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Die besten Tools für die Fritzbox im Vergleich

04.11.2017 | 10:33 Uhr |

Für die Fritzbox-Router gibt zahlreiche nützliche Zusatzprogramme. Darunter sind beispielsweise Anrufmonitore, Download-Manager und Adressbuchhelfer. Einige der besten Tools wir Ihnen vor.

Mit Erweiterungen für dir Webbrowser Firefox und Google Chrome haben Sie schnelle Zugriff auf einige wichtige Infos der Fritzbox. Das kleine Gratis-Tool Cr!Box für Chrome wird über „Einstellungen -> Erweiterungen“ im Browser installiert. Ein Klick auf das Cr!Box-Symbol zeigt neben der externen IP-Adresse auch die aktuelle Up-und Download-Rate an. Das Add-On ändert mit einem Klick die aktuelle externe IP-Adresse. Es veranlasst die Fritzbox dazu, Ihre aktuelle DSL-Verbindung kurzzeitig zu unterbrechen. Nach der neuen Einwahl erhalten Sie automatisch eine neue IP-Adresse. Diese Methode kann vor allem bei den Nutzern von Datei-Hostern für schnellere Downloads sorgen. Mit „Web-Interface oeffnen“ gelangen Sie zur Benutzeroberfläche der Fritzbox. Mit den weitgehend gleichen Funktionen kommt Fox!Box für Firefox , das Sie nach einem Klick auf das Menü-Icon rechts oben unter „Add-Ons“ installieren.

Komfortabler Telefonieren

Call a Number via Fritz!Box: Markieren Sie eine Telefonnummer auf einer Webseite und rufen diese über das Kontextmenü direkt mithilfe der Fritzbox an.
Vergrößern Call a Number via Fritz!Box: Markieren Sie eine Telefonnummer auf einer Webseite und rufen diese über das Kontextmenü direkt mithilfe der Fritzbox an.

Die Erweiterung Call a Number via Fritz!Box für Chrome und Firefox erleichtert das Telefonieren. Nach der Installation markieren Sie eine Telefonnummer auf einer Webseite und rufen mit einem rechten Mausklick darauf das Kontextmenü auf. Hier wählen Sie dann den Eintrag „Call@Fritz [Rufnummer]“ (Firefox) beziehungsweise „Mit Call@Fritz anrufen: [Rufnummer]“ (Chrome), wobei der Platzhalter die tatsächlich ausgewählte Telefonnummer zeigt. Beim ersten Ausführen müssen Sie das Passwort der Fritzbox hinterlegen. Damit die Erweiterung funktioniert, muss die Wählhilfe in der Fritzbox aktiviert sein. Dazu gehen Sie zu „Telefonie -> Anrufe“, klicken auf die Registerlasche „Wahlhilfe“ und setzen ein Häkchen vor die entsprechende Option. Wählen Sie dann im Aufklappfeld das gewünschte Telefon aus und drücken Sie auf „Telefon testen“. Nun sollte das ausgewählte Telefon klingeln. Klicken Sie auf „Übernehmen“ und Sie können das Add-On verwenden.

Fritzbox-Router im Vergleich: Welches ist das beste Modell?

Down-und Upload-Speed zeigen

Fritzbox Traffic zeigt auf dem Windows-Desktop oder in der Taskbar von Windows 10 die aktuellen Download-und Upload-Aktivitäten der Fritzbox mit Zahlenwerten und Kurven. In den Einstellungen von Fritzbox Traffic ist „fritz.box“ als Adresse der Fritzbox vorgegeben, alternativ tragen Sie hier eine IP-Adresse wie 192.168.178.1 ein. Legen Sie in den Einstellungen fest, wie oft sich das Programmfenster aktualisieren soll und welche Farben Sie für die Anzeigen und den Fensterhintergrund wünschen. Außerdem passen Sie die Größe des Programmfensters in fünf Stufen an. Die Werte holt sich das Tool per UPnP aus der Fritzbox und zeigt sie an.

Telefonanrufe protokollieren

Cr!Box: Die Erweiterung für Google Chrome bietet direkt im Browser einen Überblick wichtiger Informationen. Dazu zählen beispielsweise die Upload-und Download-Rate sowie das jeweilige Dateivolumen.
Vergrößern Cr!Box: Die Erweiterung für Google Chrome bietet direkt im Browser einen Überblick wichtiger Informationen. Dazu zählen beispielsweise die Upload-und Download-Rate sowie das jeweilige Dateivolumen.

