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Die beliebtesten Videotelefonie-Apps im Test

05.06.2017 | 09:09 Uhr |

Wer seinem Gesprächspartner während eines Telefonats in die Augen sehen möchte, der nutzt Videotelefonie. Wir haben uns die wichtigsten Android-Apps dafür angesehen und zeigen ihre Vor-und Nachteile auf.

In Zeiten von Selfies und Snapchat geht es immer mehr darum, sich selbst zu inszenieren und zu präsentieren. Das macht auch vor schnöden Telefonaten nicht halt – das Stichwort lautet hier „Videotelefonie“. Statt einfach nur die Stimme des Gegenübers zu hören, sieht man einander während des Gesprächs ins Gesicht. Das kann Vor-und Nachteile haben.

So überlegt man sich vermutlich zweimal, ob man einen Videocall des neuen Schwarms annimmt, wenn am Waschtag grade mal nur das Biene-Maja-Shirt sauber ist. Andererseits können Geschäftsgespräche ganz anders verlaufen, wenn man dem Partner bei Verhandlungen in die Augen sehen kann.

Wir haben uns mit Apps zur Videotelefonie beschäftigt und sagen Ihnen, welche davon für Sie die beste ist.

Die Kandidaten: Bekannte Unternehmen und Außenseiter

Google Duo war in unserem Test ein Sonderfall, denn die App ist ausschließlich für zwei Personen konzipiert. Das macht sie aber besonders schnell.
Vergrößern Google Duo war in unserem Test ein Sonderfall, denn die App ist ausschließlich für zwei Personen konzipiert. Das macht sie aber besonders schnell.

In unserem Test haben wir elf Videochat-Apps unter die Lupe genommen. Darunter waren neben dem wohl bekanntesten Anbieter Skype auch entsprechende Angebote von Facebook und Whatsapp . Google bietet mit Duo und Hangouts gleich zwei Lösungen für Videotelefonie, die sich allerdings im Funktionsumfang stark voneinander unterscheiden.

Mehr in Richtung soziales Netzwerk gehen die Apps von Imo , Line , Tango und Viber . We Chat ist Kommunikationsmarktführer in China, allerdings hierzulande bereits etabliert. Die App bietet einige interessante Features. Als „Oldie“ unter den Testteilnehmern wartet auch der bekannte Direkt-Messaging-Dienst ICQ mit einer Videotelefonie-Funktion auf.

Voraussetzung: Mobilgerät mit Kamera und App

Alle getesteten Lösungen lassen sich mit dem Mobilgerät verwenden. Darüber hinaus gibt es von den meisten Anbietern PC-Clients für Videotelefonie über den Rechner.

Für den mobilen Einsatz brauchen Sie ein Mobilgerät – Smartphone oder Tablet – mit Frontkamera. Diese ist bei nahezu allen aktuellen Smartphones vorhanden – dem Selfie-Trend sei Dank. Die Auflösung der Kamera ist für Videotelefonie egal, kann aber natürlich Auswirkungen auf die Bildqualität haben. Ansonsten benötigen Sie für Videotelefonie die App des entsprechenden Anbieters, die Sie kostenlos im Google Play Store finden. Welche Android-Version dabei jeweils vorausgesetzt wird, gibt nicht jeder Entwickler an: Die meisten verlangen jedoch Android 4.0 oder höher.

Haben Sie einen Anruf verpasst, finden Sie diesen in der Verlaufsübersicht und können den Anrufer leicht zurückrufen – telefonisch oder als Videocall.
Vergrößern Haben Sie einen Anruf verpasst, finden Sie diesen in der Verlaufsübersicht und können den Anrufer leicht zurückrufen – telefonisch oder als Videocall.

Die Videotelefonate sind übrigens kostenlos, wenn Sie über WLAN telefonieren. Sonst fallen die üblichen Gebühren gemäß Ihres Mobilfunktarifes an. Einen Aufpreis durch die Videodaten gibt es nicht, lediglich Extras wie Masken oder Effekte können zusätzliche Kosten verursachen. Doch dazu später mehr.

