2184803

Die besten Notebooks unter 400 Euro

10.07.2018 | 11:20 Uhr |

Gute Notebooks müssen nicht unbedingt teuer sein. Wir haben die besten Laptops unter 400 Euro unter die Lupe genommen.

Notebooks unter 400 Euro sind für die meisten Alltags-Aufgaben schnell genug: Surfen, Texte und Tabellen sowie Internet-Videos bereiten ihnen keine Probleme. Auch die Ausstattung reicht aus: Die Festplatte fasst zwischen 500 GB und 1 TB, ein DVD-Brenner ist meistens mit an Bord sowie die wichtigsten Schnittstellen, etwa USB 3.0 für schnelle Peripheriegeräte und HDMI zum Anschluss eines externen Monitors. Die besten Notebooks aus dieser Preisklasse sehen Sie in der Bildergalerie.

Aber selbst in dieser günstigen Preisklasse haben Sie die Auswahl unter vielen Größen und Einsatzzwecken: Es gibt Allrounder mit 15-Zoll-Display und großer 1-TB-Festplatte, die sich als PC-Ersatz für den Schreibtisch eignen, etwa das Acer Aspire 3 , das HP 15 sowie das Lenovo Ideapad 110 . Aber auch Geräte mit Touchscreen, die Notebook und Tablet verbinden, bekommen Sie zu diesem Preis: Das Convertible Trekstor Primebook C13 lässt sich durch 360-Grad-Scharniere zum Tablet zusammenklappen. Trekstor bietet außerdem für dieses Notebook eine pfiffige Aufrüst-Lösung mit einer passenden SSD.

Das Primebook C13 lässt sich mittels einer M.2-SSD beschleunigen.
Vergrößern Das Primebook C13 lässt sich mittels einer M.2-SSD beschleunigen.
© Trekstor

Die günstigsten Laptops kosten rund 200 Euro: Dafür bekommen Sie ein leichtes Netbook mit 11,6-Zoll oder 13,3-Zoll-Display mit sehr limitierter Rechenleistung: Das Ideapad 120S von Lenovo zum Beispiel oder das Asus E203NA . Diese Geräte lohnen sich, wenn Sie einen Laptop vor allem unterwegs nutzen wollen, um gelegentlich Texte zu verfassen und zu lesen oder HD-Videos anzuschauen. Als Hauptrechner kommen diese günstigen Geräte nicht in Frage – dafür haben sie zu wenig Rechenleistung, weil sie nur einen leistungsschwachen Atom- oder Celeron-Prozessor nutzen und nur 32 GB internen Flash-Speicher im eMMC-Format: Deshalb kann schon mal ein großes Windows-Update an zu wenig freiem Speicherplatz scheitern. Außerdem arbeitet der eMMC-Speicher deutlich langsamer als eine SSD.

Es lassen sich zu diesem Preis naber auch Geräte mit besserer Ausstattung und größerem Bildschirm finden - bei denen müssen Sie allerdings Abstriche beim Betriebssystem machen: Das Acer Aspire 1 mit 14-Zoll-Display zum Beispiel kostet rund 230 Euro, hat aber Windows 10S an Bord. Das HP 15-bw050ng mit 15,6 Zoll gibt es für 200 Euro mit AMD-Dual-Core-CPU und 128 GB SSD, aber ohne Betriebssystem.

Ab rund 300 Euro gibt es mehr Rechenleistung und mehr Speicherplatz: Notebooks wie das HP 17 arbeiten mit einem AMD-Dual-Core und einer 1-TB-Festplatte. Außerdem bekommen Sie hier ein großes 17,3-Zoll-Display.

Die beste Leistung in dieser Preisklasse bieten Notebooks mit einem Core i3: Eigentlich sind Laptops mit dieser Ausstattung teurer, aber wenn Sie die Augen offen halten, finden Sie immer mal wieder Schnäppchen-Angebote mit diesem Prozessor, die deutlich unter 400 Euro liegen.

Für rund 400 Euro bekommen Sie das Acer Aspire 3 mit einem Core i3 aus der Skylake-Generation.
Vergrößern Für rund 400 Euro bekommen Sie das Acer Aspire 3 mit einem Core i3 aus der Skylake-Generation.
© Acer

Rundum gut ausgestattet zum kleinen Preis sind Notebooks für 400 Euro wie das Acer Aspire 3 : Sie bekommen hier einen Core i3, 4 GB RAM und eine große 1-TB-Festplatte. Die Prozessoren stammen zwar aus älteren Core-Generationen, zum Beispiel Skylake (6. Generation), aber das ist für Standard-Anwendungen weniger wichtig.

