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CPU-Benchmark 2020: Prozessoren im Vergleich-Test

10.03.2020 | 10:20 Uhr | Sebastian Schenzinger

AMD Ryzen oder doch lieber Intel Core? Mit unserem CPU-Vergleichs-Test 2020 finden Sie den optimalen Prozessor. Zudem geben wir anhand unserer Benchmarks Kaufempfehlungen in jedem Preisbereich.

Der Prozessor ist die zentrale Recheneinheit - quasi das Herzstück - eines jeden Computers. Jahrelang konnte AMD dem scheinbar übermächtigen Konkurrenten Intel bei Desktop-Prozessoren kaum etwas entgegensetzen - in der Ober- und Mittelklasse regierte der Halbleiter-Riese nach Belieben. Doch mit den Ryzen und Threadripper Modellen der dritten Generation hat es AMD tatsächlich geschafft, das Blatt zu wenden und den Erzkonkurrenten Intel in vielen Bereichen zu überholen. Wir haben die wichtigsten aktuellen AMD Ryzen und Intel Core i Consumer-Prozessoren im Test, um Ihnen die Kaufentscheidung anhand unserer Performance-Messungen zu erleichtern. Einen schnellen Überblick über die derzeit besten CPUs liefert folgende Bildergalerie, in der alle von uns ausgezeichneten Prozessoren aufgelistet sind.



2020 - das Ende der Quad-Cores?

AMD hat seine Ryzen Prozessoren mit jeder neuen Generation stetig optimiert und an den IPC (Instructions per Cycle) sowie dem Boost-Takt geschraubt. Dennoch haben die Konkurrenzprodukte von Intel beim Gaming nach wie vor die Nase vorne - wenn auch nur noch knapp. Das liegt daran, dass Spiele immer noch von einer hohen Taktrate mehr profitieren als von vielen Rechenkernen. Allerdings legen die Spielehersteller bei ihren Produkten immer mehr Wert auf den Support von Multi-Cores. Das hat zur Folge, dass bereits im Jahr 2020 ein Quad-Core je nach Spiel an seine Grenzen stoßen kann.

Ein gutes Beispiel hierfür ist der Intel Core i3-9350K - ein Quad-Core ohne Simultaneous Multithreading. Im Spiel Metro Exodus, welches nur wenige CPU-Kerne beansprucht, rechnet der Core i3-9350K nur minimal langsamer als sein großer Bruder, der Core i5-9600K, und kann sogar AMDs Ryzen 5 3600X schlagen. Werfen wir jedoch einen Blick auf die FPS-Werte von The Division 2, dann können wir einen signifikanten Einbruch erkennen. Plötzlich liegt der Quad-Core über 40 Prozent hinter dem Hexa-Core zurück und sogar AMDs APU Ryzen 5 3400G zieht Dank Simultaneous Multithreading vorbei - bei deutlich niedrigeren Taktraten.

Gerade in Anbetracht der Tatsache, dass die kommenden Konsolen in Form der Xbox Series X und PlayStation 5 einen Octa-Core-Prozessor auf Basis von Zen 2 verbaut haben sollen, spricht dafür, dass viele CPU-Kerne in Zukunft immer wichtiger sind. Aus diesen beiden Gründen können wir Quad-Cores (gerade ohne Simulataneous Multithreading) nur noch sehr eingeschränkt empfehlen. AMD hat tatsächlich - abgesehen von seinen APUs - bereits seit der zweiten Ryzen-Generation keine Vier-Kerner mehr im Portfolio, den Einstieg bilden Hexa-Cores.


Spiele-Performance der Prozessoren auf einen Blick

In der folgenden Bildergalerie finden Sie die durchschnittliche Spieleleistung der Prozessoren in Full-HD und in WQHD. Um einen möglichst fairen Vergleich zu ermöglichen, testen wir alle CPUs nach unserem neuen Testverfahren unter den gleichen Voraussetzungen in zehn Spielen aus den unterschiedlichsten Genres. Unsere detaillierten Messergebnisse können Sie am Ende des Artikels finden.
Durch die Pfeile können Sie in zwischen den Messergebnissen in Full-HD und WQHD umschalten. Mit einem Klick auf "zur Bildergalerie-Großansicht" in der rechten unteren Ecke gelangen Sie zu einer besser lesbaren Version der Diagramme.

In der Full-HD-Auflösung (1920 x 1080) kann sich der Intel Core i9-9900KS mit einem Vorsprung von knapp neun Prozent vor AMDs schnellster Gaming-CPU, dem Ryzen 9 3950X, an die Spitze setzen. Abgesehen vom Hexa-Core i5-9400 und den beiden Quad-Cores i3-9350K und i3-9100 liegen tatsächlich alle Intel Prozessoren vor den Konkurrenzprodukten. Bei zunehmender Auflösung spielt die CPU-Leistung jedoch eine immer geringere Rolle, da die Grafikkarte der limitierende Faktor ist. Trennen den Ryzen 5 3600X vom Intel Core i9-9900KS in Full-HD noch 13,8 Prozent, so sind es in WQHD (2560 x 1440) nur noch 8,6 Prozent. Erhöhen wir die Auflösung weiter auf UHD (3840 x 2160), dann beträgt der Leistungsunterschied sogar nur noch gute 3 Prozent. Aus diesem Grund haben wir auch davon abgesehen, alle Prozessoren zusätzlich noch in 4K zu testen.

