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CPU-Benchmark 2021: Prozessoren im Vergleich-Test - mit Rangliste

15.12.2020 | 15:00 Uhr | Sebastian Schenzinger

AMD Ryzen oder doch lieber Intel Core i? Mit unserem CPU-Vergleichs-Test 2021 finden Sie den optimalen Prozessor. Zudem geben wir anhand unserer Benchmarks Kaufempfehlungen für jeden Preisbereich.

Der Prozessor ist die zentrale Recheneinheit - quasi das Herzstück - eines jeden Computers. Jahrelang konnte AMD dem scheinbar übermächtigen Konkurrenten Intel bei Desktop-Prozessoren kaum etwas entgegensetzen - in der Ober- und Mittelklasse regierte der Halbleiter-Riese nach Belieben. Doch mit den Ryzen- und Threadripper-CPUs auf Basis von Zen 2 und Zen 3 hat es AMD tatsächlich geschafft, das Blatt zu wenden und den Erzkonkurrenten Intel in nahezu allen Bereichen zu überholen. Wir haben die aktuellen Desktop-CPUs von AMD und Intel im Test, um Ihnen die Kaufentscheidung anhand unserer Performance-Messungen zu erleichtern. Einen schnellen Überblick über die derzeit besten CPUs liefert die folgende Bildergalerie:



2020 - das Ende der Quad-Cores?

AMD hat seine Ryzen Prozessoren mit jeder neuen Generation stetig optimiert und an den IPC (Instructions per Cycle) sowie dem Boost-Takt geschraubt. Beides sind sehr wichtige Faktoren für die Gaming-Performance einer CPU. Das liegt daran, dass viele Spiele immer noch von einer hohen Taktrate mehr profitieren als von vielen Rechenkernen. Allerdings dürften die Spielehersteller bei ihren Produkten aufgrund der neuen Spielkonsolen, in denen Octa-Cores verbaut sind, immer mehr Wert auf den Support von Multi-Cores legen. Ein gutes Beispiel hierfür ist das brandneue Cyberpunk 2077, in welchem die 12-Kerner von AMD ein gutes Stück vor den Octa-Cores liegen. Das hat zur Folge, dass bereits im Jahr 2020 ein Quad-Core je nach Spiel an seine Grenzen stoßen kann.

Ein gutes Beispiel hierfür ist der Intel Core i3-9350K - ein Quad-Core ohne Hyper-Threading. Im Spiel Metro Exodus, welches nur wenige CPU-Kerne beansprucht, rechnet der Core i3-9350K nur minimal langsamer als sein großer Bruder, der Core i5-9600K, und kann sogar AMDs Ryzen 5 3600X schlagen. Werfen wir jedoch einen Blick auf die FPS-Werte von The Division 2, dann können wir einen signifikanten Einbruch erkennen. Plötzlich liegt der Quad-Core über 40 Prozent hinter dem Hexa-Core zurück und sogar AMDs APU Ryzen 5 3400G zieht Dank Simultaneous Multithreading vorbei - bei deutlich niedrigeren Taktraten. Ein sehr ähnliches Bild zeigte sich auch beim Test des AMD Ryzen 3 3100 und des Ryzen 3 3300X . In manchen Fällen kann es der Ryzen 3 3300X mit dem Ryzen 5 3600X aufnehmen, in Spielen, die von mehr Rechenkernen profitieren, ist er dann aber ein gutes Stück abgeschlagen.

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Gerade die Tatsache, dass die neuen Konsolen in Form der Xbox Series X und der PlayStation 5 einen Octa-Core-Prozessor verbaut haben, spricht dafür, dass viele CPU-Kerne in Zukunft immer wichtiger sein werden. Aus diesen beiden Gründen können wir Quad-Cores (gerade ohne Simulataneous Multithreading) für Gamer nur noch eingeschränkt empfehlen. Diese Einschränkung betrifft nämlich vor allem aktuelle AAA-Spiele, deren Engines auf die Verwendung von vielen Rechenkernen optimiert sind. Für ältere Games oder nicht so anspruchsvolle Online-Titel ist ein Quad-Core durchaus noch ausreichend.


Spiele-Performance der Prozessoren auf einen Blick

Im folgenden Diagramm können Sie die durchschnittliche Spielleistung der Prozessoren in Full-HD finden. Um einen möglichst fairen Vergleich zu ermöglichen, testen wir alle CPUs nach unserem neuen Testverfahren unter den gleichen Voraussetzungen in zehn Spielen aus den unterschiedlichsten Genres. Die Auflösung beträgt dabei "nur" Full-HD um möglichst im CPU-Limit zu bleiben. In höheren Auflösungen ist nicht der Prozessor sondern die Grafikkarte der limitierende Faktor, weshalb man hier nicht mehr von einem Prozessortest sprechen kann. Aus diesem Grund verzichten wir auch auf solche Messungen. 

Hinweis: Für die Comet Lake-S Prozessoren kam als Mainboard ein ASUS ROG Maximus XII Extreme und für die Zen-3-CPUs ein MSI MEG X570 Godlike zum Einsatz.

Nach vielen Jahren hat es AMD geschafft, die Dominanz von Intel im Gaming-Bereich zu brechen und mit dem Ryzen 9 5900X den schnellsten Gaming-Prozessor zu stellen.
Vergrößern Nach vielen Jahren hat es AMD geschafft, die Dominanz von Intel im Gaming-Bereich zu brechen und mit dem Ryzen 9 5900X den schnellsten Gaming-Prozessor zu stellen.

