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Daca-Dekret: Microsoft bezieht Stellung gegen Trump

07.09.2017 | 15:02 Uhr |

Der Streit um das Immigranten-Schutzprogramm in den USA sorgt für Ärger in der IT Branche.

Mit dem Daca-Dekret führte der damalige US-Präsident Barack Obama 2012 in den USA eine neue Regelung für Kinder von illegalen Einwanderern ein. Wenn sie jünger als 16 Jahre alt waren, als ihre Eltern in die USA kamen, konnten sie unter bestimmten Voraussetzungen eine Aufenthalts- und Arbeitserslaubnis erhalten. Der neue US-Präsident Donald Trump hat das Dekret nun widerrufen.

Dieses Vorgehen sorgt auch für Ärger in der IT-Branche. Bei Microsoft sind 39 Mitarbeiter betroffen. Grund genug für den Redmonder-Konzern, Stellung gegen Trumps Entscheidung zu beziehen . Die Betroffenen seien Teil der Nation und Microsoft sei tief enttäuscht über den Widerruf des Dekrets. Microsoft wolle seinen Mitarbeitern zur Seite stehen und für deren Rechtsbeistand zahlen. Apple-Chef Tim Cook versprach seinen Mitarbeitern, Gespräche mit Kongressabgeordneten aufnehmen zu wollen. Mark Zuckerberg und Google-CEO Sundar Pichai wollen ebenfalls an den US-Kongress. Es bleibt abzuwarten, ob der Widerruf des Daca-Dekrets eventuell doch noch einmal gekippt werden kann.  

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