Eine weitere wichtige Voraussetzung für Videotelefonie betrifft Ihren Gesprächspartner: Er muss nämlich meistens die gleiche App installiert haben wie Sie. Ausnahmen sind hier Google Hangout, Skype und Viber – allerdings sind die Gespräche dann kostenpflichtig!

Tipp: Vier Messenger-Apps im direkten Vergleich

Registrierung: Meist mit Mobilfunk-oder Festnetznummer möglich

Nachdem Sie sich zuerst eine Videotelefonie-App aus dem Play Store aufs Mobilgerät geladen haben, müssen Sie sich nach dem ersten Start noch bei dem jeweiligen Dienst registrieren. In der Regel geben Sie hierzu Ihre Mobilfunknummer an. Sie erhalten danach eine SMS mit einem Prüfcode, den die App entweder automatisch in den Registrierbildschirm übernimmt oder den Sie selbst eingeben müssen.

Um vom Videoanruf auf einen normalen Telefonanruf umzuschalten, gibt es bei fast allen getesteten Apps die Option, Kamera und/oder Mikrofon auszuschalten.
Vergrößern Um vom Videoanruf auf einen normalen Telefonanruf umzuschalten, gibt es bei fast allen getesteten Apps die Option, Kamera und/oder Mikrofon auszuschalten.

Wer hier seine Handynummer lieber nicht angeben möchte, der kann bei den meisten Anbietern auch eine Festnetznummer eintragen. Sie bekommen damit statt der SMS einen automatisierten Anruf auf den angegebenen Festnetzanschluss mit der Prüfnummer, welche Sie während der Registrierung eingeben. Lediglich beim Facebook Messenger, bei Google Hangouts und We Chat ist es nicht möglich, sich mit einer Festnetznummer zu registrieren.

Dafür lässt We Chat alternativ eine Mailadresse oder eine proprietäre We-Chat-ID zu. Als besonders flexibel bei der Registrierung erweist sich Skype: Hier können Sie sich per Mobilfunknummer, Festnetznummer, Mailadresse oder spezieller Skype-ID registrieren oder anmelden. Bei Line muss das Gegenüber bestätigen, dass es in Ihren Kontakten auftauchen möchte.

Ihre Kontakte können Sie übrigens zumeist aus den Smartphone-Kontakten übertragen. Zum Teil, etwa bei Line, funktioniert dies auch ohne Ihr Zutun gleich beim Einrichten der App.

Funktionen: Gruppenchat und Stummschalten

Videotelefonie-Apps dienen in erster Linie dazu, Telefonate mit Bild zu ermöglichen. So ist es nicht verwunderlich, dass die Anbieter zumindest für diesen Einsatzzweck keine umfassenden Optionen anbieten. Abgesehen von Google Duo, ICQ, Tango, Viber und Whatsapp lassen sämtliche Apps auch Videogruppenanrufe mit bis zu zehn Personen zu. Fairerweise muss man jedoch anmerken, dass Google Duo nur für den Videodialog ausgelegt ist, und man bei ICQ den Videochat in Aussicht gestellt hat.

Neben der Gruppenchat-Option können Sie bei den Videotelefonie-Apps während eines Anrufs die Kamera und das Mikrofon getrennt voneinander aus-und wieder anschalten. Ausnahmen sind hier lediglich Google Duo, Imo und Whatsapp, bei denen dies nicht möglich ist. Bei We Chat lässt sich immerhin die Kamera, bei Whatsapp das Mikrofon abschalten beziehungsweise wieder aktivieren.

Bei den meisten Videotelefonie-Apps ist eine verschlüsselte Verbindung möglich. Sie ist dann deutlich mit einem Schlosssymbol gekennzeichnet.
Vergrößern Bei den meisten Videotelefonie-Apps ist eine verschlüsselte Verbindung möglich. Sie ist dann deutlich mit einem Schlosssymbol gekennzeichnet.

Erneute Anrufe können Sie praktischerweise über den Verlauf tätigen. Hier erscheinen dann auch unbeantwortete Anrufe – Ihre sowie diejenigen des Gegenübers.

