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Darum sitzt der USB-Stick immer erst beim zweiten Mal

07.12.2017 | 17:31 Uhr |

Zeitknappheit und Preisdruck bei der Entwicklung sind dafür verantwortlich, dass der USB-Stick meist erst beim zweiten Versuch passt.

Jeder kennt die klassischen USB-Stecker, die sich an Kabeln oder Sticks befinden. Und jeder kennt auch das Problem, dass der Stecker meist zuerst falsch angesteckt wird. In einem Interview mit DesignNews erklärt Ajay Bhatt, einer der Erfinder des USB-Sticks, warum es über den Daumen gepeilt nur bei jedem zweiten Versuch klappt, einen USB-Stick oder ein USB-Kabel richtig anzustecken.

Schon bei der Entwicklung sei es um Kostenersparnis gegangen. Man suchte eine preiswerte Lösung für Speichermedien, eine Steckverbindung hierfür war erst die zweite Wahl. Der erst mit USB-Typ-C eingeführte Stecker , der in jeder Orientierung in die Buchse passt, war noch nicht erfunden. Zwar sei USB im Vergleich zu den zuvor verbreiteten seriellen und parallelen Anschlüssen deutlich komfortabler, im Nachhinein bereut Bhatt die Entscheidung für den nur in einer Orientierung passenden USB-Stecker jedoch. Gleichzeitig hätte der Entwickler auch gern eine höhere Geschwindigkeit der USB-Sticks erreicht. USB startete mit 12 MB pro Sekunde, wohingegen mit anderen Technologien wie Firewire schon 100 MB pro Sekunde möglich waren. Am Ende wurde der USB-Stick dennoch eine Erfolgsgeschichte. Er dient heute noch als preiswerteste Möglichkeit, um Daten von A nach B zu transportieren, er wird aber mehr und mehr von Cloud-Diensten abgelöst. Mit aktuellen Sticks lassen sich endlich auch hohe Datenraten erreichen, lediglich eine SSD im USB-Gehäuse kann die Sticks noch übertreffen.

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