Zusammenfassend lässt sich folgendes sagen: AMD kommt Intel mit Zen 2 in der Spiele-Performance zwar sehr nahe, wenn Sie jedoch die bestmögliche Spiele-Leistung haben wollen, müssen Sie nach wie vor zu einer Intel-CPU greifen. Je höher Ihre angestrebte Monitorauflösung ist, desto "unwichtiger" ist die Leistung des Prozessors, um möglichst hohe FPS-Werte zu erhalten. Dementsprechend lohnt es sich mehr, in eine teurere Grafikkarte als in einen teureren Prozessor zu investieren. Aber wie sieht es denn aus, wenn Sie mit Ihrem System nicht nur zocken, sondern auch produktiv arbeiten wollen.


Diese Anwendungen profitieren von mehr CPU-Kernen

Von mehr CPU-Kernen profitieren seit jeher Anwendungen aus dem Multimedia-, Industrie- und Wissenschaftsbereich. Auf diese Weise erfolgt zum Beispiel eine schnellere Verarbeitung von hochaufgelösten Fotos oder Videos. Auch das Verschlüsseln und Komprimieren von Daten geht dank mehreren CPU-Kernen flotter. Wenn Sie gerne Spiele streamen, profitieren Sie ebenso von vielen Rechenkernen, da Sie den Stream auf der CPU berechnen lassen können und somit Last von der Grafikkarte nehmen. Folgende Grafik veranschaulicht die durchschnittliche Single-Core und Multithreading-Leistung der Prozessoren aus sieben Benchmarks.

Wenig verwunderlich haben der AMD Ryzen 9 3950X und der Ryzen 9 3900X bei diesen Tests deutlich die Nase vorne. Doch auch die restlichen Prozessoren von AMD veweisen die Konkurrenz von Intel auf ihre Plätze. Hinweis: Die hell visualisierten Prozessoren konnten wir mangels Test-Samples leider noch nicht nach dem neuen Testverfahren prüfen.
Vergrößern Wenig verwunderlich haben der AMD Ryzen 9 3950X und der Ryzen 9 3900X bei diesen Tests deutlich die Nase vorne. Doch auch die restlichen Prozessoren von AMD veweisen die Konkurrenz von Intel auf ihre Plätze. Hinweis: Die hell visualisierten Prozessoren konnten wir mangels Test-Samples leider noch nicht nach dem neuen Testverfahren prüfen.

Wenig verwunderlich führen der Ryzen 9 3950X und der Ryzen 9 3900X das Feld deutlich an. Das Erstaunliche daran ist, dass die Single-Core-Performance und die damit verbundene Spieleleistung trotzdem sehr hoch ausfallen. In der Vergangenheit haben sowohl AMD als auch Intel auf eine Consumer-Plattform und auf eine High-End-Desktop-Plattform (HEDT) gesetzt. Daran hat AMD im Grunde auch nichts geändert, da es mit AM4 weiterhin ein Consumer-Produkt und mit sTRX4 eine Plattform für Kreative gibt - aber die bisher klar definierte Grenze ist verschwommen.

Früher galt: Consumer-Produkte sind gut fürs Gaming auf Grund ihrer hohen Taktraten aber wegen der geringen Kernanzahl nur bedingt für Videoschnitt oder 3D-Rendering geeignet. HEDT-Prozessoren wiederum zeichneten sich durch viele CPU-Kerne bei vergleichsweise geringem Takt aus, wodurch sie im Gaming-Bereich deutlich das Nachsehen hatten. Wenn Sie also sowohl zocken als auch produktiv arbeiten wollten, haben Sie bisher entweder zwei PCs benötigt oder in einem der Bereiche deutliche Abstriche bei der Rechenleistung hinnehmen müssen. Mit dem Ryzen 9 3950X und dem Ryzen 9 3900X ist das nicht länger der Fall, da die beiden Prozessoren das beste aus beiden Welten vereinen.

Auch die günstigeren Prozessoren von AMD haben im Vergleich zu Intels Konkurrenzprodukten einen deutlichen Vorteil und der heißt Simultaneous Multithreading. Während aus Intels Portfolio nur das Topmodell, der Core i9-9900K, Hyper-Threading unterstützt, können alle Zen-2-CPUs zwei Threads auf einem Core ausführen. Bei Anwendungen, die viele Threads nutzen können, resultiert das in einem deutlichen Leistungsplus der Ryzen-Prozessoren.


