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Die besten Notebooks unter 400 Euro

11.11.2019 | 12:09 Uhr |

Gute Notebooks müssen nicht unbedingt teuer sein. Wir haben die besten Laptops unter 400 Euro unter die Lupe genommen.

Notebooks unter 400 Euro sind für die meisten Alltags-Aufgaben gut gerüstet: Für Websurfen und Online-Shopping, für die Videowiedergabe und die Office-Arbeit genügen sie vollauf. Außerdem haben Sie selbst in dieser Preisklasse eine große Auswahl unter verschiedenen Laptop-Größen - vom ultramobilen Mini-Notebook mit 11-Zoll-Display bis zum PC-Ersatz für den Schreibtisch mit großem 17-Zoll-Bildschirm. Die besten Notebooks unter 400 Euro sehen Sie in der Bildergalerie.

Allerdings muss Ihnen klar sein: Für unter 400 Euro bekommen Sie keinen Allrounder, der alle Aufgaben schnell und problemlos erledigt.  Den günstigen Notebooks fehlt zum Beispiel die Rechenleistung für aktuelle und effektreiche Spiele. Auch bei Foto- und Videobearbeitung stoßen Sie an Grenzen, wenn es um Material mit hoher Auflösung geht oder aufwändige Filter verwendet werden sollen. Auch die Displayqualität genügt nur Standardansprüchen - Bildschirme mit einer Auflösung über Full-HD, mit hervorragender Helligkeit, Top-Kontrast und großer Farbraumabdeckung werden Sie in einem Notebook für unter 400 Euro nicht finden. 

Viele Hersteller bieten Modelle unter gleichem Namen in unterschiedlciher Ausstattung an. Das Lenovo V130 zum Beispiel gibt es in Varianten von unter 400 bis knapp 900 Euro
Vergrößern Viele Hersteller bieten Modelle unter gleichem Namen in unterschiedlciher Ausstattung an. Das Lenovo V130 zum Beispiel gibt es in Varianten von unter 400 bis knapp 900 Euro
© Lenovo

Tipps für den perfekten Kauf

Überlegen Sie sich vor dem Kauf genau, wofür Sie das Gerät einsetzen wollen. So kommen Sie selbst mit einem Budget von maximal 400 Euro sehr weit. Denn zu diesem Preis gibt es zwar keine Allrounder, die eine starke CPU, viel RAM, eine große SSD und ein hochauflösendes Display vereinen. Aber dafür viele Modelle in unterschiedlichen Ausstattungsvarianten: Wenn Sie zum Beispiel ein angenehmes Arbeitstempo mit schnellem Start von Betriebssystem und Programmen bevorzugen, greifen Sie zu einem Notebook mit SSD, die 128 oder 256 GB groß ist. Ist für Sie dagegen viel Speicherplatz wichtiger, bekommen Sie zum selben Preis auch einen Laptop mit 1-TB-Festplatte.

Genauso gehen Sie vor, um zu entscheiden, wie wichtig Prozessor und Arbeitsspeicher sind: Schauen Sie gerne Online-Videos auf YouTube, empfiehlt sich eher ein Core i3 statt eines Celeron oder Pentium. Surfen Sie dagegen auf vielen Webseiten mit zahlreichen offenen Browser-Fenstern, ist viel Arbeitsspeicher wichtiger. Ähnliches gilt fürs Display: Soll das Notebook vor allem Filme und Fotos wiedergeben, ist eine hohe Auflösung das wichtigste Ausstattungsmerkmal.

Schauen Sie deshalb genau hin: Die wichtigsten Hersteller in dieser Preisklasse, nämlich Acer, Asus, HP und Lenovo bieten unter einem gemeinsamen Modellnamen zahlreiche Varianten an, deren unterschiedliche Ausstattung sich lediglich über einen Produktcode oder eine Ergänzung im Modellnamen erkennen lässt.

Ab rund 200 Euro starten die Preise für aktuelle Notebooks wie das Trekstor Surfbook A13B.
Vergrößern Ab rund 200 Euro starten die Preise für aktuelle Notebooks wie das Trekstor Surfbook A13B.
© Trekstor

Bei rund 200 Euro starten die Preise

Die günstigsten Laptops kosten rund 200 Euro: Diese Modelle eignen sich als einfache mobile Arbeitsgeräte, zum Beispiel für Schule und Studium, denn sie haben ein kleines Display mit 11,6 oder 13 Zoll und wiegen 1,5 Kilogramm oder weniger. Trekstor hat das Surfbook A13B-CO im Angebot mit Celeron N3350 und einem 13,3-Zoll-Display mit Full-HD-Auflösung. Einen Touchscreen bringt das Convertible Trekstor Primebook C11B mit. Die CPUs der N3000-Serie basieren auf Prozessoren für Tablet-PCs - entsprechend gering ist ihre Rechenkraft.

