 350 kW aufgerüstet werden. Damit könnten E-Autos in kürzerer Zeit geladen werden. Diese Technik wird jedoch von noch keinem Auto-Hersteller unterstützt. 

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