Leistungsaufnahme der Prozessoren

Bei jeder neuen CPU-Generation stellt sich die Frage: Haben die Hersteller die Mehrleistung durch eine Verbesserung der Architektur erzielt oder indem sie eine höhere Leistungsaufnahme in Kauf genommen haben. Im Idle oder bei geringer Auslastung sind die Prozessoren mittlerweile alle sehr gut optimiert und nehmen nur noch wenige Watt auf. Aber wie sieht es bei einer Spiele-Session oder einem Rendering-Programm aus? Wir haben uns dieser Frage angenommen und die durchschnittliche Leistungsaufnahme im Spiel Shadow of the Tomb Raider sowie die maximale Leistungsaufnahme beim Multi-Core-Rendering in Cinebench R20 ermittelt. Die Ergebnisse sehen Sie in folgender Bildergalerie.

Bei der durchschnittlichen Spieleleistung lässt sich beobachten, dass die Prozessoren mit Simultaneous Multithreading effizienter arbeiten als die Prozessoren ohne virtuellen Kerne. So liegt der Ryzen 5 3600X vor dem Core i5-9600K und der Core i9-9900K vor dem Core i7-9700K. Der Ryzen 9 3950X und der Ryzen 9 3900X benötigen dagegen im Schnitt 20 Watt mehr als der Core i9-9900K, obwohl Spiele so viele Cores aktuell noch gar nicht ansprechen können.

Bei maximaler Auslastung zeigt sich, wie effizient die neuen Ryzen Prozessoren arbeiten. Im Cinebench R20 trennen den Ryzen 7 3700X nur wenige Punkte vom Intel Core i9-9900K, die maximale Leistungsaufnahme fällt dabei aber 33 Prozent niedriger aus. Nur knapp über der maximal gemessenen Wattzahl des Core i9-9900K liegen der Ryzen 9 3950X mit 16-Kernen und der Ryzen 9 3900X mit 12-Kernen, deren Rechenleistung auf Grund der Core-Anzahl im Multi-Threading jedoch deutlich höher ausfällt.

Unsere Kaufempfehlungen in jedem Preisbereich

Für viele ist es nicht interessant, welcher Prozessor die meiste Leistung für das entsprechende Aufgabenfeld mit sich bringt, sondern welche CPU das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Aus diesem Grund haben wir aus unseren Messwerten einen Preis-Leistungs-Index gebildet. Dieser setzt sich in einem Verhältnis von 70:30 aus der Spieleleistung und der Anwendungsleistung zusammen. Die beste Spiele-CPU und die beste Anwendungs-CPU bilden dabei jeweils den Maßstab mit 100 Punkten. Ein Beispiel: Unser Test-Sieger, der Ryzen 9 3950X hat eine Spiele-Leistung von 91,4 Punkten und eine Anwendungs-Leistung von 100 Punkten. Daraus ergibt sich ein Gesamtwert von 93,98 Punkten. Um das Euro-pro-Leistungs-Verhältnis zu erhalten, teilen wir den aktuellen Straßenpreis (Stand 04.03.2020) jeder CPU durch ihre Gesamtrechenleistung, das Ergebnis sehen Sie in folgender Grafik.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis der Prozessoren setzt sich aus dem aktuellen Straßenpreis geteilt durch die Spieleleistung und die Anwendungsleistung (Verhältnis 70:30) zusammen. Hinweis: Die hell visualisierten Prozessoren konnten wir mangels Test-Samples leider noch nicht nach dem neuen Testverfahren prüfen.
Vergrößern Das Preis-Leistungs-Verhältnis der Prozessoren setzt sich aus dem aktuellen Straßenpreis geteilt durch die Spieleleistung und die Anwendungsleistung (Verhältnis 70:30) zusammen. Hinweis: Die hell visualisierten Prozessoren konnten wir mangels Test-Samples leider noch nicht nach dem neuen Testverfahren prüfen.


Einsteiger-CPUs bis 100 Euro

Im Preisbereich bis 100 Euro haben Sie aktuell die Wahl zwischen dem Core i3-9100F (ab 76 Euro), der APU Ryzen 3 3200G (ab 89 Euro) und dem Ryzen 5 1600 [12nm] (ab 97 Euro). Der Intel Core i3-9100F schneidet in unserem Preis-Leistungs-Vergleich zwar am besten ab, allerdings können wir auf Grund der anfangs erwähnten Gründe für das Jahr 2020 keinen Quad-Core ohne Hyper-Threading mehr empfehlen. Wenn Sie vor haben vor allem Retro-Spiele oder Indie-Games zu zocken, die nicht so anspruchsvoll sind, dann ist der Core i3-9100F dennoch eine Überlegung wert. Zum Ryzen 3 3200G sollten Sie nur dann greifen, wenn Sie sich einen PC ohne dedizierte Grafikkarte zusammenstellen wollen. Als APU ist der AMD Prozessor nämlich dank der integrierten Grafikeinheit Vega 8 wirklich empfehlenswert. Wenn Sie jedoch auf der Suche nach einem günstigen und dennoch zukunftssicheren Prozessor sind, dann sollten Sie besser zum Ryzen 5 1600 [12nm] greifen. Der verfügt nämlich über 6 Kerne (12 Threads) und taktet immerhin mit bis zu 3,6 GHz. Sollte Ihnen die Taktfrequenz irgendwann nicht mehr ausreichen, haben Sie sogar noch die Möglichkeit die CPU zu übertakten, das ist bei Intels Einsteiger-CPUs nicht möglich.