Extras: Verschlüsselung und weitere Besonderheiten

Abhörskandale in den letzten Jahren haben die Anwender von digitalen Medien in Bezug auf die Sicherheitsvorkehrungen bei ihrer Kommunikation sensibilisiert. Sei es Mail oder Telefon – niemand soll nach Möglichkeit mitbekommen, was da besprochen wird.

Das ist natürlich auch bei Videotelefonie nicht anders. Die von uns getesteten Apps verfügen daher optimalerweise über eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Sie blenden dann ein kleines Schlosssymbol ein, wenn eine gesicherte Verbindung besteht. Gerade Whatsapp hat mit diesem Feature in letzter Zeit für Schlagzeilen gesorgt und überdies erst vor Kurzem die Videochatfunktion ergänzt.

Einschränkungen in Bezug auf die Verschlüsselung gibt es hingegen beim Facebook-Messenger und bei We Chat, die das Feature lediglich für private Chats anbieten. Tango verzichtet komplett auf Verschlüsselung.

Hinsichtlich ihrer Einrichtung sowie des Funktionsumfanges während eines Anrufs sind sich die getesteten Apps ziemlich ähnlich. In unserem Test haben wir allerdings Unterschiede gefunden, die sich nicht unbedingt auf den Haupteinsatzzweck beziehen. So sollte man beispielsweise beim Facebook Messenger erwähnen, dass man für dessen Verwendung kein Facebook-Konto benötigt. Wer also eine beliebte Videochat-App verwenden will, ohne selbst zum „Verein“ gehören zu müssen, der ist hier richtig. Gleiches gilt auch für Google Duo, das kein Google-Konto voraussetzt. Darüber hinaus bietet Duo als Besonderheit die Möglichkeit, nahtlos zwischen Mobilfunk und WLAN umzuschalten. Sie brauchen also nicht das Gespräch neu zu beginnen, wenn Sie den Übertragungsweg ändern.

Tango nervte im Test mit zahlreichen Nachrichten und Werbung. Auch verzichtet die App auf eine verschlüsselte Übertragung. Dafür hat sie Masken in petto.
Vergrößern Tango nervte im Test mit zahlreichen Nachrichten und Werbung. Auch verzichtet die App auf eine verschlüsselte Übertragung. Dafür hat sie Masken in petto.

Eine weitere Zusatzfunktion bei Duo bezeichnet Google mit „Kuckuck“: Mit ihrer Hilfe sehen Sie einen Vorabstream des Anrufers, ohne dass Sie den Anruf dafür annehmen müssen. Sie können also schon mal sehen, wer anruft und danach entscheiden, ob Sie mit dem Anrufer sprechen wollen oder nicht. Ein reines Telefonat ohne Video ist mit Duo jedoch nicht möglich. Dafür gibt es Hangouts.

ICQ wie auch Whatsapp lassen dem Anrufer die Möglichkeit, die Kamera zu wechseln, etwa um dem Gesprächspartner die Perspektive des Anrufers zu bieten. Tango hat den Kamerawechsel gleichfalls im Gepäck, dazu reichlich Masken, Effekte und Spiele, um den Videochat aufzupeppen. Mit Imo, Viber und Whatsapp lassen sich während des Videoanrufs Textnachrichten verschicken. Außerdem wechselt Viber ebenso wie Duo nahtlos zwischen WLAN und Mobilfunk. Auch braucht die App nicht aktiv zu sein, um Anrufe zu empfangen, und Sie können Anrufe auf ein weiteres Gerät (Rechner, Tablet et cetera) umleiten. Masken, Sticker und andere Effekte packt Viber praktischerweise in einen eigenen Menüpunkt.

Einige eher nervige Eigenheiten zeigt die Chat-App Line: Hier bekommen Sie nach der Anmeldung zahlreiche Nachrichten in eigener Sache. Außerdem werden Ihre Kontakte automatisch hinzugefügt, und die App stört mit Quizfragen. Dafür gibt es hauseigene Apps und Spiele in einem eigenen Menüpunkt.