Bei unseren Spiele-Benchmarks kann sich der AMD Ryzen 9 5900X mit knapp fünf Prozent Abstand vor dem Intel Core i9-10900K an die Spitze setzen. Aber nicht nur der 12-Kerner, sondern auch der Ryzen 9 5950X und der Ryzen 7 5800X liegen vor Intels Topmodell. Sogar der Hexa-Core Ryzen 5 5600X liegt nur knapp dahinter und kann es mit Intels Core i9-10850K aufnehmen. AMDs Zen-2-CPUs sind mit einem Abstand von 15 bis 20 Prozent - je nach Modell - ein gutes Stück abgeschlagen und liegen hinter den Comet Lake-S Modellen von Intel. Im Einsteigersegment liefern sich der Ryzen 5 3600 XT und der Intel Core i5-10400F sowie der Ryzen 3 3300X und der Intel Core i3-10100 einen engen Schlagabtausch. 

AMD hat es also nach vielen Jahren geschafft, die Dominanz von Intel im Gaming-Bereich zu brechen. Beachtlich ist vor allem, dass nicht nur die Top-Modelle an der Spitze liegen, sondern auch das kleinste Modell - der Ryzen 5 5600X - mit dem Intel Core i9-10900K konkurrieren kann. Riesengroß ist der Vorsprung der AMD CPUs aber nicht und besteht vor allem nur dann, wenn der Prozessor nicht durch die Grafikkarte ausgebremst wird. Auch in UHD haben die AMD Prozessoren zwar noch die Nase vorne, aber der Vorsprung beträgt nur noch zwei bis drei Prozent. Dieser Unterschied ist zwar messbar, dürfte aber den wenigsten Gamern in der Realität auffallen. Die Grafikkarte ist also für hohe Auflösungen nach wie vor der wichtigere Faktor. 

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Single- und Multicore-Leistung im Anwendungstest

Von mehr CPU-Kernen profitieren seit jeher Anwendungen aus dem Multimedia-, Industrie- und Wissenschaftsbereich. Auf diese Weise erfolgt zum Beispiel eine schnellere Verarbeitung von hochaufgelösten Fotos oder Videos. Auch das Verschlüsseln und Komprimieren von Daten geht dank mehreren CPU-Kernen flotter. Wenn Sie gerne Spiele streamen, profitieren Sie ebenso von vielen Rechenkernen, da Sie den Stream auf der CPU berechnen lassen können und somit Last von der Grafikkarte nehmen. Folgende Grafik veranschaulicht die durchschnittliche Multithreading-Leistung der Prozessoren aus neun Anwendungstests:

Wenig verwunderlich haben der AMD Ryzen 9 5950X und der Ryzen 9 3950X bei diesen Tests deutlich die Nase vorne, wobei der Ryzen 9 5900X nahezu mit dem alten 16-Kerner mithalten kann. Doch auch die restlichen Prozessoren von AMD verweisen die direkte Konkurrenz von Intel auf ihre Plätze.
Vergrößern Wenig verwunderlich haben der AMD Ryzen 9 5950X und der Ryzen 9 3950X bei diesen Tests deutlich die Nase vorne, wobei der Ryzen 9 5900X nahezu mit dem alten 16-Kerner mithalten kann. Doch auch die restlichen Prozessoren von AMD verweisen die direkte Konkurrenz von Intel auf ihre Plätze.

Wenig verwunderlich führen der Ryzen 9 5950X und der Ryzen 9 3950X das Feld deutlich an. Das Erstaunliche ist, dass es der Ryzen 9 5900X mit dem alten 16-Kerner aufnehmen kann, obwohl diesem vier zusätzliche Rechenkerne zur Verfügung stehen. Im direkten Vergleich mit den Intel Prozessoren hat AMD klar die Nase vorne. So liegt sogar der Octa-Core Ryzen 7 5800X vor den beiden 10-Kernern Core i9-10900K und Core i9-10850K. Intel ist mit der Veröffentlichung der Comet Lake-S Prozessoren einen wichtigen Schritt gegangen und hat allen Core-i-CPUs Hyper-Threading spendiert. Bei der neunten Generation war dies noch den Core-i9-Modellen vorbehalten. Dadurch steigt vor allem die Anwendungsleistung deutlich wie der Vergleich zwischen dem Core i5-9600K und dem Core i5-10600K oder dem Core i3-9100 und dem Core i3-10100 zeigt. Für die Konkurrenzmodelle von AMD, den Ryzen 5 3600X beziehungsweise den Ryzen 3 3300X, reicht es jedoch trotz höherer Taktraten nicht ganz. Der neue Ryzen 5 5600X wiederum zieht dann ein gutes Stück davon und spielt sogar in einer Liga mit dem Achtkerner Core i7-10700K.

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Beachtlich ist, dass nicht nur die Multithreading-Performace, sondern auch die Single-Core-Leistung der Zen-3-CPUs sehr stark ausfällt. In der Vergangenheit haben sowohl AMD als auch Intel auf eine Consumer-Plattform und auf eine High-End-Desktop-Plattform (HEDT) gesetzt. Daran hat AMD im Grunde auch nichts geändert, da es mit AM4 weiterhin ein Consumer-Produkt und mit sTRX4 eine Plattform für Kreative gibt - aber die bisher klar definierte Grenze ist verschwommen.

Früher galt: Consumer-Produkte sind gut fürs Gaming auf Grund ihrer hohen Taktraten, aber wegen der geringen Kernanzahl nur bedingt für Videoschnitt oder 3D-Rendering geeignet. HEDT-Prozessoren wiederum zeichneten sich durch viele CPU-Kerne bei vergleichsweise geringem Takt aus, wodurch sie im Gaming-Bereich deutlich das Nachsehen hatten. Wenn Sie also sowohl zocken als auch produktiv arbeiten wollten, haben Sie bisher entweder zwei PCs benötigt oder in einem der Bereiche deutliche Abstriche bei der Rechenleistung hinnehmen müssen. Seit den Ryzen-3000-Prozessoren ist das nicht mehr der Fall und mit den Zen-3-CPUs hat AMD noch einmal beide Bereiche deutlich verbessert.