Gaming-Einstieg bis 150 Euro

Wenn Sie bereit sind, bis zu 150 Euro auszugeben, haben Sie wiederum drei Prozessoren zur Auswahl: den Ryzen 5 2600 (ab 118 Euro), den Core i3-9350KF (ab 139 Euro) und den Core i5-9400F (ab 149 Euro). Der Ryzen 5 2600 ist nahezu identisch mit dem oben erwähnten Ryzen 5 1600 [12nm] und verfügt nur über einen etwas höheren Basis-Takt und eine etwas geringere Leistungsaufnahme, die 20 Euro Aufpreis lohnen sich dafür allerdings nicht wirklich. Der Core i5-9400F beherrscht zwar kein Simultaneous Multi-Threading, taktet dafür aber im Boost höher. Daraus resultiert eine deutlich höhere Spieleleistung und bei den Anwendungen liegt der Intel Prozessor nur minimal hinter AMDs Konkurrenz. Der Core i3-9350KF hat zwar den Vorteil sich übertakten zu lassen, ist aber nur ein Quad-Core und bekommt deshalb keine Empfehlung von uns - auch das Preis-Leistungs-Verhältnis ist deutlich schlechter als bei den anderen Prozessoren dieser Preisklasse.


Preis-Leistungs-Prozessoren bis 200 Euro

Weiter geht es mit den Prozessoren bis 200 Euro: Core i3-9300F (ab 165 Euro), Ryzen 5 3600 (ab 168 Euro), Ryzen 5 3400G (ab 175 Euro), Core i3-9320 (ab 180 Euro), Core i5-9600KF (ab 199 Euro) und Core i5-9500 (ab 200 Euro). Auf den ersten Blick sieht das nach einer sehr großen Auswahl aus, tatsächlich fallen aber viele Prozessoren weg, weil sie aktuell schlichtweg zu teuer sind. So sind der Core i3-9300F und der Core i3-9320 langsamer als der Core i5-9400 und trotzdem teurer. Der Core i5-9500 taktet zwar minimal höher als der Core i5-9400, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist aber auch hier deutlich schlechter. Das gleiche gilt für AMDs APU Ryzen 5 3400G, deren Preis in den letzten Wochen immer weiter steigt, weshalb wir keine Kaufempfehlung aussprechen können.

Bleiben also nur der Ryzen 5 3600 und der Core i5-9600KF. Aus der Preis-Leistungs-Sicht liegt der AMD-Prozessor vorne, wenn Sie eine höhere Spieleleistung wollen, ist die Intel-CPU die bessere Wahl. Aus unserer Sicht sind es die 30 Euro Aufpreis für den Intel Core i5-9600KF jedoch nicht wert. In Full-HD mag der Core i5-9600KF aktuell zwar noch zehn Prozent mehr Leistung bei Spielen bieten, das dürfte sich aber schnell ändern, wenn die nächste Konsolengeneration Ende des Jahres erhältich ist und Spiele auf mehrere Kerne hin optimiert werden. Das deutlich zukunftssichere Produkt ist also der Ryzen 5 3600 - und wenn Sie (zukünftig) in einer höheren Auflösung wie WQHD spielen wollen, dann merken Sie in der Praxis jetzt schon keinen Leistungsunterschied zwischen dem Core i5-9600K und dem Ryzen 5 3600.


Zukunftssichere Prozessoren ab 300 Euro

Nach den Prozessoren bis 200 Euro gibt es einen größeren Sprung. Es gibt zwar noch zwei Prozesoren bis 250 Euro, den Ryzen 5 3600X (ab 208 Euro) und den Core i5-9600 (ab 240 Euro) aber empfehlen können wir beide nicht. Der Ryzen 5 3600X ist letztendlich nur ein ab Werk übertakteter Ryzen 5 3600, welcher durch den höheren Takt eine etwas bessere Performance abliefert. Den stolzen Aufpreis von 40 Euro rechtfertigt das aber in keiner Weise, vor allem weil Sie den Ryzen 5 3600 auch manuell übertakten können und dann die gleiche Leistung wie beim Ryzen 5 3600X erhalten. Der Core i5-9600 ist teurer als der Core i5-9600KF, langsamer und lässt sich nicht übertakten - also die deutlich schlechtere Wahl.

