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Das bedeutet USB Video Class auf Ihrer Kamera

02.11.2018 | 09:05 Uhr | Ines Walke-Chomjakov

Bei manchen Geräten wie Webcams und Aufnahmeadaptern lesen Sie, dass diese den Standard USB Video Class unterstützen. Sie können sich unter der Bezeichnung jedoch nichts vorstellen. Das bedeutet USB Video Class.

Beherrscht ein Gerät USB Video Class (kurz UVC) oder auch USB Video Device Class, dann lässt sich Video über die USB-Schnittstelle streamen. Hierzu setzt die Spezifikation aber voraus, dass für den Gerätebetrieb kein extra Treiber installiert werden muss. Der Grund dafür: Ein einheitlicher UVC-Treiber genügt, um Geräte von verschiedenen Herstellern zu betreiben.

Beherrscht ein Gerät UVC, lassen sich Videosignale auf den Rechner aufnehmen. Vielfach benötigen Sie einen Adapter, der die Signale von HDMI auf USB umsetzt.
Vergrößern Beherrscht ein Gerät UVC, lassen sich Videosignale auf den Rechner aufnehmen. Vielfach benötigen Sie einen Adapter, der die Signale von HDMI auf USB umsetzt.

Wenn Sie beispielsweise einen UVC-fähigen Aufnahmeadapter haben, so lässt er sich an einen Rechner mit Windows-, Mac- OS-X- sowie Linux-Betriebssystem anstöpseln, um die Videos direkt auf den PC aufzunehmen, auf eine Onlineplattform hochzuladen oder live zu streamen. Dank des Adapters werden die Videosignale derart konvertiert, dass sie sich auf den Rechner übertragen lassen. Der Umweg ist notwendig, da es sich bei Videoschnittstellen am Rechner um Ausgänge handelt, die die Signale nach außen transportieren. Schalten Sie den Adapter dazwischen, dann wird die USB-Schnittstelle am PC zum Videoeingang. Der Adapter hängt dabei am USB-Anschluss Ihres PCs und bietet gleichzeitig einen HDMI-Anschluss für die Verbindung zur Kamera. Diese Lösung bietet sich an, wenn Sie etwa Präsentationen mitschneiden oder Aufzeichnungen direkt ins Internet streamen wollen.

Tipp: Android-Gerät kabellos mit TV verbinden und Inhalte streamen

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