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Deutsches LTE-Netz auf Platz 32 von 36 in Europa

22.02.2018 | 09:52 Uhr |

Das LTE-Netz in Europa wird laut einer neuen Studie immer besser. Das deutsche LTE-Netz landet aber ganz hinten.

Das britische Unternehmen Opensignal hat die Verfügbarkeit von 4G (LTE) und die 4G-Durchschnittsgeschwindigkeit in 88 Ländern auf 5 Kontinenten gemessen. Das Ergebnis lässt sich in der Studie „The State of LTE“ für Februar 2018 nachlesen. Opensignal stellt fest, dass in Europa die LTE-Durchschnittsgeschwindigkeit höher als im Rest der Welt liegt.

Europaweit betrachtet ist in 34 von 36 Ländern die LTE-Geschwindigkeit höher als die globale LTE-Durchschnittsgeschwindigkeit von 16,9 Mbps. Nur in Russland (15,77 Mbps) und Weißrussland (14,02 Mbps) liegt die Geschwindigkeit darunter. Fünf der 10 schnellsten LTE-Länder der Erde befinden sich in Europa: Niederlande (42,1 Mbps), Norwegen (41,2 Mbps), Ungarn (39,2 Mbps), Belgien (36,1 Mbps), Bulgarien (33,3 Mbps) und Dänemark (33,1 Mbps). Nur in Singapur wurde mit 44,31 Mbps eine höhere Geschwindigkeit gemessen.

Das LTE-Netz in Deutschland schneidet im globalen und auch im europaweiten Vergleich schlecht ab. In Europa landet Deutschland auf Platz 32 von 36 mit einer durchschnittlichen LTE-Geschwindigkeit von 22,7 Mbps. Noch langsamer ist das LTE-Netz in Europa nur in Georgien, Polen, Russland und Weißrussland. Was die LTE-Erreichbarkeit angeht, landet Deutschland in Europa mit 65,7 Prozent auf Platz 31 von 36.

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