Wir müssen also den Preisbereich bis auf 400 Euro erweitern, um wieder empfehlenswerte Modelle zu finden. Hier versammeln sich der Ryzen 7 3700X (ab 300 Euro), der Ryzen 7 3800X (ab 320 Euro), der Core i7-9700F (ab 325 Euro) und der Core i7-9700K (ab 370 Euro). Alle Prozessoren sind Octa-Cores, die beiden Intel CPUs unterstützen allerdings kein Simultaneous Multithreading und der Core i7-9700F lässt sich obendrein als einziger nicht übertakten.

Unsere Empfehlung in diesem Preissegment ist der Ryzen 7 3700X , er bietet eine sehr gute Spieleleistung, liegt in der Multithreading-Performance auf Augenhöhe mit dem deutlich teureren Core i9-9900K und ist zudem zukunftssicher. Das liegt daran, dass der Ryzen 7 3700X in einer etwas abgewandelten Form auch in den kommenden Konsolen Xbox Series X und PlayStation 5 zum Einsatz kommt. Wenn Sie mit Ihrem PC nur zocken wollen, können Sie alternativ aber auch zum Intel Core i7-9700KF oder Intel Core i7-9700K greifen. Vom Ryzen 7 3800X raten wir ab, sofern er nicht zum gleichen oder günstigeren Preis wie der Ryzen 7 3700X erhältlich ist. Letztendlich ist es nämlich nur ein ab Werk übertakteter Ryzen 7 3700X.

Das Beste vom Besten ab 450 Euro

Kommen wir schlussendlich zu den leistungsstärksten Desktop-CPUs ab 450 Euro: Ryzen 9 3900X (ab 458 Euro), Core i9-9900 (ab 478 Euro), Core i9-9900KF (ab 517 Euro), Core i9-9900KS (ab 696 Euro) und Ryzen 9 3950X (ab 764 Euro). Hier hängt eine Empfehlung sehr stark vom Anwendungsgebiet ab - gut sind alle CPUs. Wenn Sie die beste Gaming-CPU Ihr Eigen nennen wollen, dann sollten Sie zum Core i9-9900KF greifen. Der 40 Euro günstigere Core i9-9900 ist zwar auch eine Option, allerdings fehlt der CPU die Möglichkeit zum Übertakten, was in diesem Preissegment schon möglich sein sollte. Das Premium-Produkt, der Core i9-9900KS, ist nur ein limitierter, selektierter und von Haus aus übertakteter Core i9-9900K. Da nur noch wenige Modelle verfügbar sind, ist der Preis entsprechend hoch, weshalb wir vom Kauf abraten.

Wenn Sie mit Ihrem PC nicht nur zocken sondern auch produktiv arbeiten wollen, dann sollten Sie zum Ryzen 9 3900X greifen. Dieser eignet sich dank seiner 12 CPU-Kerne auch ideal für Streamer. Der AMD Prozessor ist in Spielen - gerade ab WQHD-Auflösung - nur unwesentlich langsamer als der Core i9-9900K, dabei allerdings 60 Euro günstiger und in Anwendungen, welche 24 Threads ansprechen können, dem Intel Konkurrenten deutlich überlegen. Der Ryzen 9 3950X schließlich ist unser aktueller Test-Sieger, allerdings richtet er sich auch an ein sehr spezielles Publikum. Hier sollten Sie nur zugreifen, wenn Sie Anwendungen benutzen, die alle 16 Kerne (32 Threads) auch ansprechen können, ansonsten sind der Ryzen 9 3900X oder der Core i9-9900KF die bessere Wahl.


Mehr Prozessor-Leistung durch Übertakten

Wer seiner CPU zusätzliche Leistung gratis entlocken will, sollte sich für einen Prozessor mit freiem Multiplikator entscheiden. Der Multiplikator multipliziert den Systemtakt und definiert letztendlich den Standard-Takt. Beim Intel Core i9-9900K setzt er sich beispielsweise so zusammen: 100 MHz Systemtakt x 36 (Multiplikator) = 3600 MHz respektive 3,6 GHz Basistakt. Ist der Multiplikator entsperrt, kann er einfach nach oben geschraubt werden, was die Taktfrequenz erhöht. Jedoch brauchen Sie dafür ein passendes Mainboard, das OC unterstützt, eine bessere Kühlung und möglicherweise auch ein stärkeres Netzteil.

AMD kann bei seinen Ryzen-Prozessoren mit einer Besonderheit aufwarten: Alle Modelle aus Zen-Generationen verfügen über einen entsperrten Multiplikator - egal ob es sich um den Ryzen 1600 [12nm] für 97 Euro oder den 16-Core Ryzen 9 3950X für 764 Euro handelt. Bei Intel ist das nicht der Fall. Hier müssen Sie Ausschau nach einem K oder X(E) in der Modellbezeichnung halten. Bei Zweiterem handelt es sich um die Extreme-Versionen, die nur auf den HEDT-Plattformen zum Einsatz kommen.

