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Das sollten Sie zur Wasserkühlung wissen

13.03.2018 | 13:42 Uhr |

Die beste Kühlmethode für einen PC ist die Wasserkühlung: Denn damit temperieren Sie den Rechner sehr effektiv und sehr leise. Die wichtigste Komponente hierbei ist der Radiator.

Die Hauptaufgabe des Wärmetauschers ist die Abstrahlung von Hitze. Die Wärme, die die PC-Komponenten an das Kühlsystem abgeben, nimmt der Radiator auf und gibt sie an die Außenwelt ab. Dafür besteht er aus einem schwarzen Block, der von vielen dünnen Kanälen und Lamellen durchzogen ist. Beim Kühlvorgang durchfließt das Wasser die unterschiedlichen PC-Komponenten und nimmt deren Abwärme auf, die während des Betriebs entsteht. Dieses Wasser pumpt das Kühlungssystem in den Radiator, wo es durch die dünnen Kanäle fließt. Die an den Kanälen angebrachten Lamellen dienen dazu, die Wärme aufzunehmen. Anschließend geben die Lamellen die Wärme an die Luft ab. Bei einem aktiven Radiator befördern Lüfter die warme Luft nach außen und unterstützen so den Kühlungsvorgang. Ein passiver Radiator funktioniert ohne Lüfter und ist deshalb nicht zu hören, dafür aber auch teurer und wesentlich umständlicher einzubauen.

Ein Radiator sorgt bei einer Wasserkühlung im PC für den Wärmeaustausch: Er leitet die Abwärme der Kühlflüssigkeit aus dem Gehäuse.
Vergrößern Ein Radiator sorgt bei einer Wasserkühlung im PC für den Wärmeaustausch: Er leitet die Abwärme der Kühlflüssigkeit aus dem Gehäuse.
© EKWB

Bei kleineren Gehäusen oder einem umfassend ausgestatteten Rechner kann es sein, dass Sie im Gehäuse keinen Platz für den Einbau von Radiatoren finden und ihn dann neben dem PC verbauen müssen.

Nachdem Sie jetzt mit der Funktionsweise eines Radiators vertraut sind, müssen Sie nur noch einige Details für den Kauf beachten: Je mehr leistungsfähige Hardware in Ihrem PC verbaut ist, umso besser muss der Radiator kühlen. Ein Indiz für die Leistung eines Wärmetauschers ist seine Dicke und Größe. Bei einem sehr umfangreichen System sollte der Radiator also nicht zu klein ausfallen. Ein letztes Augenmerk sollten Sie auch auf die Abstände der Lamellen legen. Sind diese recht eng, müssen Sie mit leistungsstarken Lüftern rechnen, was auch wieder mit einer höheren Lautstärke verbunden ist. Greifen Sie lieber zu einem Modell, das großzügig Platz zwischen den Lamellen hat, um einen leichtgängigeren Luftstrom zu gewährleisten.

Tipp: Die Wasserkühlung der Höllenmaschine 8 setzt auf Hard-Tubing, Kühlblöcke, Radiatoren und Fittings von EKWB sowie Sensorik von Aqua Computer. Gesamtwert der Komponenten: rund 3000 Euro!

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