Janrufmonitor überwacht die Fritzbox und meldet alle aus-und eingehenden Anrufe mit den Daten des Anrufers, wobei die Daten mit Statistiken ausgewertet werden können. Die Daten der Telefonpartner wie Adresse, Rufnummer und Notizen können in ein Adressbuch eingetragen werden und stehen bei Anrufen direkt zur Verfügung. Auch Anbindungen an Online-Telefonauskünfte wie dasoertliche.de, 11880.com und gelbeseiten.de sowie Outlook sind möglich. Bei Anrufereignissen wie verpassten Anrufen können Sie sich direkt per E-Mail benachrichtigen lassen und einen Rückruf einleiten. Dank der Anbindung an Tellows werden Call-Center-Anrufe zu Werbezwecken und Umfragen erkannt und auf Wunsch automatisch abgewiesen. Mit dem Regelassistenten legen Sie Regeln fest, die bei bestimmten Anrufern automatisch eine Aktion im Hintergrund auslöst. So lässt sich etwa mit einem Anruf von einer zuvor festgelegten Rufnummer auf einer definierten MSN das Herunterfahren des Rechners einleiten.

SmartCallMonitor: Der Anrufmonitor für die Fritzbox zeigt Informationen über den Anrufer und gleicht sie automatisch mit vorhandenen Kontaktdaten in Microsoft Outlook und Google ab.
Vergrößern SmartCallMonitor: Der Anrufmonitor für die Fritzbox zeigt Informationen über den Anrufer und gleicht sie automatisch mit vorhandenen Kontaktdaten in Microsoft Outlook und Google ab.

Auch Smartcall Monitor holt sich Informationen über den Anrufer aus vorhandenen Kontaktdaten in Outlook und dem Google-Adressbuch im Internet. Bei einem eingehenden Anruf sieht das Programm zuerst in den Outlook-Kontakten nach und zeigt den Treffer in einem kleinen Fenster auf dem Windows-Desktop an. Sind in Outlook keine passenden Daten über den Anrufer vorhanden, wird ein Onlinedienst zur Rückwärtssuche genutzt. Eingehende und ausgehende Anrufe werden auf Wunsch automatisch in das interne Adressbuch übernommen. Der Smartcall Monitor bietet im Zusammenspiel mit der Fritzbox zudem Funktionen einer komfortablen Telefonzentrale: Sie können beispielsweise Anrufe annehmen und beenden und Gespräche halten. Mit der Unterstützung der Wahlhilfe können Sie auch Anrufe an hinterlegte Kontakte mithilfe der Software einleiten.

Jfritz: Übertragen Sie mit dem Tool sowohl Anruflisten als auch das Telefonbuch der Fritzbox auf Ihren PC. Außerdem werden Sie über ein-und ausgehende Anrufe mit einem Desktop-Hinweisfenster informiert.
Vergrößern Jfritz: Übertragen Sie mit dem Tool sowohl Anruflisten als auch das Telefonbuch der Fritzbox auf Ihren PC. Außerdem werden Sie über ein-und ausgehende Anrufe mit einem Desktop-Hinweisfenster informiert.

Jfritz liest die auf der Fritzbox gespeicherte Anrufliste aus und speichert die Infos dauerhaft auf dem PC. Den empfangenen Telefonnummern werden automatisch der Name und die Adresse des Anschlussinhabers per Inverssuche zugeordnet, sofern diese Informationen in einem Telefonbuch zu finden sind. Sie können auch bestehende Adressbücher aus Thunderbird oder Outlook in das Jfritz-interne Telefonbuch importieren. Die Anrufliste kann in verschiedene Dateiformate exportiert und in anderen Programmen weiterverarbeitet werden. Außerdem können mit Jfritz ankommende Anrufe in Echtzeit auf dem PC signalisiert werden. Dazu öffnet sich auf Wunsch ein Benachrichtigungsfenster. Eine weitere Funktion ist das Ausführen von Telefonanrufen per Mausklick. So können Sie ganz leicht verpasste Anrufe zurückrufen.