Etwas dubios hinsichtlich des Datenschutzes ist We Chat. Zwar schreiben die Entwickler, wie bereits erwähnt, von Sicherheitsvorkehrungen. Die Funktionen „Schütteln“ und „Personen in der Nähe“ lassen jedoch an deren Zuverlässigkeit zweifeln: Bei „Schütteln“ machen Sie genau dies mit Ihrem Smartphone und bekommen im Anschluss daran einen Zufalls-Chatpartner zugeteilt. Die Funktion „Personen in der Nähe“ zeigt Ihnen die We-Chat-User in Ihrer Umgebung an. Beide Funktionen mögen Menschen mit starkem Vernetzungswunsch entgegenkommen. Wer jedoch sicher chatten möchte, der sollte von We Chat eher Abstand nehmen – auch, weil die Server in China stehen.

Siehe auch: Die besten Tipps für Whatsapp-User

Bedienung: Anmeldung, Video-und Audioqualität

Skype ist eine der wenigen Apps, bei denen Sie Einfluss auf die Videoqualität nehmen können. Sie hängt aber auch von der Hardware des Mobilgeräts ab.
Vergrößern Skype ist eine der wenigen Apps, bei denen Sie Einfluss auf die Videoqualität nehmen können. Sie hängt aber auch von der Hardware des Mobilgeräts ab.

Mit welchen Daten Sie sich bei der Videotelefonie-App anmelden, hängt davon ab, mit welchen Infos Sie sich registriert haben. Wie weiter oben bereits angemerkt, stehen Ihnen bei Google Duo, ICQ, Imo, Line, Tango, Viber und Whatsapp die Optionen Handy-oder Festnetznummer zur Auswahl. Bei We Chat kommt zusätzlich eine spezielle ID dazu, bei Skype eine ID sowie Ihre Mailadresse. Lediglich der Facebook Messenger und Google Hangouts lassen für die Anmeldung nur eine Mobilfunknummer zu. Erwähnenswert finden wir auch, dass Sie bei We Chat einen Kontakt mithilfe eines QR-Codes hinzufügen können. Das funktioniert aber natürlich nur dann, wenn sich beide Personen tatsächlich gegenüberstehen.

Was die Audio-und Videoqualität angeht, so hängt sie von der Hardware Ihres Mobilgeräts ab. Je höher die Auflösung der Frontkamera ist, desto besser ist auch das Videobild. Das Gleiche gilt für das Mikrofon beziehungsweise für die Lautsprecher sowie die Audioqualität. In unserem Test zeigten aber sowohl der Facebook Manager und ICQ als auch We Chat und Whatsapp einige Aussetzer, Tango sogar starke Bildfehler. Besonders beeindruckt haben uns dagegen Google Duo und Imo.

Fazit: Welche App sich für wen am besten eignet

In unserem Test haben wir uns mit elf Videotelefonie-Apps beschäftigt, die alle ihre Vor-und Nachteile haben. Für welche davon Sie sich entscheiden, hängt von Ihren Ansprüchen ab:

Mit weit über 46 Millionen beziehungsweise 34 Millionen Downloads sind Whatsapp und der Facebook Messenger sicherlich die am weitesten verbreiteten Apps für Videotelefonie. Für letztere App spricht überdies, dass sie kein Facebook-Konto voraussetzt. Nachteil: Die Bildqualität hatte bei beiden Apps in unserem Test deutliche Aussetzer.

Im Gegensatz dazu beeindruckte uns Google Duo mit klarem Bild und gutem Ton. Auch die „Kuckuck“-Funktion, der rasend schnelle Verbindungsaufbau sowie der nahtlose Übergang vom WLAN ins Mobilfunknetz und umgekehrt, gefiel uns sehr gut. Der Nachteil an dieser App ist aber auch gleichzeitig ihr Konzept – sie lässt keine Gruppenchats zu.

Bei We Chat können Sie einen neuen Kontakt hinzufügen, indem Sie mit Ihrem Mobilgerät den QR-Code auf dessen Smartphone-Display scannen.
Vergrößern Bei We Chat können Sie einen neuen Kontakt hinzufügen, indem Sie mit Ihrem Mobilgerät den QR-Code auf dessen Smartphone-Display scannen.

