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Dragoncard: Mit Bitcoin an der Kasse zahlen

17.11.2017 | 16:15 Uhr |

Die vorerst exklusiv in Großbritannien erhältliche Dragoncard verbindet ein Krypto-Wallet mit den Funktionen einer Kreditkarte.

Das Startup London Block Exchange (LBX) will im Dezember in Großbritannien eine Bankkarte veröffentlichen, mit deren Hilfe Kunden im Einzelhandel mit Kryptowährungen bezahlen können. Bei der so genannten Dragoncard handelt es sich um eine Prepaid-Kreditkarte, die per Smartphone-App mit einer Krypto-Wallet verknüpft wird. Die Dragoncard wird vorerst nur in Großbritannien erhältlich sein. Sie unterstützt Bitcoin, Ripple, Ethereum, Litecoin und Monero. Weitere Krypto-Währungen sollen in den nächsten Monaten folgen.

Wenn Kunden im Einzelhandel ihre Einkäufe mit der Dragoncard bezahlen, wird die in ihrem Krypto-Wallet hinterlegte Kryptowährung in Britische Pfund umgerechnet. Über LBX können zudem Kryptowährungen gekauft und verkauft werden. Für jede dieser Transaktionen wird eine Gebühr in Höhe von 0,5 Prozent fällig. Mit der Dragoncard können Kunden weiterhin an Geldautomaten Bargeld abheben. Dafür wird laut LBX ebenfalls eine geringe Gebühr fällig. Wie hoch die ausfällt, ist allerdings noch nicht bekannt. Die Dragoncard kostet 20 Britische Pfund.

Wann und ob ein ähnliches Prepaid-Modell von LBX auch nach Deutschland kommt, ist nicht bekannt. Das Startup könnte jedoch schon bald Nachahmer finden. Das Finanz-Transaktionsunternehmen Revolt arbeitet derzeit ebenfalls an neuen Trading-Möglichkeiten für Krypto-Währungen.  

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