Nicht nur in den Mutlithreading-Anwendungen, sondern auch in den Single-Core-Tests führen die AMD Prozessoren.
Vergrößern Nicht nur in den Mutlithreading-Anwendungen, sondern auch in den Single-Core-Tests führen die AMD Prozessoren.

So hat sich beim Ryzen 9 5950X nicht nur die Multicore-Performance um gute 14 Prozent im Vergleich zum Vorgänger erhöht, sondern auch - und was viel beachtlicher ist - die Singlethreaded-Leistung um knapp 22 Prozent. Dadurch führt der Ryzen 9 5950X sowohl die 1T als auch die nT-Bestenliste in unserem Vergleich an. Schlussendlich liegen alle vier Zen-3-CPUs mit einem guten Stück Abstand an der Spitze, im Feld dahinter geht es deutlich enger zu. Diese Tatsache führt dann letztendlich auch dazu, dass AMD nicht nur im Anwendungs- sondern eben auch im Spielebereich aktuell führend ist.


Leistungsaufnahme der Prozessoren

Bei jeder neuen CPU-Generation stellt sich die Frage: Haben die Hersteller die Mehrleistung durch eine Verbesserung der Architektur erzielt oder indem sie eine höhere Leistungsaufnahme in Kauf genommen haben. Im Idle oder bei geringer Auslastung sind die Prozessoren mittlerweile alle sehr gut optimiert und nehmen nur noch wenige Watt auf. Aber wie sieht es bei einer Spiele-Session oder einem Rendering-Programm aus? Wir haben uns dieser Frage angenommen und die durchschnittliche Leistungsaufnahme im Spiel Shadow of the Tomb Raider sowie die maximale Leistungsaufnahme beim Multi-Core-Rendering in Cinebench R15 ermittelt. Die Ergebnisse sehen Sie in folgender Bildergalerie:

Im Einsteigersegment lässt sich erkennen, dass man mit Intels Comet Lake-S Prozessoren durchaus energieeffizient zocken kann. So zeigen sich der Core i3-10100 und der Core i5-10400 beide etwas genügsamer als ihre direkten Konkurrenten. Bereits beim Core i5-10600K wendet sich jedoch das Blatt und der Ryzen 7 3700X benötigt trotz zwei zusätzlicher Rechenkerne weniger Leistung. Bei den beiden 10-Kernern merkt man dann, dass Intel hier zwar die maximale Leistung aus der Architektur herausgeholt hat, das aber zu Kosten der Leistungsaufnahme geht. Die neuen Ryzen 5000 Prozessoren wiederum liegen auf einem ähnlichen Niveau zu ihren direkten Vorgängern, der Ryzen 9 5900X zeigt sich sogar etwas genügsamer als der Ryzen 9 3900X.

Bei maximaler Auslastung zeigt sich, dass die AMD Prozessoren deutlich weniger Ansprüche an das Netzteil stellen. Das liegt vor allem an dem harten Powerlimit von 142 Watt, in das alle Ryzen 9 Prozessoren laufen. Dieses Powerlimit gibt den maximalen Verbrauch der AMD Prozessoren an und wird oft fälschlicherweise als Synonym für die TDP verwendet. Ab diesem Wert takten sich die CPUs herunter, um diese Grenze nicht zu überschreiten. Hier lässt sich durch ein manuelles Anheben des Power Limits dann einiges an Zusatzleistung herausholen.

Bei den Comet Lake-S CPUs wiederum fällt die maximale Leistungsaufnahme des Core i5-10600K oder des Core i9-10900K teils deutlich höher aus als bei der Vorgängergeneration. Das liegt nicht nur an einer erhöhten TDP (PL1), sondern auch an einem deutlich erhöhtem Power-Limit-2 (PL2). So viel Watt dürfen die neuen Prozessoren über einen Zeitraum von maximal 56 Sekunden gemäß Spezifikation von Intel aufnehmen. Beim Core i9-10900K liegt dieser Wert bei 250 Watt und damit doppelt so hoch wie die TDP von 125 Watt. Beim Core i9-9900K lag der Faktor zwischen PL1 und PL2 noch bei 1,25. Mehr Informationen hierzu bekommen Sie im separaten Testbericht . Dass die Comet Lake-S Prozessoren auch durchaus sparsam sein können, beweisen der  Core i3-10100 und der Core i5-10400F im Test

Unsere Kaufempfehlungen in jedem Preisbereich

Für viele ist es nicht interessant, welcher Prozessor die meiste Leistung für das entsprechende Aufgabenfeld mit sich bringt, sondern welche CPU das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Aus diesem Grund haben wir aus unseren Messwerten einen Preis-Leistungs-Index gebildet. Dieser setzt sich in einem Verhältnis von 70:30 aus der Spielleistung und der Anwendungsleistung zusammen. Die beste Spiele-CPU und die beste Anwendungs-CPU bilden dabei jeweils den Maßstab mit 100 Punkten. Ein Beispiel: Unser Test-Sieger, der Ryzen 9 5950X hat eine Spiele-Leistung von 98,9 Punkten und eine Anwendungs-Leistung von 100 Punkten. Daraus ergibt sich ein Gesamtwert von 99,23 Punkten. Um das Euro-pro-Leistungs-Verhältnis zu erhalten, teilen wir den aktuellen Straßenpreis (Stand 15.12.2020) jeder CPU durch ihre Gesamtrechenleistung, das Ergebnis sehen Sie in folgender Grafik.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis der Prozessoren setzt sich aus dem aktuellen Straßenpreis geteilt durch die Spieleleistung und die Anwendungsleistung (Verhältnis 70:30) zusammen.
Vergrößern Das Preis-Leistungs-Verhältnis der Prozessoren setzt sich aus dem aktuellen Straßenpreis geteilt durch die Spieleleistung und die Anwendungsleistung (Verhältnis 70:30) zusammen.