Ein weiterer Vorteil bei AMD ist, dass alle Mainboard-Chipsätze - abgesehen vom A320 - OC unterstützen. Sie sollten beim Kauf dennoch darauf achten, dass die Spannungswandler des Motherboards sinnvoll gekühlt sind, wenn Sie übertakten wollen. Bei Intel müssen Sie zu einem Mainboard mit Z-Chipsatz (aktuell Z390) greifen, um übertakten zu können.


Aktuelle CPU-Technik: Diese Begriffe sollten Sie kennen

Abkürzungen bei Intel: F, K, T, U, H, X und XE
Das Kürzel F bezeichnet alle Intel Prozessoren ohne integrierte Grafikeinheit. Alle CPUs mit K in der Bezeichnung können Sie manuell übertakten. Wenn Sie einen stromsparenden Desktop zusammenbauen wollen, halten Sie nach dem Kürzel T Ausschau, die CPUs sind nämlich auf 35 Watt TDP limitiert. Die Prozessoren mit H im Namen finden in Laptops ihren Einsatz und dürfen sich 35-45 Watt Leistungsaufnahme genehmigen. In Ultrabooks kommen dagegen die U-Modelle mit 15 Watt TDP zum Einsatz. Die High-End-Desktop-Prozessoren tragen das Kürzel X beziehungsweise XE und lassen sich übertakten.

Abkürzungen bei AMD: G, X, H und U
Bei AMD sind die Kürzel sehr ähnlich. H und U kommen ebenso nur in Mobilgeräten zum Einsatz und beschreiben eine beschränkte TDP auf 35 respektive 15 Watt. Desktop-CPUs mit einem X im Namen sind von Haus aus höher getaktet, im Gegensatz zu Intel lassen sich aber auch Prozessoren ohne dieses Suffix übertakten. Alle APUs von AMD tragen das Kürzel G, das bedeutet, dass diese CPUs über eine integrierte Grafikeinheit verfügen.

Level-3-Cache: Hierbei handelt es sich um einen Pufferspeicher, der sich zwischen dem Prozessor und dem Arbeitsspeicher befindet. Darin speichert der Prozessor die wichtigsten Befehle zwischen, damit die CPU nicht auf den langsameren Arbeitsspeicher zurückgreifen muss, da sonst eine Verzögerung im Programmablauf entsteht. Der Cache innerhalb von Prozessoren teilt sich in mehrere Stufen auf und übernimmt teilweise auch zusätzliche Aufgaben als nur das reine Zwischenspeichern. Der Level-3-Cache spielt insbesondere bei Mehrkernprozessoren eine wichtige Rolle, da er die vorhergehenden Caches miteinander abgleicht, um die Daten konsistent zu erhalten. Auf diese Weise vereinfacht und beschleunigt der L3-Cache den Datenaustausch zwischen den CPU-Kernen. AMD hat bei der Ryzen-3000-Generation großen Wert auf den L3-Cache gelegt und diesen im Vergleich zu den Vorgängern verdoppelt bis sogar vervierfacht. AMDs Bezeichnung für den L3-Cache lautet auch Game-Cache.

Multi-Core: Dieser Ausdruck bedeutet, dass sich in einem Prozessor mehrere CPU-Kerne befinden. Passende Anwendungen können somit die Aufgaben auf mehrere Kerne verteilen, um sie schneller abarbeiten zu können.

Simultaneous Multithreading: Diese Technik wird auch oft mit SMT abgekürzt und steht für die Fähigkeit eines Prozessors, mehrere Aufgaben (Threads) gleichzeitig verarbeiten und damit schneller berechnen zu können. SMT stellt jedem Rechenkern dafür einen virtuellen Partner zur Seite. Intel nennt diese Technik Hyperthreading, AMD nutzt die offizielle Bezeichnung.

Sockel: Der Sockel ist der Steckplatz für den Prozessor, der sich auf dem Mainboard befindet. Erst der Sockel stellt die Verbindung zum System über den direkten Kontakt her. Verschiedene Prozessorgenerationen setzen in der Regel auch neue Sockel voraus, da sich häufig die Anzahl und die Anordnung der Kontakte und auch die Betriebsspannung der Chips ändern. Alte CPUs passen also nur selten in neue Sockel und umgekehrt. Bei Intel ist ein geläufiger Sockel beispielsweise 1151v2, bei AMD ist es AM4.

Chipsatz: Für jeden Sockel sind unterschiedliche Chipsätze verfügbar. Diese unterscheiden sich unter anderem hinsichtlich ihrer internen und externen Anschlussanzahl (wie zum Beispiel USB oder SATA), der Anzahl der unterstützen PCIe-Lanes oder auch der Möglichkeit zu übertakten.