Wichtiger fürs Praxis-Tempo ist eine SSD: Für 400 Euro bekommen Sie zum Beispiel das Lenovo Ideapad 320S mit 128 GB Flash-Speicher. Eine 256 GB SSD kriegen Sie zu diesem Preis meist nur, wenn Sie im Gegenzug auf einen schnelleren Prozessor verzichten wie beim HP 15-bs063ng . Es nutzt statt des Pentium 4415U, der im Lenovo-Notebook steckt, den etwas langsameren Pentium N3710. Das HP 15-bw007ng bringt eine 128 GB SSD und eine 1-TB-Festplatte mit. Als Prozessor kommt der AMD Dual-Core A9-9420 zum Einsatz, der ungefähr auf dem Leistungsniveau der Pentium-CPU von Intel liegt.

Tappen Sie nicht in die Preis-Falle

Genau hinzuschauen empfiehlt sich sowieso in dieser Preisklasse: Denn die wichtigsten Hersteller, nämlich Acer, HP und Lenovo bieten unter einem Modellnamen zahlreiche Ausstattungsvarianten an: Die einzelnen Notebooks unterscheiden sich nur über einen Produktcode oder eine Ergänzung im Modellnamen. Der Vorteil für Sie: Sie bekommen eine sehr große Auswahl zu einem bestimmten Preis und können dann entscheiden, ob Sie lieber zum Modell mit großer Festplatte oder kleiner SSD greifen, eine Konfiguration mit leistungsfähigere CPU und weniger Arbeitsspeicher oder mit einer schwächeren CPU und viel Arbeitsspeicher bevorzugen.

Schnäppchen-Tipps beim Notebook-Kauf

Sparen lässt sich, wenn Sie eine Windows-Lizenz übrig haben oder auf Linux setzen: Denn dann bekommen Sie Notebooks für unter 400 Euro, die in gleicher Ausstattung mit Windows 50 bis 100 Euro teurer sind - zum Beispiel das 17-Zoll-Notebook HP 17 . Ebenfals Sparpotential haben Notebooks mit dem Google-Betriebssystem Chrome OS. Aufgrund des Browser-basierten OS benötigen Sie keine hohe Rechenleistung oder eine große Festplatte, bringen aber zum Beispiel Merkmale wie ein Full-HD-Display oder hochwertiges Design mit, die Sie bei einem Windows-Notebook in dieser Preisklasse nur selten finden. Ein Beispiel dafür ist das Acer Chromebook 14 .

Spieler werden mit keinem Notebook aus dieser Preisklasse glücklich: Alle verwenden lediglich die im Prozessor eingebaute Grafikeinheit, keines eine dedizierte GPU von AMD oder Nvidia - auch wenn bei den technischen Angaben häufig dieser Eindruck erweckt wird: So wird zum Beispiel bei Notebooks mit AMD-CPU häufig eine Radeon-Grafik erwähnt, etwa die Radeon R5: Dabei handelt es sich aber um die integrierte CPU-Grafik, deren 3D-Leistung je nach Modell etwas besser oder schlechter ausfällt als die integrierte GPU der Intel-Prozessoren, aber keinesfalls für aktuelle Spiele taugt. So lassen sich meist nur drei Jahre oder ältere Spiele in stark reduzierter Detailstufe spielen. Browser-Games sind dagegen kein Problem.

Bei den Displays haben die Notebooks der 400-Euro-Preisklasse das deutlichste Defizit gegenüber teureren Notebooks: Die Auflösung ist meist niedrig, die Bildqualität mäßig. Als Abspielgeräte für Filme und Fotos eignen sie sich daher nicht besonders. Die Auflösung liegt oft bei maximal 1366 x 768 Bildpunkten oder 1600 x 900 Pixel für 17-Zoll-Geräte. Die 15-Zoll-Notebooks haben daher eine niedrige Punktedichte von 100 ppi: Das Bild wirkt leicht verwaschen, weil bei Buchstaben Stufen zu erkennen sind und bei hochauflösenden Bildern Details verloren gehen.

Besser sieht es bei Geräten aus, die ein Full-HD-Display besitzen, zum Beispiel dem Trekstor Primebook C13 oder dem HP 255 G6 : Aber auch diese Notebooks schneiden bei Helligkeit, Kontrast und Farbdarstellung deutlich schlechter ab als teurere Modelle.

PC-WELT Marktplatz

0 Kommentare zu diesem Artikel
2184803