Einsteiger-CPUs bis 100 Euro

Im Preisbereich bis 100 Euro haben Sie aktuell die Wahl zwischen dem Core i3-9100F (ab 81 Euro), dem Core i3-10100F (ab 81 Euro) und der APU Ryzen 3 3200G (ab 89 Euro). Vom Intel Core i3-9100F können wir nur abraten. Er setzt auf eine veraltete Plattform, taktet langsamer als der Core i3-10100F und beherrscht kein Hyper-Threading. Der Core i3-10100F wiederum ist unser derzeitiger Preis-Leistungs-Sieger. Für gut 80 Euro bietet er überraschend viel Gaming-Leistung und kann mit dem deutlich teureren Ryzen 3 3300X von AMD mithalten. Für einen günstigen Gaming-PC ist er also die ideale Wahl, allerdings können wir auf Grund der anfangs erwähnten Gründe für das Jahr 2020 einen Quad-Core nicht mehr uneingeschränkt empfehlen. 

Der Intel Core i3-10100F ist unser neuer Preis-Leistungs-Sieger.
Vergrößern Der Intel Core i3-10100F ist unser neuer Preis-Leistungs-Sieger.

Zum Ryzen 3 3200G sollten Sie nur dann greifen, wenn Sie sich einen PC ohne dedizierte Grafikkarte zusammenstellen wollen. Als APU ist der AMD Prozessor nämlich dank der integrierten Grafikeinheit Vega 8 wirklich empfehlenswert, mit der sie sogar in HD und zum Teil in Full-HD zocken können. Sollte Ihnen die Leistung irgendwann nicht mehr ausreichen, haben Sie sogar die Möglichkeit die CPU und iGPU zu übertakten, das ist bei Intels Einsteiger-CPUs nicht möglich. Selbst mit dem Boxed-Kühler ist dadurch eine Leistungssteigerung von zehn Prozent und mehr möglich. Allerdings müssen wir auch an dieser Stelle wieder hinzufügen, dass die Zeit der Quad-Cores gezählt ist.


Gaming-Einstieg bis 150 Euro

Wenn Sie bereit sind, bis zu 150 Euro auszugeben, gibt es fünf weitere Prozessoren zur Auswahl: den Ryzen 3 3100 (ab 106 Euro), den Ryzen 5 1600 AF (ab 119 Euro), den Core i5-9400F (ab 125 Euro), den Ryzen 5 2600 (ab 137 Euro) und den Core i5-10400F (ab 144 Euro). Der Ryzen 3 3100 liefert in den Anwendungen eine vergleichbare Leistung zum Intel Core i3-10100F, liegt beim Zocken dann aber um neun Prozent hinten. Der einzige Vorteil der AMD CPU ist, dass Sie diese manuell übertakten können, dafür müssen Sie aber auch 25 Euro Aufpreis bezahlen. 

Die beiden Prozessoren Ryzen 5 1600 [12nm] und Ryzen 5 2600 waren lange Zeit unsere Preis-Leistungs-Empfehlungen. Der Vorteil der beiden Prozessoren liegt darin, dass sie jeweils über sechs Kerne mit Simultaneous Multithreading verfügen - die Taktrate liegt  dafür allerdings bei maximal 3,9 GHz. Das führt dazu, dass bereits der Intel Core i3-10100F in Spielen um 14 respektive 17 Prozent die Nase vorne hat, in Anwendungen liegt er dann aber um zehn bis 15 Prozent zurück. Für einen günstigen Gaming-PC empfehlen wir deshalb zum Core i3-10100F zu greifen, wenn Sie mehr Rechenkerne benötigen, dann ist der Ryzen 5 1600 AF immer noch eine gute Wahl.

Der Intel Core i5-10400F ist unsere Empfehlung für einen preiswerten und zukunftssicheren Gaming-PC.
Vergrößern Der Intel Core i5-10400F ist unsere Empfehlung für einen preiswerten und zukunftssicheren Gaming-PC.

Der Core i5-9400F beherrscht zwar kein Hyper-Threading, verfügt aber über sechs Rechenkerne und taktet im Boost bis auf 4,1 GHz hoch. Daraus resultiert eine gut vier Prozent höhere Spielleistung im Vergleich zum Core i3-10100F. Bei den Anwendungen wird der Hexa-Core dann aber bereits knapp geschlagen. Die deutlich bessere Wahl ist der Intel Core i5-10400F , der in vielen unserer preiswerten Gaming-PC-Konfigurationen zum Einsatz kommt. Dank Hyper-Threading kann er in den Anwendungstests im Vergleich zum Vorgänger deutlich zulegen und liegt bei der Spielleistung mit dem Ryzen 5 3600 XT gleich auf, der deutlich mehr kostet. Nachteil der Intel CPU ist, dass Sie zwingend ein Mainboard mit Z490-Chipsatz benötigen, um den Arbeitsspeicher mit mehr als 2666 MHz betreiben zu können und dass sich die CPU nicht übertakten lässt.

