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Counter-Strike: Lootboxen in ersten Ländern gestrichen

13.07.2018 | 13:03 Uhr |

Valve kommt der Aufforderung der Glückspiel-Komissionen nach und streicht Lootboxen in Belgien und den Niederlanden.

Spiele-Kommissionen in Belgien und den Niederlanden haben vor kurzem Lootboxen als illegales Glücksspiel eingestuft und verschiedene Publisher daraufhin aufgefordert diese aus ihren Spielen zu entfernen oder anzupassen, anderenfalls würden Strafen drohen, wir berichteten im April 2018 bereits darüber.

Im speziellen ging es dabei um Lootboxen aus den Spielen Fifa, Overwatch, Star Wars: Battlefront 2 und Counter-Strike: Global Offensive.

Valve reagiert auf die Aufforderung

Valve hat nun mit einem jüngst veröffentlichten Update für Counter-Strike: Global Offensive, neben Gameplay-Anpassungen auch die Möglichkeit gestrichen, in Belgien und den Niederlanden Lootboxen zu öffnen.

Bereits im Juni schloss Valve den Item-Handel für Dota 2 und CS:GO für niederländische Spieler. Damals kritisierte der Steam-Betreiber die niederländische Behörde, weil Aussagen über die Rechtslage zu den Glücksspiel-Lootboxen nur grob beschrieben wurden. Mittlerweile dürfen niederländische Spieler wieder am Marktplatz teilnehmen und Items kaufen, ausgenommen natürlich Lootboxen.

Andere Publisher sind noch nicht nachgezogen

Seitens Blizzard gab es in Bezug auf Overwatch bisher noch keine Stellungnahme. EA hat gegenüber Seeking Alpha betont, dass sie die zuständigen Behörden überzeugen will, FIFA Ultimate Team nicht als illegales Glücksspiel einzustufen. Ein Erfolg seitens EA bleibt hier jedoch fraglich.

Passend dazu: Lootboxen könnte Verbot in Deutschland drohen

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