Fritz!Box Telefon-dingsbums: Das Outlook-Addin ermöglicht das direkte Wählen der Kontakte in Outlook. Zusätzlich bietet es Funktionen wie einen Anrufmonitor und Rückwärtssuche.
Vergrößern Fritz!Box Telefon-dingsbums: Das Outlook-Addin ermöglicht das direkte Wählen der Kontakte in Outlook. Zusätzlich bietet es Funktionen wie einen Anrufmonitor und Rückwärtssuche.

Fritz!Box Telefon-dingsbums ist ein Add-in für Microsoft Outlook mit den zwei Hauptfunktionen Wählhilfe und Anrufmonitor. Über die Wählhilfe ist es möglich, neue Telefongespräche direkt aus Outlook aufzubauen. Es kann ein in Outlook hinterlegter Kontakt angerufen werden sowie auch beliebige andere Rufnummern. Der Anrufmonitor informiert Sie bei eingehenden Gesprächen. Automatisch werden alle Kontakte in lokalen Adressbuch sowie Online-Telefonbüchern wie GoYellow oder 11880 ermittelt und der Gesprächspartner wird angezeigt. Zu den weiteren Funktionen zählen das Erstellen von Einträgen im Outlook-Journal, eine Rückwärtssuche (Inverssuche) für Kontakte, Wahlwiederholungs-, Rückruf und VIP-Listen sowie eine Direktwahl.

Siehe auch: Zehn Zubehör-Tipps für die Fritzbox

Fritzbox als Download-Manager

Mit Fritzload machen Sie Ihre Fritzbox zu einem Download-Manager. Anstatt für das Herunterladen oder auch den Upload umfangreicher Datenpakete einen PC über Nacht laufen zu lassen, können Sie diese Aufgabe der Box übertragen – die ist ohnehin eingeschaltet. Sinnvoll ist das natürlich nur, wenn Sie einen USB-Speicher an die Box angeschlossen und die NAS-Funktionalität aktiviert haben. Fritzload ist eine Erweiterung der Firmware der Fritzbox. Denken Sie daran, dass Sie mit der Installation Ihre Garantie-und Support-Ansprüche verlieren. Besorgen Sie sich zudem eine Recovery-Datei für Ihre Fritzbox. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Software einzurichten, diese werden unter dieser Adresse beschrieben. Am einfachsten ist die Installation über ein AVM-Firmware-Upgrade:

Schritt 1: Laden Sie die Installationsdatei von Fritzload herunter und entpacken Sie sie. Dann gehen Sie im Fritzbox-Menü auf „System -> Update -> FRITZ!OS-Datei“, klicken auf „Einstellungen sichern“ und auf „Datei auswählen“. Steuern Sie im entpackten Fritzload den Ordner „doc“ und darin das File Fritzload_Installer.tar an und klicken Sie auf „Update starten“. Das Programm installiert nun automatisch einen Patch für die Firmware und integriert Fritzload in das Betriebssystem der Box. Nachdem die TAR-Datei geladen wurde, erscheint noch ein Sicherheitshinweis, den Sie mit „Update fortsetzen“ überspringen. Eventuell müssen Sie nach Abschluss der Installation Ihren Rechner neu booten.

Schritt 2: Wenn Sie sich nun wieder bei Ihrer Fritzbox anmelden, erscheint links unten auf der Übersichtsseite ein Link zu Fritzload. Sobald Sie ihn anklicken, lädt das Programm eventuell gleich ein Update von seiner Website und installiert es. Falls nicht, sollten Sie selbst nach Aktualisierungen suchen. Klicken Sie dazu im Menü auf „Hilfe“ und auf „Online-Update“. Dort wird Ihnen die Nummer der aktuellen Entwicklerversion angezeigt, zudem finden Sie an dieser Stelle mehrere Möglichkeiten zum Durchführen eines Updates. Am besten entscheiden Sie sich für ein „Vollständiges Update“. Danach muss die Box über den Button „Neustart Fritz!Box“ neu gestartet werden.

Schritt 3: Ihre Download-Links tragen Sie in das Feld im Register „Download“ ein, dort finden Sie unten auch einen Link zu den aktuell unterstützten Hostern. Die umfangreichen Optionen zur Konfiguration stehen unter „Einstellungen“, im Abschnitt „Autorun“ finden Sie beispielsweise eine Zeitsteuerung. Vergessen Sie nicht, nach Änderungen an den Einstellungen den Button „Speichern“ zu drücken.