Preis-Leistungs-Prozessoren bis 200 Euro

Weiter geht es mit vier Prozessoren bis 200 Euro: Core i3-9350K(F) (ab 157 Euro), Ryzen 3 3300X (ab 157 Euro), Core i5-9600K(F) (ab 183 Euro) und Ryzen 5 3600 (ab 190 Euro). In diesem Preisbereich können wir aktuell leider kein Modell wirklich empfehlen. Der Intel Core i3-9350K taktet zwar mit bis zu 4,6 GHz ziemlich hoch, kann aber nur auf vier Rechenkerne ohne Hyper-Threading zurückgreifen. Der Ryzen 3 3300X wiederum liegt bei der Spieleleistung mit dem Intel Core i3-10100F gleich auf, der nur gut die Hälfte kostet. Zudem sind knapp 160 Euro für einen Quad-Core deutlich zu viel. 

Auch den Core i5-9600K(F) können wir nicht mehr empfehlen, da die zugrunde liegende Plattform in Kürze des End-of-Life-Status erreicht und dadurch keinerlei Upgrademöglichkeiten bestehen. Da die CPU aber kein Hyper-Threading beherrscht, ist sie nicht wirklich zukunftssicher. Der Grund welcher gegen den Ryzen 5 3600 spricht ist der deutlich angestiegene Preis. Im Sommer war die CPU noch für um die 150 Euro erhältlich und damit auf Augenhöhe mit dem Intel Core i5-10400F. Auf Grund der schlechten Verfügbarkeit und des deutlich angestiegenen Preises können wir jetzt aber keine Kaufempfehlung mehr aussprechen, zumal der Ryzen 5 3600 beim Gaming um fünf Prozent schlechter abschneidet als Intels Konkurrent. 


Zukunftssichere Prozessoren bis 300 Euro

Im Preisbereich bis 300 Euro gibt es fünf weitere Prozessoren zur Auswahl: den Core i5-10600K(F) (ab 220 Euro), den Ryzen 5 3600X (ab 235 Euro), den Ryzen 5 3600 XT (ab 239 Euro), den Intel Core i7-9700KF (ab 270 Euro) und den Ryzen 7 3700X (ab 295 Euro). Beim Ryzen 5 3600X handelt es sich nur um eine ab Werk übertaktete Version des Ryzen 5 3600, welche in einer zwei bis drei Prozent höheren Performance resultiert. Das rechtfertigt den Aufpreis von 45 Euro in keinster Weise, zumal Sie den Ryzen 5 3600 manuell auf das selbe Level übertakten können. Der Ryzen 5 3600 XT setzt auf ein optimiertes Fertigungsverfahren und erzielt dadurch noch einmal etwas höhere Taktraten als der Ryzen 5 3600X. Doch auch hier ist der Leistungsgewinn sehr überschaubar und der Preis aktuell zu hoch.

Der Ryzen 7 3700X stellt nach wie vor unsere Empfehlung der Redaktion dar, da er den besten Kompromiss aus Anwendungsleistung, Gaming-Performance, Anschaffungskosten und Zukunftssicherheit bietet.
Vergrößern Der Ryzen 7 3700X stellt nach wie vor unsere Empfehlung der Redaktion dar, da er den besten Kompromiss aus Anwendungsleistung, Gaming-Performance, Anschaffungskosten und Zukunftssicherheit bietet.

Deutlich interessanter ist hier der Intel Core i5-10600KF , der nicht nur günstiger ist, sondern auch eine zwölf Prozent bessere Performance beim Zocken bietet als der Ryzen 5 3600 XT. In den Anwendungen hat er dann allerdings mit sechs Prozent Rückstand das Nachsehen. Den Intel Core i7-9700KF wiederum können wir nicht mehr empfehlen, er ist nicht nur in jeder Hinsicht langsamer als der Core i5-10600KF, sondern kostet obendrein auch 50 Euro mehr. Für alle, die viele Rechenkerne für einen bezahlbaren Preis suchen, ist der Ryzen 7 3700X nach wie vor die interessanteste Wahl. Der Octa-Core ist in Anwendungen um ganze 32 Prozent schneller als der Intel Core i5-10600KF, muss sich dann aber beim Gaming mit neun Prozent Rückstand geschlagen geben. Der Vorteil des Ryzen 7 3700X sind die zwei zusätzliche Rechenkerne, welche die CPU zukunftssicher machen und obendrein kommt der Prozessor mit einem ziemlich guten Luftkühler out of the box. 


Die Oberklasse bis 400 Euro

Zu den Prozessoren der Oberklasse bis 400 Euro zählen der Ryzen 7 3800X (ab 319 Euro), der Intel Core i9-9900KF (ab 333 Euro), der Intel Core i7-10700KF (ab 340 Euro), der Ryzen 7 3800XT (ab 344 Euro) und der Ryzen 5 5600X (ab 379 Euro). Beim Ryzen 7 3800X gilt das gleiche wie beim Ryzen 5 3600X. Letztendlich handelt es sich nur um eine ab Werk übertaktete Version des Ryzen 7 3700X. Für nur zwei Prozent Mehrleistung lohnt sich der Aufpreis nicht, zumal Sie den Ryzen 7 3700X auch manuell übertakten können. Ähnliches gilt auch für den Ryzen 7 3800XT, der auf ein optimiertes Fertigungsverfahren setzt. Die Performance im Vergleich zum Ryzen 7 3700X liegt zwar um drei bis sechs Prozent höher, der Aufpreis hierfür beträgt aber auch 49 Euro. 

