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Doppelt so viele Beschwerden über Post wie noch 2017

21.12.2018 | 15:53 Uhr | Michael Söldner

Die Bundesnetzagentur informiert über das Beschwerdeaufkommen des Jahres 2018 bei Postdienstleistungen.

Demnach habe es bislang für das laufende Jahr 11.830 Beschwerden gegeben. Im Vergleich zum Vorjahr hätten sich die Beschwerden damit fast verdoppelt. Über die Hälfte der Beschwerden drehten sich um die Briefbeförderung und -zustellung. Ein Drittel bezieht sich auf Paketdienstleistungen. Dazu kommen Beschwerden zu Briefkästen, Filialen, Entgelten und Zeitungen.

Die an die Schlichtungsstelle der Bundesnetzagentur gerichteten Anträge lagen mit 1.075 fast auf dem Vorjahresniveau mit 1.001 Anträgen. Hier stehen Paketsendungen im Mittelpunkt, meistens geht es um beschädigte, gestohlene oder verloren gegangene Pakete. In diesen Fällen musste die Schlichtungsstelle zwischen den Verbrauchern und Anbietern vermitteln. Laut Bundesnetzagentur schließen immer mehr Paketdienstleister eine solche Schlichtung in ihren AGB aus. Bei der Ablehnung einer Schadensersatzforderung blieben Kunden so häufig auf dem Schaden sitzen. Der Verbraucherservice Post der Bundesnetzagentur kann jederzeit über die E-Mail-Adresse verbraucherservice-post@bnetza.de erreicht werden. In den kommenden Monaten soll es zudem ein Online-Formular für Beschwerden geben. Schlichtungsverfahren können schon jetzt über ein Online-Formular angestrebt werden. Die Schlichtungsstelle ist unter dieser Adresse zu erreichen: www.bundesnetzagentur.de/post-schlichtungsstelle

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