TDP: Die „Thermal Design Power“ bezeichnet die maximale Verlustleistung eines Prozessors in Watt. Mit dieser Angabe definieren die Hersteller die maximal abgegebene Wärmeleistung eines Prozessors, die etwas unterhalb der maximalen, elektrischen Leistungsaufnahme liegt. So bezieht sich die TDP beispielsweise auch auf die höchstmögliche Kernspannung und die Temperatur einer CPU. Allerdings herrscht kein einheitlicher Standard bei der Angabe der TDP. Genau so wenig sagt der Wert auch etwas über den Stromverbrauch der CPU in unterschiedlichen Betriebszuständen aus. Oft steht die TDP für die maximale Abwärme bei Nutzung durchschnittlicher Programme, weshalb rechenintensivere Anwendungen wie Spiele diesen Wert oft überschreiten. Dennoch ist sie ein guter Hinweis darauf, um ein System planen zu können.

Thermal Throtteling: Dieses Phänomen tritt ein, wenn der Prozessor kritische Temperaturen erreicht und zum Selbstschutz die Taktraten herunterfährt. Mit dieser Drosselung gehen auch gewisse Leistungseinbußen daher. Im schlimmsten Fall schaltet sich die CPU dank interner Schutzmechanismen automatisch ab, um irreparable Schäden zu vermeiden.

Turbo-Taktrate: Alle aktuellen Prozessoren von AMD und Intel verfügen nicht nur über eine grundlegende Taktfrequenz, sondern auch über einen sogenannten Turbo-Takt. Bei AMD heißt die Technik „Turbo Core“, bei Intel „Turbo Boost“, die bei beiden Herstellern ähnlich funktionieren. Dieser Turbo übertaktet den Prozessor vollautomatisch über die Basis-Taktrate hinaus, um Software, die nicht auf Multicore-Ausführung angepasst ist, schneller verarbeiten zu können.

Der Unterschied zum manuellen Übertakten ist der, dass der Turbo-Takt nur temporär zum Einsatz kommt und keine heftigen Performance-Schübe ermöglicht. Außerdem bewegt sich der Turbo immer im Rahmen der erweiterten TDP.

XFR: Bei AMDs neuen Prozessoren auf Basis der Zen-Architektur stößt man häufig auf diese Abkürzung, die ausgeschrieben „Extended Frequency Range“ bedeutet. Damit bezeichnet der Hersteller eine Übertaktungstechnik, die die Taktraten über den angegebenen Turbo-Takt hinaus anhebt – sofern für eine ausreichende Kühlung gesorgt ist und genügend Energiereserven zur Verfügung stehen. Bei Ryzen-CPUs mit einem X in der Modellbezeichnung taktet XFR etwas höher als bei Modellen ohne diesen Zusatz im Namen.


Unsere Messergebnisse auf einen Blick

Folgend können Sie alle FPS-Werte finden, die wir in den zehn Spielen Assassin's Creed Odyssey, Borderlands 3, Civilization VI Gathering Storm, F1 2019, Far Cry 5, Forza Horizon 4, Metro Exodus, Red Dead Redemption 2, Shadow of the Tomb Raider und The Division 2 ermittelt haben. Die angegebenen Zahlen stellen dabei den Mittelwert aus drei Testdurchläufen dar, um Messfehler auszuschließen und Messtoleranzen auszugleichen. Die Messungen erfolgen bei höchsten Spieldetails in den zwei Auflösungen Full-HD und WQHD. Da wir noch nicht alle aufgeführten Prozessoren mangels eines Test-Samples durch unseren neuen Test-Parcours jagen können, fehlen in den folgenden Tabellen einige Modelle.