Tipp: Bei einigen Boxen und ihren aktuellen Firmware-Versionen wird die grafische Bedienoberfläche von Fritzload nicht angezeigt. Stattdessen erscheint eine textorientierte Version. Abhilfe schaffen hier die neuesten Entwicklerversionen von Fritzload.

Fritzbox-Einstellungen auslesen

Das Java-Tool Fritzbox Export Editor gibt Ihnen Zugriff auf Einstellungen der Fritzbox, die über das Menü nicht erreichbar sind. Dazu gehören etwa die Konfiguration des DHCP-Servers oder auch der Firewall. Sie sind in einer Textdatei festgehalten, die sich mit dem FB Editor laden, bearbeiten und wieder zurückspielen lässt. Doch Vorsicht: Falsche Einstellungen können dazu führen, dass die Fritzbox danach nicht mehr benutzbar ist. Führen Sie am besten im FBEditor zunächst über „Datei -> Speichern“ eine Sicherung der aktuellen Einstellungen durch und vergewissern Sie sich, dass Sie die Recovery-Datei für Ihre Fritzbox bereithalten, sie lässt sich bei AVM im Servicebereich herunterladen. Danach rufen Sie über „Datei -> Einlesen“ die Konfiguration Ihrer Box auf, dabei müssen Sie noch das Kennwort eingeben. Das Tool ist ein Texteditor, Sie können ganz einfach in die Datei hineinschreiben. Änderungen kopieren Sie zum Schluss über „Datei -> Konfiguration zurückspielen“ auf die Fritzbox.

Outlook-Adressbuch in die Fritzbox importieren

Die Kontakte der Mailadressen von 1&1, Google, GMX und Web.de lassen sich mit aktueller Firmware direkt in die Fritzbox übernehmen, für das Outlook-Adressbuch erledigt das Gleiche der Contact Conversion Wizard . Das Gratis-Tool liest die Kontakte aus Microsoft Outlook aus und konvertiert sie für den Import in die Fritzbox.

So geht’s: Entpacken Sie die ZIP-Datei und starten Sie den Contact Conversion Wizard mithilfe eines Doppelklicks auf die EXE-Datei. Links oben klicken Sie dann in der Spalte unter „Load Data from“ auf „Outlook“, um das Adressbuch aus dem Microsoft-Programm zu extrahieren. Die Datensätze erscheinen jetzt in der Mitte des Programmfensters. Diese exportieren Sie, indem Sie rechts in der Spalte „Save data to“ die Schaltfläche „Fritz!Box XML“ drücken und die Datei danach speichern. Diese Datei „FritzExport.xml“ importieren Sie nach dem Einloggen auf der Fritzbox durch Eingabe von „fritz.box“ in der Adresszeile des Browsers in den AVM-Router. Klicken Sie im Konfigurationsmenü der Fritzbox auf „Telefonie -> Telefonbuch -> Neues Telefonbuch“ und vergeben Sie für das neue Telefonbuch eine aussagekräftige Bezeichnung wie etwa „Outlook-Kontakte“. Durch das Drücken der Schaltflächen „OK -> Telefonbuch wiederherstellen -> Durchsuchen“ klicken Sie sich zur zuvor erstellten Datei „FritzExport.xml“ durch und schließen den Import mit „Öffnen -> Telefonbuch wiederherstellen“ ab. Sie können das Tool auch dazu verwenden, Ihre Google-Kontakte in die Fritzbox zu importieren oder in ein anderes Format zu konvertieren. Dazu klicken Sie in der Mitte unten auf „Configuration“, geben in die entsprechenden Felder Ihre Mailadresse von Google Mail sowie Ihr Passwort ein und klicken zum Einlesen der Kontakte links auf „Google Contacts“. Damit stehen Ihnen alle Möglichkeiten des Programms offen.

Tipp: Haben Sie bereits eine Reihe von Kontakten in Ihrem bisherigen Fritzbox-Telefonbuch, lassen sich beide im Contact Conversion Wizard auch zusammenführen, die vereinigten Kontakte neu exportieren und dann wieder wie beschrieben in die Fritzbox laden.

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