Auch Intels ehemaliges Topmodell, den Core i9-9900KF, können wir nicht mehr empfehlen. Der Nachfolger in Form des Intel Core i7-10700KF kostet nämlich ähnlich viel, ist je nach Anwendung um zwei bis fünf Prozent schneller und setzt auf eine zukunftssichere Plattform, wohingegen der 1151 v2 Sockel in Kürze den End-of-Life-Status erreicht. Im Vergleich zum Ryzen 7 3700X bietet der Core i7-10700K eine knapp elf Prozent bessere Spiele-Performance, liegt dann aber in den Anwendungstests um knapp vier Prozent zurück. Noch einmal vier Prozent besser beim Gaming schneidet der neue Ryzen 5 5600X ab, der es sogar mit Intels Topmodell aufnehmen kann. Leider ist die CPU jedoch sehr schlecht erhältlich und der Preis liegt 80 Euro über der UVP, was den Prozessor deutlich unattraktiver macht. Für den veranschlagten Preis von 299 Euro wiederum wäre er mit Abstand die beste Wahl.

Das Beste vom Besten ab 400 Euro

Kommen wir schlussendlich zu den leistungsstärksten Consumer-CPUs ab 400 Euro: Intel Core i9-10850K (ab 425 Euro), Ryzen 9 3900X (ab 429 Euro), Ryzen 9 3900XT (ab 469 Euro), Core i9-10900KF (ab 484 Euro), Ryzen 7 5800X (ab 549 Euro), Ryzen 9 3950X (ab 664 Euro), Ryzen 9 5900X (ab 799 Euro) und Ryzen 9 5950X (ab 899 Euro). Hier hängt eine Empfehlung sehr stark vom Anwendungsgebiet ab - gut sind alle CPUs. Wenn Sie ein System auf Basis eines Intel Prozessors bauen wollen, dann empfehlen wir den Intel Core i9-10850K . Er unterscheidet sich vom Intel Core i9-10900K nur durch einen 100 MHz geringeren Boost-Takt, für Anwendungen und Spiele macht das aber nahezu keinen Performance-Unterschied. Dafür ist der 10850K aber satte 59 Euro günstiger.

Der 7 5800X liegt sowohl bei der Spiel- als auch der Anwendungsleistung knapp vor dem Core i9-10850K, obwohl diesem zwei zusätzliche Rechenkerne zur Verfügung stehen. Zudem arbeitet die AMD CPU deutlich energieeffizienter. Das macht den Ryzen 7 5800X zu einer sehr interessanten Wahl, das Problem ist der Preis. Der liegt nämlich 100 Euro über der UVP, wodurch die CPU deutlich zu teuer wird und das Preis-Leistungs-Verhältnis sogar schlechter ausfällt als beim Core i9-10900K. Preislich auf einem Niveau mit dem Core i9-10850K liegt der Ryzen 9 3900X . In Spielen hat der AMD Prozessor um gute elf Prozent das Nachsehen, in den Anwendungen dann aber um 16 Prozent die Nase vorne. Hier müssen Sie entscheiden, ob Ihnen die Anwendungs- oder die Gaming-Performance wichtiger ist.

Der AMD Ryzen 9 5900X beweist sich in unserem Test als die derzeit schnellste Gaming-CPU.
Vergrößern Der AMD Ryzen 9 5900X beweist sich in unserem Test als die derzeit schnellste Gaming-CPU.

Beim Ryzen 9 3900XT ist es das gleiche Spiel wie bei den anderen XT-Modellen. Durch ein optimiertes Fertigungsverfahren erreicht die CPU etwas höhere Taktraten als der normale Ryzen 9 3900X. Den Aufpreis von 40 Euro rechtfertigt das aber nicht. Der  Ryzen 9 3950X  schließlich richtet sich an ein sehr spezielles Publikum. Hier sollten Sie nur zugreifen, wenn Sie Anwendungen benutzen, die alle 16 Kerne (32 Threads) auch ansprechen können, ansonsten sind der Ryzen 9 3900X oder der Core i9-10850K(F) die bessere Wahl. Bei den Anwendungen nahezu genauso schnell, obwohl diesem vier Kerne weniger zur Verfügung stehen ist der brandneue Ryzen 9 5900X . Dieser Performance-Sprung ist wirklich beachtlich, zumal der 12-Kerner nicht nur in den Anwendungen brilliert, sondern in unserem Test auch der derzeit schnellste Gaming-Prozessor ist. Leider ist die CPU nur schlecht erhältlich und der Preis liegt satte 250 Euro über der UVP. Sobald der Preis wieder fällt, können wir die CPU aber uneingeschränkt empfehlen.

Der Ryzen 9 5950X ist unser neuer Test-Sieger mit einem herausragenden Score von 99,23 von 100 Punkten.
Vergrößern Der Ryzen 9 5950X ist unser neuer Test-Sieger mit einem herausragenden Score von 99,23 von 100 Punkten.

Oberhalb dem Ryzen 9 5900X ist nur noch der Ryzen 9 5950X angesiedelt, bei dem es sich um unseren neuen Test-Sieger handelt. Nicht nur bei der Multithreading- sondern auch bei der Singlecore-Leistung kann sich der 16-Kerner an die Spitze der Consumer-CPUs setzen. Obendrein liegt auch die Spiele-Performance des Ryzen 9 5950X nur knapp hinter dem Ryzen 9 5900X. Für den Ryzen 9 5950X gilt aber das gleiche wie für den Ryzen 9 3950X. Hier sollten Sie nur zugreifen, wenn Sie Anwendungen benutzen, welche so viele Rechenkerne ausnutzen können. Uns ist aktuell kein Spiel bekannt, welches von mehr als den zehn Rechenkernen des Core i9-10900K beziehungsweise von mehr als zwölf Cores des Ryzen 9 5900X profitieren kann. Obendrein ist auch das neue Flaggschiff von AMD leider nur schlecht verfügbar und der Preis liegt 100 Euro über der UVP.


