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Dieser Clip bewegt: Microsoft-Armband für Parkinson-Opfer

11.05.2017 | 12:33 Uhr |

Das Video berührt: Microsoft-Forscher haben ein Wearable für Menschen entwickelt, die unter Parkinson leiden.

Unter der Leitung von Haiyan Zhang hat Microsoft Research den Prototyp eines Wearables entwickelt, das das Leben von Menschen erleichtern soll, die unter Parkinson leiden. Benannt wurde das Wearable nach dem Vornamen der ersten Person, für die und mit der das Armband entwickelt wurde: Project Emma.

In einem berührenden Video stellt Microsoft Research das Projekt vor. Konkret soll das Armband den Menschen helfen, die unter Zuckungen der Hände leiden, die durch die unheilbare Krankheit verursacht werden.

 
In dem Video ist zum Beginn zu sehen, dass Emma aufgrund des Zitterns nicht richtig mit einem Stift zeichnen und schreiben kann. Das Armband besitzt Vibrations-Motoren, wie sie auch in Smartphones verbaut sind. Nachdem Emma bei der Entwicklung mitgeholfen hat, darf sie als erstes das Armband ausprobieren. Im Video ist dann zu sehen, dass sie ohne Zittern ihren Namen schreiben und ein Rechteck mit geraden Linien zeichnen kann.

Warum genau „Project Emma“ funktioniert, ist noch nicht  medizinisch geklärt. Vielleicht, so wird in dem Clip spekuliert, registriert das Gehirn aufgrund der Motoren in Project Emma nicht mehr das Zittern in den Händen und versucht daher auch nicht mehr dagegen anzukämpfen. Das Zittern der Hände, so heißt es, entstehe - vereinfacht ausgedrückt - dadurch, dass quasi im Gehirn des Erkrankten ein Kampf im Gehirn stattfinde, bei dem auf der einen Seite das Gehirn die Hand anweist, sich zu bewegen, während die andere Seite die Bewegung stoppen will.

Für Emma stellt das Tragen von „Project Emma“ jedenfalls einen lebensveränderten Moment dar, der sie zu Tränen rührt. Zum ersten Mal seit ihrer Erkrankung hat sie ihren Namen schreiben können…

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