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Baxter: MIT-Roboter kann Gedanken lesen

07.03.2017 | 14:31 Uhr |

Der Roboter Baxter liest die Hirnströme einer Testperson aus und reagiert auf deren Zustimmung oder Ablehnung.

Es wird noch eine Weile dauern, bis uns Roboter jeden Wunsch erfüllen können. Einen wichtigen Schritt in diese Richtung hat das Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) des MIT unternommen. Der entwickelte Roboter namens Baxter kann die Hirnströme eines Menschen auslesen und so richtige Entscheidungen treffen.

In einem Video wird der Versuchsaufbau gezeigt: Die Hirnströme einer Testperson werden dabei direkt an den Roboter übertragen. Dieser sucht in den angelieferten Daten nach Signalen, die vom Gehirn erzeugt werden, sobald ein Fehler erkannt wurde. Mit diesen Informationen kann der Roboter zwei unterschiedliche Gegenstände (in diesem Fall Drahtrollen und Spraydosen) in den jeweils korrekten Behälter sortieren.

Stellt Baxter eine ablehnende Haltung der Testperson fest, korrigiert er seine Entscheidung. Noch kann das System lediglich Ablehnung oder Zustimmung erfassen. Die Forscher wollen Baxter jedoch auch deutlich komplexere Entscheidungen erkennen lassen.

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