Letztere bekommen Sie dafür mit Hangouts von Google. Weil die App auf jedem Android-Gerät vorinstalliert ist, dürfte die Verbreitung ähnlich hoch wie beim Facebook Messenger sein – wobei „Verbreitung“ hier aber nicht automatisch auch „im Einsatz“ bedeutet.

ICQ dürfte so manch älterer Jahrgang noch als Chatclient kennen. Die gleichnamige Messaging-App bietet Ihnen praktische Interessengruppen für öffentliche (Text-)Chats. Ihre Videotelefoniefunktion hatte allerdings auch – wie der Facebook Messenger – Bildprobleme. Gruppenchats sind derzeit noch nicht möglich, Angaben von ICQ zufolge jedoch geplant.

Besonders übersichtlich, was die Menüstruktur angeht, ist Imo. Hier haben Sie darüber hinaus die Möglichkeit, während eines Videoanrufes Textnachrichten zu verschicken. Imo ist aber die einzige App im Test, bei der Sie Mikrofon und Kamera nicht ausschalten können.

Line erwies sich als extreme Quasselstrippe – sei es mit Nachrichten in eigener Sache, sinnlosen Quizfragen oder auch anderen Melungen. Außerdem gefiel uns nicht, dass die App ungefragt alle Kontakte übernimmt. Immerhin: Das Gegenüber muss bestätigen, bevor die Konversationen beginnen können.

Mit Skype hatten wir natürlich auch die Mut-ter aller Videotelefonie-Apps im Test. Dieser Dienst erwies sich als extrem flexibel, was die Anmeldeformalitäten anbelangt. Darüber hinaus lässt er – gegen Gebühr – auch Anrufe zu Nicht-Skype-Kunden zu und lieferte eine gute Ton-und Bildqualität.

Wer es lieber etwas spielerischer und bunter mag, der findet in Tango die perfekte Videotelefonie-App. Ausgestattet mit einer Vielzahl von Masken, Filtern und anderen Effekten, die Ihre Videokonversationen aufpeppen, bietet Tango den meisten Spaß beim Chatten. Überdies gibt es weitere Apps und News vom Anbieter. Ein großer Nachteil ist, dass Tango im Test ein schlechtes, da sehr grobkörniges Videobild lieferte. Des Weiteren störte uns die eingeblendete Werbung und dass die Chats nicht verschlüsselt werden. Zu guter Letzt vermissten wir Gruppenchats.

Mit der Option „Schütteln“ bekommen Sie bei We Chat einen Zufalls-Chatpartner. Außerdem zeigt Ihnen die App Anwender in Ihrer Nähe an.
Vergrößern Mit der Option „Schütteln“ bekommen Sie bei We Chat einen Zufalls-Chatpartner. Außerdem zeigt Ihnen die App Anwender in Ihrer Nähe an.

Bei We Chat handelt es sich um den Nummer-eins-Chatdienst von China. Dementsprechend stehen die Server in China. Was die Sicherheitsvorkehrungen angeht, so verspricht Anbieter Tencent verschlüsselte private Chats. Funktionen wie der Zufalls-Chat oder die Anzeige der sich in der Nähe befindenden We-Chat-User lassen jedoch etwas am Datenschutz zweifeln. Immerhin können Sie Kontakte ganz einfach mittels QR-Code hinzufügen.

Wie Google Duo ermöglicht auch Viber den nahtlosen Übergang vom WLAN in das Mobilnetz und zurück. Hinzu kommt eine praktische Weiterleitung auf ein anderes Gerät, etwa den PC, ein Notebook oder ein Tablet. Für Viber-Kunden kostenlos, können Sie mit „Viber Out“ auch kostenpflichtig in andere Netze telefonieren. Zusätzliche Viber-Angebote wie etwa Apps und Sticker finden Sie in einem gesonderten Menüpunkt. Nachteil: Gruppenchats sind nicht möglich.

Übersicht: Die besten Videotelefonie-Apps
Vergrößern Übersicht: Die besten Videotelefonie-Apps
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