Bei Notebooks unter 300 Euro sollten Sie außerdem gernau auf die Speicherausstattung achten: Hier kommt fast immer eMMC-Speicher mit 32 oder 64 GB zum Einsatz. Diese Flash-Speicher-Variante ist zwar schneller als eine Festplatte, aber deutlich langsamer als eine SSD.

Etwas mehr Rechenleistung bekommen Sie in diesem Preissegment mit einem Notebook, in dem ein Pentium Gold 4417U oder ein Celeron der 4205U steckt: Sie basieren auf den aktuelleren Core-Architekturen Kaby Lake R beziehungsweise Whiskey Lake. Beim Lenovo Ideapad S145-14 kriegen Sie für rund 300 Euro außerdem eine 128 GB große SSD und ein 14-Zoll-Display, das aber nur 1366 x 768 Bildpunkte zeigt.

Notebooks mit 256-GB-SSD gibt's ab 350 Euro

Ab rund 350 Euro startet das Angebot an Notebooks mit 256 GB großer SSD - in den meisten Fällen ist diese Speichergröße für den Praxiseinsatz ausreichend. Allerdings sollten Sie auch in eine externe Festplatte investieren, auf die Sie selten genutzte Daten auslagern können, wenn der SSD-Platz knapp wird. Empfehlenswert ist zum Beispiel das Lenovo Ideapad V145-15AST mit AMD A6-9225 und einem Full-HD-Display. Sogar mit dem 2 GHz schnellen Intel Core i3-5005U kommt das Asus Vivobook 15 , das neben der 256-GB-SSD ebenfalls ein Full-HD-Display bietet.
Einige Notebooks setzen auf eine Einsteiger-CPU von AMD statt auf günstige Intel-CPUs wie Pentium und Celeron. Prozessoren wie der A12-9720P oder der A6-9225 liegen in der Rechenleistung auf ähnlichem Niveau, haben aber eine etwas stärkere Grafikeinheit.

Ein Core i3-Prozessor wie im Acer Aspire A315 ist derzeit die schnellste CPU in Notebooks unter 400 Euro.
Vergrößern Ein Core i3-Prozessor wie im Acer Aspire A315 ist derzeit die schnellste CPU in Notebooks unter 400 Euro.
© Acer

Für knapp unter 400 Euro gibt es Core-Power

Die beste Leistung in dieser Preisklasse bieten Notebooks mit einem Core i3: Hier sollten Sie aber genau hinschauen, denn die Rechenleistung unterscheidet sich erhablich je nachdem, ob ein Core i3 aus einer der neuen Generation wie der Core i3-8130U oder der Core i3-7020U, die Sie zum Beispiel im Lenovo Ideapad 330S oder im Acer Aspire A315-54K finden oder eine ältere Variante wie der Core i3-5005U. Die Core-Generation erkennen Sie an der ersten Ziffer der vierstelligen Modellnummer.

Wer mehr Bildschirmfläche wünscht, greift zu einem 17,3-Zoll-Notebook: Das HP 17-ca1400ng etwa hat diese Displaygröße mit einer Auflösung von 1600 x 900 Pixel sowie einem Ryzen 3 3200U und einer 256 GB SSD. Im Acer Aspire ES 17 mit gleicher Displaygröße und -auflösung sitzt ein Celeron N3350.

Einen Spezialwunsch erfüllt das Trekstor Primebook P15 für rund 400 Euro: Das 15,6-Zoll-Notebook mit Full-HD-Auflösung braucht dank des sparsamen Pentium N4200 keinen Lüfter und arbeitet daher absolut lautlos, weil es eine 128-GB-SSD einsetzt.

Trekstor Primebook P15: Ausführlicher Test

Schnäppchen-Tipps beim Notebook-Kauf

Sparen lässt sich, wenn Sie eine Windows-Lizenz übrig haben oder auf Linux setzen: Denn dann bekommen Sie Notebooks ohne oder mit einem DOS-Betriebssystem für unter 400 Euro, die bei gleicher Ausstattung mit Windows 50 bis 100 Euro teurer sind - zum Beispiel das HP 250 G7 mit Core i5-8265U oder das Medion Akoya E6245 mit Full-HD-Display und 256 GB SSD.

Ein bisschen günstiger sind bei gleicher Ausstattung auch Notebooks mit Windows 10 Home im S-Modus: Ab Werk lassen sich darauf nur Programme aus dem Windows-Store installieren. Allerdings können Sie das Betriebssystem kostenlos in ein vollwertiges Windows 10 Home umwandeln - der Weg zurtück in die geschützere Variante ist dann aber nicht mehr möglich.

Ebenfalls Sparpotential haben Notebooks mit dem Google-Betriebssystem Chrome OS. Aufgrund des Browser-basierten OS benötigen Sie keine hohe Rechenleistung oder eine große Festplatte, bringen aber zum Beispiel Merkmale wie ein Full-HD-Display oder hochwertiges Design mit, wie zum Beispiel das HP Chromebook 14 G5 oder das Acer Chromebook 14 .

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