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Drohnen-Schwarm soll Kampfflieger unterstützen

05.10.2018 | 15:38 Uhr | Michael Söldner

Mit Drohnen-Schwärmen will Airbus das Leben von Kampfjetpiloten absichern. Auch eine Bewaffnung ist möglich.

Bemannte Kampfflugzeuge werden wohl auch weiterhin wichtiger Teil der Luftstreitkräfte bleiben. Doch Airbus will den menschlichen Piloten einen Drohnen-Schwarm zur Seite stellen, der Gegner auch unter Beschuss nehmen kann. Im Rahmen einer Präsentation zeigte der europäische Flugzeugbauer gestern an der Ostseeküste , wie Kampfflugzeuge von Drohnen ergänzt werden können. Die unbemannten Fluggeräte sollen die feindliche Luftabwehr stören, Aufklärung betreiben und im Falle einer Bewaffnung sogar selbst Ziele bekämpfen.

Die Drohnen-Schwärme sollen den Personalaufwand reduzieren und die Piloten in der Luft absichern. Problematisch sei jedoch noch die Komplexität des Systems. Langfristig wolle man einem Jet einen oder mehrere Drohnen-Schwärme zuordnen, die dann vernetzt handeln. Im Manöver mussten fünf Drohnen in Formation fliegen und abgeschossene Drohnen ersetzen. Danach stand die automatische Landung per Fallschirm an. Bis 2025 will Airbus das Drohnen-Begleitsystem fertiggestellt haben. Die deutsche Regierung hatte im Juni die Weichen für eine Anschaffung von Kampfdrohnen gestellt. Zuerst sollen hierfür israelische Kampfdrohnen des Typs Heron TP für knapp eine Milliarde Euro angemietet werden. Ob diese Drohnen auch bewaffnet werden dürfen, muss aber noch geklärt werden.

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