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Diesel- und Benzin-Rechner: Welche Autovariante ist günstiger

27.06.2017 | 09:35 Uhr |

Sie planen einen Autokauf: Ist der Benziner oder der Diesel günstiger? Der Online-Vergleich rechnet es individuell aus.

Beim Kauf eines neuen Autos stellt sich häufig die Frage: Diesel oder Benziner? Als grobe Faustregel gilt: Wer jährlich mehr als 15.000 Kilometer fährt, spart mit einem Selbstzünder, darunter ist der Ottomotor günstiger. Das aber ist nur eine Faustregel. Denn tatsächlich kommt es natürlich auf den Mehrpreis für den Diesel, den Verbrauchsunterschied zwischen den unterschiedlichen Motoren der ansonsten gleichen Fahrzeuge, auf den Kraftstoffpreis, den Hubraum sowie auf die Haltedauer an.

Dies alles berücksichtigt der FAZ-Vergleichsrechner , in den Sie die genannten Angaben eintragen. Preise, Verbrauch und Hubraum für das Modell Ihrer Wahl finden Sie schnell online beim Hersteller, die Spritpreise sind tagesaktuell bereits eingeblendet, Ihre jährliche Fahrleistung und die Haltedauer tragen Sie selbst ein. Auf dieser Grundlage erstellt der Online-Rechner den Kostenvergleich für das Benzin- und das Dieselmodell. Liegt die eigene durchschnittlich pro Jahr zurückgelegte Strecke unter dem Schnittpunkt beider Geraden, ist der Benziner günstiger, anderenfalls der Diesel.

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Ganz exakt ist auch diese Rechnung nicht, schließlich schwanken die Spritpreise. Ungewiss ist zudem, ob die politisch erzwungene Preisdifferenz zwischen Benzin und Diesel auf Dauer in gleicher oder ähnlicher Höhe bestehen bleibt. Ebenfalls nicht berücksichtigt sind die Unterschiede bei der Haftpflicht- und Kaskoversicherung, weil diese stark von persönlichen Parametern aktueller Schadensklasse und Eingruppierung in die Typen- und Regionalklassen abhängen. Nichts desto trotz bietet der direkte Kostenvergleich eine sehr viel genauere Entscheidungshilfe als die eingangs genannte Faustregel.

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