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Der Tod ist ein Verstoß gegen die PayPal-AGB

12.07.2018 | 10:57 Uhr |

PayPal hat einer Verstorbenen per Brief vorgeworfen, mit ihrem Dahinscheiden gegen PayPals Nutzungsbedingungen zu verstoßen.

Das Unternehmen wollte mit dem Brief auf noch ausstehende Schulden in Höhe von 3240,72 britischen Pfund aufmerksam machen, drohte mit der Schließung des Kontos sowie der Eintreibung der Schulden bei Angehörigen, sollte nicht unmittelbar gezahlt werden. Wörtlich heißt es darin: "Sie haben gegen Teil 15.4(c) Ihrer Vereinbarung mit PayPal Credit verstoßen, da wir kürzlich erfahren haben, dass Sie verstorben sind“.

Ihr Mann verurteilte dieses Vorgehen medienwirksam auf Twitter und Facebook als „völlig inakzeptabel". Der Mann habe PayPal vor drei Wochen bereits von dem Dahinscheiden seiner Frau unterrichtet und habe alle geforderten Unterlagen samt Sterbeurkunde an das Unternehmen übermittelt.

PayPal hat sich daraufhin bei dem Witwer entschuldigt, es handele sich um einen Fehler im System und einer automatisch verschickten Korrespondenz. Das Unternehmen will den Fehler mit hoher Dringlichkeitsstufe beheben. PayPal hat auch die ausstehenden Schulden erlassen.

Diese Gebühren werden bei der Paypal-Nutzung fällig

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