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Das bedeuten die Absturzmeldungen in Chrome

22.02.2018 | 13:49 Uhr |

Google hat für seinen Browser tiefgreifende Änderungen beschlossen, die in den folgenden Monaten schrittweise umgesetzt werden sollen. Die Browser-Macher wollen zukünftig keinerlei Browser-Erweiterungen mehr zulassen, die ihren Code in den Browser injizieren („inject“), statt ihn regelrecht zusätzlich laufen zu lassen. Betroffen sind davon vor allem die Erweiterungen von Antivirenherstellern.

Der Hintergrund: Chrome stürzt unter Windows besonders häufig ab. Schuld daran seien die besagten Antivirenerweiterungen.

Browser-Erweiterungen, die dieser ähnlich sind, will Google ab der Version 66 von Chrome strenger überwachen. Ab Version 72 sind sie dann verboten.
Vergrößern Browser-Erweiterungen, die dieser ähnlich sind, will Google ab der Version 66 von Chrome strenger überwachen. Ab Version 72 sind sie dann verboten.

Die Lösung: Google wird mit der Chrome-Version 66 den Benutzer vor solchen Erweiterungen warnen, zumindest dann, wenn der Browser ihretwegen abstürzt. Chrome 66 soll dann ab April 2018 bereitstehen. Ab Chrome 68, also ab Juli 2018, wird Chrome jene Software von Drittherstellern blockieren, die ihren Code in Chrome injizieren und Chrome somit zum Absturz bringen. Ab Januar 2019 und Chrome 72 ist es Anwendungen generell nicht mehr gestattet, ihren Code in den Chrome-Prozess zu injizieren. Entsprechende Versuche werden dann grundsätzlich blockiert.

Tipp: Ist Chrome weiterhin der beste Browser – oder schließt der neue Firefox Quantum wieder auf? Außerdem im Test: Microsofts aktueller Edge, Opera 49 sowie die beiden Newcomer Cliqz und Vivaldi. Es bleibt spannend!

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