Mehr Prozessor-Leistung durch Übertakten

Wer seiner CPU zusätzliche Leistung gratis entlocken will, sollte sich für einen Prozessor mit freiem Multiplikator entscheiden. Der Multiplikator multipliziert den Systemtakt und definiert letztendlich den Standard-Takt. Beim Intel Core i9-10900K setzt er sich beispielsweise so zusammen: 100 MHz Systemtakt x 37 (Multiplikator) = 3700 MHz respektive 3,7 GHz Basistakt. Ist der Multiplikator entsperrt, kann er einfach nach oben geschraubt werden, was die Taktfrequenz erhöht. Jedoch brauchen Sie dafür ein passendes Mainboard, das OC unterstützt, eine bessere Kühlung und möglicherweise auch ein stärkeres Netzteil.

AMD kann bei seinen Ryzen-Prozessoren mit einer Besonderheit aufwarten: Alle Modelle aus Zen-Generationen verfügen über einen entsperrten Multiplikator - egal ob es sich um den Ryzen 3 3100 für 106 Euro oder den 16-Core Ryzen 9 5950X für 899 Euro handelt. Bei Intel ist das nicht der Fall. Hier müssen Sie Ausschau nach einem K oder X(E) in der Modellbezeichnung halten. Bei Zweiterem handelt es sich um die Extreme-Versionen, die nur auf den HEDT-Plattformen zum Einsatz kommen.

Ein weiterer Vorteil bei AMD ist, dass alle AM4-Chipsätze - abgesehen vom A320 - OC unterstützen. Sie sollten beim Kauf dennoch darauf achten, dass die Spannungswandler des Motherboards sinnvoll gekühlt sind, wenn Sie übertakten wollen. Bei Intel müssen Sie zu einem Mainboard mit Z-Chipsatz (aktuell Z490) greifen, um übertakten zu können.



Preisentwicklung aller Prozessoren

In der folgenden Tabelle haben wir Ihnen übersichtlich die Preisentwicklung aller aktuellen Prozessoren in den letzten Monaten aufgelistet:

Preis Stand 14.12

Vergleich zum 22.05

Vergleich zum 09.07

Vergleich zum 12.08

Vergleich zum 16.10

Vergleich zum 04.11

AMD Ryzen 9 5950X

899 €

n.a.

n.a.

n.a.

n.a.

90 €

AMD Ryzen 9 5900X

799 €

n.a.

n.a.

n.a.

n.a.

250 €

AMD Ryzen 9 3950X

664 €

-105 €

-71 €

-55 €

5 €

-5 €

AMD Ryzen 7 5800X

549 €

n.a.  

n.a.

n.a.

n.a.

100 €

AMD Ryzen 9 3900XT

469 €

n.a.

-50 €

0 €

30 €

40 €

Intel Core i9-10900K(F)

484 €

-65 €

-13 €

12 €

3 €

-22 €

AMD Ryzen 9 3900X

429 €

4 €

20 €

20 €

30 €

30 €

Intel Core i9-10850K

425 €

n.a.

n.a.

-47 €

-3 €

-6 €

AMD Ryzen 5 5600X

379 €

n.a.

n.a.

n.a.

n.a.

80 €

AMD Ryzen 7 3800XT

344 €

n.a.

-55 €

-13 €

11 €

35 €

Intel Core i9-9900K(F)

333 €

-180 €

-117 €

-49 €

-35 €

-35 €

Intel Core i7-10700K(F)

340 €

-152 €

-28 €

-8 €

9 €

11 €

AMD Ryzen 7 3800X

319 €

0 €

10 €

10 €

20 €

20 €

AMD Ryzen 7 3700X

295 €

6 €

10 €

16 €

26 €

16 €

Intel Core i7-9700K(F)

270 €

-110 €

-80 €

-37 €

-25 €

-16 €

AMD Ryzen 5 3600X

235 €

46 €

46 €

36 €

40 €

36 €

AMD Ryzen 5 3600XT

239 €

n.a.

-10 €

14 €

36 €

40 €

Intel Core i3-9350K(F)

157 €

2 €

1 €

4 €

-1 €

-3 €

AMD Ryzen 5 3400G

135 €

-30 €

6 €

6 €

9 €

8 €

Intel Core i5-10600K(F)

220 €

-59 €

-37 €

-23 €

-20 €

-8 €

AMD Ryzen 5 3600

190 €

24 €

26 €

21 €

11 €

10 €

Intel Core i5-9600K(F)

183 €

-7 €

-5 €

5 €

6 €

4 €

AMD Ryzen 3 3300X

157 €

29 €

25 €

26 €

25 €

25 €

AMD Ryzen 3 3200G

89 €

0 €

10 €

4 €

0 €

0 €

Intel Core i5-10400(F)

144 €

-32 €

-20 €

-13 €

-1 €

-1 €

Intel Core i5-9400(F)

125 €

-27 €

-16 €

-5 €

0 €

2 €

Intel Core i3-9100(F)

81 €

8 €

16 €

15 €

16 €

7 €

AMD Ryzen 3 3100

106 €

-1 €

5 €

6 €

12 €

13 €

Intel Core i3-10100(F)

81 €

-49 €

-39 €

-33 €

0 €

0 €


Unsere Messergebnisse auf einen Blick

Folgend können Sie alle Messergebnisse finden, die wir in den Anwendungstests ermittelt haben und sie mit Ihrem eigenen System vergleichen.

