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Cupertino: 1223-km/h-Hyperloop für Pendler geplant

07.08.2018 | 14:41 Uhr |

Mit einem Hochgeschwindigkeitszug will die Stadt Cupertino die täglichen Pendlerströme in den Griff bekommen.

Die kalifornische Stadt Cupertino hat zwar nur 60.000 Einwohner. Arbeitgeber wie Apple, Seagate, Trend Micro oder Zend Technologies (früher: Symantec) sorgen jedoch für einen stetigen Strom an Pendlern. Um die alltägliche Völkerwanderung in den Griff zu bekommen, erwägen die Stadtväter derzeit den Bau einer Hyperloop-Strecke . Der Hochgeschwindigkeitszug würde die Fahrzeit zur nahegelegenen Großstadt San José von einer Stunde auf fünf Minuten reduzieren. Möglich wird diese Zeitersparnis durch eine geschlossene Tunnelröhre, in der ein Vakuum erzeugt wird. Dadurch kann der darin fahrende Zug Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 1223 Kilometern pro Stunde erreichen. 

Erstmals vorgestellt wurde das Konzept des Hyperloop von Elon Musk. Die für Cupertino zuständige Firma Hyperloop Transportation Technologies wurde hingegen vom Deutschen Dirk Ahlborn gegründet. Sollte die Entscheidung für den Hyperloop fallen, müssten sich ansässige Unternehmen wie Apple mit einer Abgabe pro Mitarbeiter an der Wartung und dem Ausbau der Strecke beteiligen. Gegenwind gibt es von Kritikern, die das Konzept einer Röhre mit Vakuum als zu gefährlich einstufen, speziell in Hinblick auf Terroristen oder Erdbeben. San José liegt nur knapp neben der San-Andreas-Verwerfung, in der Experten künftig viele Erdbeben erwarten.

Hier wird bald der erste Hyperloop Europas getestet

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