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Die fünf neuen Windows-Versionen im Überblick

14.05.2018 | 14:32 Uhr |

Zusammen mit dem Windows 10 Spring Creators Update hat Microsoft fünf neue Windows-Versionen veröffentlicht und gleichzeitig Windows 10 S eingestampft. Wir geben einen Überblick.

Auf Basis von Windows 10 Home soll es für Hardware-Partner von Microsoft verschiedene Windows-Ausgaben geben, die für unterschiedliche Hardware-Voraussetzungen entwickelt wurden. Das hat den Vorteil, dass zum Beispiel PC-Hersteller, Distributoren und Händler ihre Rechner günstiger mit einem Betriebssystem ausstatten können. Zum Redaktionsschluss waren die folgenden Versionsnamen und Preise bekannt: Windows 10 Entry (25 US-Dollar), Windows 10 Value (45 US-Dollar), Windows 10 Core (65,45 US-Dollar), Windows 10 Core+ (86,66 US-Dollar) und Windows 10 Advanced (101 US-Dollar). Wobei es auf die Preise je nach Abnahmemenge sicherlich entsprechende Rabatte geben dürfte.

Siehe auch: Das Windows 10 Spring Creators Update im Überblick

Einsteigerklasse: Windows 10 Entry und Value

Hardware-Hersteller dürfen Windows 10 Entry beispielsweise auf Geräten einsetzen, die von einem Intel Atom-, Celeron- oder Pentium-Prozessor angetrieben werden. Die Rechner dürfen maximal 4 GB Arbeitsspeicher und eine Festplatte oder SSD mit maximal besitzen. Die Bildschirmgröße darf höchstens 14,1 Zoll bei Notebooks, 11,6 Zoll bei Tablets und 17,1 Zoll bei All-In- One-Geräten betragen. Bei Windows 10 Value gelten ähnliche Einschränkungen, allerdings sind hier auch größere SSDs (bis zu 64 GB) oder auch bis zu 500 GB große Festplatten erlaubt.

Windows 10 Core, Core+ und Advanced für bessere Hardware

Die beiden Versionen Windows 10 Core+ und Windows 10 Advanced sind für modern ausgestattete Rechner konzipiert. Bei Windows 10 Core+ können das Geräte mit aktuellen High-End-CPUs und mehr als 8 Gigabyte Arbeitsspeicher sowie über 2 Terabyte großen Festplatten sein. Bei Windows 10 Advanced sind auch aktuelle Core-i9-CPUs, Core-i7-CPUs mit mehr als sechs Kernen, AMD-Threadripper-CPUs oder vergleichbar starke Prozessoren erlaubt. Außerdem dürfen die Monitore eine Auflösung in 4K oder höher unterstützen. Windows 10 Core positioniert sich zwischen Value und Core+ und ist damit für entsprechende Geräte gedacht, die über den Anforderungen von Value und unter denen von Core+ liegen.

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Windows S verschwindet wieder

Erst mit dem Fall Creators Update hat Microsoft Windows 10 S vorgestellt. Das Betriebssystem konnte nicht separat erworben und auf jedem beliebigen Rechner eingespielt werden. Vielmehr stand Windows 10 S ausschließlich PC-Herstellern zur Verfügung, die das Betriebssystem auf ihren Geräten vorinstallieren und Treiberaktualisierungen über die Windows-eigene Updatefunktion bereitstellen. Von vielen namhaften Herstellern wie Acer, Dell und HP gab es entsprechenden Geräte. Angeblich mussten die Hersteller keinerlei Lizenzgebühren für Windows 10 S bezahlen. Nun, ein knappes halbes Jahr später, ist Windows 10 S schon wieder Geschichte und wird von den fünf neuen Windows-Versionen abgelöst.

Wichtigstes Merkmal von Windows 10 S ist die Tatsache, dass sich ausschließlich Apps und Anwendungen aus dem Windows-Store einspielen lassen. Wer das weiterhin benötigt, etwa in Bildungsreinrichtungen oder Unternehmen, kann die neuen Home-Varianten in den sogenannten S-Modus schalten. Ist dieser aktiviert, dann laufen nur UWP-Anwendungen aus dem Microsoft Store. Alle bisherigen Nutzer von Windows 10 S sollen für rund 50 Euro auf Windows 10 Pro wechseln können. Bis vor kurzer Zeit war dies noch kostenlos möglich.

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