Anwendungsleistung  

7-Zip Benchmark (MIPS)

Blender Benchmark (min)

Cinebench R15 Single Core (cb)

Cinebench R15 Multi Core (cb)

Cinebench R20 Single Core (pts)

Cinebench R20 Multi Core (pts)

Corona Benchmark (sec)

DigiCortex (Millisec)

Handbrake (min)

POV-Ray Single (pps)

POV-Ray Multi (pps)

Y-Cruncher Single (sec)

Y-Cruncher Multi (sec)

Ryzen 5 3400G

35334

37:49:57

158

895

390

2006

267

57651

75:01

385

1887

265,334

48,479

Ryzen 3 3100

41735

34:26:15

179

1019

446

2347

240

43429

59:38

420

2137

167,062

25,935

Ryzen 3 3300X

46754

30:34:53

202

1124

501

2586

210

37827

56:41

463

2328

150,215

24,517

Ryzen 5 3600X

64997

21:13:21

204

1651

507

3769

144

25936

38:08

467

3314

151,734

20,331

Ryzen 7 3700X

84644

16:01:73

206

2130

504

4895

117

20653

29:32

470

4309

150,642

17,341

Ryzen 9 3900X

115398

11:13:55

211

3071

509

6979

76

14625

20:59

482

6096

148,833

16,735

Ryzen 9 3900XT

117462

10:43:55

218

3207

539

7233

74

14206

20:03

501

6212

145,441

16,532

Ryzen 9 3950X

137282

08:22:47

210

3947

532

9190

59

11795

18:21

495

7835

147,408

15,547

Ryzen 5 5600X

81415

18:21:60

255

1952

595

4521

112

20375

33:09

590

4161

119,273

18,215

Ryzen 7 5800X

104614

13:30:10

266

2611

624

6150

84

15641

25:02

616

5577

114,833

16,296

Ryzen 9 5900X

145492

09:17:89

273

3765

640

8698

57

11422

17:15

630

7710

114,205

15,000

Ryzen 9 5950X

172242

07:45:40

274

4480

647

10351

47

9859

15:04

637

9039

113,196

14,135

Core i5-9400

40281

33:52:36

173

977

423

2358

237

43101

53:47

413

2343

168,729

26,966

Core i5-9600K

41779

32:03:50

199

1046

484

2526

213

39064

50:09

475

2936

151,933

25,193

Core i7-9700K

58202

25:42:43

210

1512

508

3537

157

29230

39:48

496

3642

149,244

22,531

Core i9-9900K

75864

18:04:81

215

1915

514

4489

106

22156

34:13

512

4095

142,585

21,603

Core i9-9900KS

77980

17:23:11

215

1987

514

4734

99

20708

33:05

515

4245

141,035

21,190

Core i3-10100

38166

35:35:42

184

905

430

2186

225

44137

64:32

416

1965

167,537

28,393

Core i5-10400F

56312

24:07:19

186

1316

434

3197

156

30713

43:52

424

2770

157,891

23,444

Core i5-10600K

61275

21:28:09

207

1475

504

3618

137

27682

40:19

486

3109

144,905

22,458

Core i7-10700K

79087

16:31:49

220

2002

525

4936

98

20375

32:10

532

4369

135,523

21,210

Core i9-10850K

96287

13:21:48

224

2576

534

6264

79

16109

26:41

542

5461

133,531

20,721

Core i9-10900K

97192

13:16:32

227

2612

535

6308

78

16010

26:40

545

5450

133,427

20,732

Neben der rohen Rechenleistung ist natürlich auch die Leistungsaufnahme der Prozessoren interessant. Diese ermitteln wir in den folgenden Szenarien: Idle (Desktop-Betrieb), die Wiedergabe eines YouTube-Video in Full-HD, der durchschnittliche Verbrauch in zehn Minuten Gameplay sowie der Maximalverbrauch mit dem Titel Shadow of the Tomb Raider und der Maximalverbauch bei Cinebench R15.

Idle (W)

Full-HD YouTube (W)

Shadow of the Tomb Raider avg (W)

Shadow of the Tomb Raider max (W)

Prime 95 (W)

Ryzen 5 3400G

5,0

9,4

44,7

59,5

71,5

Ryzen 3 3100

16,6

26,7

48,6

55,9

62,4

Ryzen 3 3300X

15,9

25,5

49,4

67,2

74,5

Ryzen 5 3600X

14,5

24,2

51,4

67,2

82,3

Ryzen 7 3700X

14,3

22,8

61,6

77,2

90,0

Ryzen 9 3900X

13,5

35,2

86,5

97,7

145,3

Ryzen 9 3900XT

16,0

33,8

83,4

100,7

141,7

Ryzen 9 3950X

16,8

36,2

83,5

112,4

143,1

Ryzen 5 5600X

14,1

24,8

52,9

70,4

76,3

Ryzen 7 5800X

14,7

23,6

67,3

111,9

116,1

Ryzen 9 5900X

15,0

33,8

79,9

121,9

142,2

Ryzen 9 5950X

14,3

34,6

85,1

120,4

142,2

Core i5-9400

7,4

8,3

53,7

63,1

69,6

Core i5-9600K

7,4

7,9

52,4

60,2

71,1

Core i7-9700K

7,4

8,3

66,0

87,0

111,6

Core i9-9900K

7,9

9,4

62,5

85,4

135,6

Core i9-9900KS

7,9

9,4

74,3

102,0

159,2

Core i3-10100

6,6

8,0

42,3

45,3

55,5

Core i5-10400F

6,7

9,3

49,6

58,9

71,5

Core i5-10600K

8,2

18,6

64,3

78,9

106,6

Core i7-10700K

8,7

14,9

81,0

112,7

164,4

Core i9-10850K

8,7

16,3

92,9

126,5

207,8

Core i9-10900K

8,8

14,3

103,0

128,2

217,2

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