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DRAM-Preise ziehen deutlich an

02.02.2017 | 14:01 Uhr |

Die Einkaufspreise für DRAM-Speicherbausteine sind seit Dezember um 39 Prozent angestiegen.

Im Vergleich zum Dezember 2016 sind die Preise für DRAM-Speicherbausteine im Januar um satte 39 Prozent nach oben geklettert. Ein Preisanstieg ist zwar schon seit Juni 2016 zu beobachten, einen derartigen Sprung gab es jedoch noch nicht. Im Mai des vergangenen Jahres kostete ein 4-GBit-Baustein DDR3-Speicher noch 1,25 US-Dollar, mittlerweile schlägt der gleiche Chip mit 2,69 US-Dollar zu Buche.

Vom Preisanstieg profitieren vor allem die südkoreanischen Hersteller Samsung und SK Hynix. Beide Unternehmen produzieren drei Viertel der weltweit verkauften DRAM-Chips. Entsprechend stieg auch der Gewinn von SK Hynix auf 1,31 Milliarden US-Dollar im vierten Quartal an – ein Plus von über 55 Prozent. Samsung profitiert ebenfalls und kann mit den Mehreinnahmen durch DRAM-Verkäufe sogar den teuren Rückruf des Galaxy Note 7 ausgleichen.

Für den Verlauf des Jahres 2017 ist mit einem weiteren Anstieg der DRAM-Preise zu rechnen. Stabilisieren sollen sich die Preise erst zur Jahresmitte.

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