Spieleleistung FHD

Assassin's Creed Odyssey

Borderlands 3

Civilization VI Gathering Storm

F1 2019

Far Cry 5

Forza Horizon 4

Metro Exodus

Red Dead Redemption 2

Shadow of the Tomb Raider

The Division 2

Ryzen 5 3400G

58,7

84,3

61,6

133,3

91,7

115,4

70,4

80,7

93,3

114,8

Ryzen 5 3600X

78,6

101,1

84,2

171,1

120,5

160,5

89,2

89,9

130,3

145,4

Ryzen 7 3700X

79,5

104,5

95,0

174,9

121,6

162,6

90,3

89,5

133,8

149,6

Ryzen 9 3900X

80,4

106,1

100,4

179,7

127,1

166,9

90,7

89,7

135,3

150,3

Ryzen 9 3950X

80,7

106,3

101,3

181,4

132,3

168,6

91,7

91,3

138,4

152,1

Core i5-9400

75,7

107,4

84,4

174,8

130,6

169,2

96,8

94,3

132,7

137,9

Core i5-9600K

81,7

111,7

92,1

185,5

140,0

178,9

98,5

94,4

137,6

145,7

Core i7-9700K

83,3

113,3

108,7

191,0

149,3

187,2

100,5

94,8

151,5

154,6

Core i9-9900K

86,3

115,3

112,5

195,0

154,8

182,6

99,0

94,8

155,2

154,4

Core i9-9900KS

86,6

115,9

114,8

197,2

164,1

184,1

97,5

95,2

154,8

156,2

Spieleleistung WQHD

Assassin's Creed Odyssey

Borderlands 3

Civilization VI Gathering Storm

F1 2019

Far Cry 5

Forza Horizon 4

Metro Exodus

Red Dead Redemption 2

Shadow of the Tomb Raider

The Division 2

Ryzen 5 3400G

51,8

71,5

59,9

118,9

87,3

110,9

64,7

65,6

90,4

102,1

Ryzen 5 3600X

68,3

78,7

83,9

149,1

113,3

148,9

72,1

66,7

113,4

110,0

Ryzen 7 3700X

70,0

80,0

98,3

150,2

117,7

148,5

73,0

67,0

114,8

111,4

Ryzen 9 3900X

69,9

79,8

99,2

149,8

117,8

151,2

73,3

67,8

115,9

113,3

Ryzen 9 3950X

70,5

80,2

102,1

150,9

117,8

153,3

74,0

69,4

116,1

112,8

Core i5-9400

73,1

81,4

81,9

138,7

112,6

155,5

78,8

76,4

113,3

106,4

Core i5-9600K

74,2

81,5

88,7

158,1

118,8

159,0

80,1

76,1

114,8

106,0

Core i7-9700K

74,6

81,9

99,0

156,7

125,5

162,2

76,8

75,9

117,4

106,2

Core i9-9900K

76,8

82,3

100,4

160,2

126,4

160,1

78,2

76,1

116,5

106,9

Core i9-9900KS

76,7

82,7

100,5

162,9

136,2

159,4

78,6

76,0

117,6

107,2

Die CPUs müssen sich bei uns nicht nur in Spielen, sondern auch in synthetischen Benchmarks und praxisnahen Anwendungstests beweisen. Auch diese Messergebnisse bilden sich aus einem Durchschnitt von drei Testdurchläufen.

Anwendungsleistung

7-Zip Benchmark (MIPS)

Blender Benchmark (min)

Cinebench R15 Single Core (cb)

Cinebench R15 Multi Core (cb)

Cinebench R20 Single Core (cb)

Cinebench R20 Multi Core (cb)

Handbrake (min)

Ryzen 5 3400G

33397

37:52:49

158

886

390

1990

79:51

Ryzen 5 3600X

61434

21:19:91

204

1635

507

3739

40:34

Ryzen 7 3700X

80004

16:08:95

206

2109

504

4856

31:25

Ryzen 9 3900X

109049

11:13:55

211

3037

509

6923

22:13

Ryzen 9 3950X

129756

08:23:43

210

3908

532

9117

18:21

Core i5-9400

37821

34:22:58

173

950

423

2318

60:03

Core i5-9600K

41779

31:03:21

199

1049

484

2601

53:37

Core i7-9700K

57202

21:47:01

210

1495

508

3664

38:10

Core i9-9900K

71864

15:20:49

215

2037

514

4898

30:19

Core i9-9900KS

73770

15:17:75

215

2145

514

4952

29:52

Neben der rohen Rechenleistung ist natürlich auch die Leistungsaufnahme der Prozessoren interessant. Diese ermitteln wir in den folgenden Szenarien: Idle (Desktop-Betrieb), die Wiedergabe eines YouTube-Video in Full-HD, der durchschnittliche Verbrauch in zehn Minuten Gameplay sowie der Maximalverbrauch mit dem Titel Shadow of the Tomb Raider und der Maximalverbauch bei Cinebench R20.

Leistungsaufnahme

Idle (W)

Full-HD YouTube (W)

Shadow of the Tomb Raider avg (W)

Shadow of the Tomb Raider max (W)

Cinebench R20 (W)

Ryzen 5 3400G

5,0

9,4

44,7

59,5

71,5

Ryzen 5 3600X

14,5

24,2

51,4

67,2

82,3

Ryzen 7 3700X

14,3

22,8

61,6

77,2

90,0

Ryzen 9 3900X

13,5

35,2

86,5

97,7

145,3

Ryzen 9 3950X

16,8

36,2

83,5

112,4

143,1

Core i5-9400

7,4

8,3

53,7

63,1

69,6

Core i5-9600K

7,4

7,9

52,4

60,2

71,1

Core i7-9700K

7,4

8,3

66,0

87,0

111,6

Core i9-9900K

7,9

9,4

62,5

85,4

135,6

Core i9-9900KS

7,9

9,4

74,3

102,0

159,2

So testet PC-WELT Prozessoren

Wir testen alle Prozessoren unter gleichen Bedingungen, um faire, transparente und vergleichbare Ergebnisse zu erzielen. Welche Hardware und Software wir für unsere Tests benutzen, und wie die Gesamtwertung am Ende zustande kommt, erfahren Sie in folgendem Artikel: Wie PC-WELT Grafikkarten testet

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