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Cooles Video: Zweibeiniger Roboter meistert Hindernis-Parcours

12.10.2018 | 10:36 Uhr |

Der Weg zum autonomen Kampfroboter auf zwei Beinen ist vielleicht nicht mehr weit. Das beweist Atlas, ein humanoider Roboter, der selbstständig und scheinbar mühelos einen Hindernis-Parcours meistert.

Der US-Roboterspezialist Boston Dynamics hat seinen zweibeinigen humanoiden Roboter Atlas jetzt so weit perfektioniert, dass dieser selbstständig einen anspruchsvollen Hindernis-Parcours bewältigen kann, an dem so mancher Mensch scheitern würde. Der Atlas-Roboter springt dabei über Baumstämme und hüpft hohe Absätze so locker hinauf, als ob sie überhaupt nicht da wären.

Einen Salto rückwärts beherrscht der zweibeinige Roboter ohnehin schon länger, ebenso souverän läuft er durchs Gelände. Atlas ist damit augenscheinlich in der Lage, selbst hohe Hindernisse zu überwinden und sich auch in komplizierten Situationen helfen zu können. Und falls er einmal stolpert und zu Boden stürzt, kann er sofort wieder aus eigener Kraft aufstehen – diese Fähigkeit besitzt der Roboter bereits seit rund zwei Jahren. Damit besitzt Atlas wesentliche Eigenschaften, die auch ein autonom agierender Kampfroboter besitzen müsste, der Soldaten aus Fleisch und Blut ersetzen soll. Denn einen solchen Hindernis-Parcours müssen auch Soldaten bei ihrer Ausbildung absolvieren.

Falls Boston Dynamics, das zum japanischen Softbank-Konzern gehört, seinem Atlas jetzt noch weitere kognitive auf KI basierende Fähigkeiten verschafft, mit denen er Kampfsituationen analysieren und auflösen kann und ihn dann noch mit Waffen ausstattet, dann wäre der perfekte Kampfroboter fertig. Und Elon Musks warnende Prophezeiung von autonomen Robotern, die die Straße entlang gehen und Menschen töten, zumindest theoretisch möglich geworden.

Das US-Unternehmen Boston Dynamics gehörte seit 2013 zu Google, wurde dann aber an Softbank verkauft. Zu Softbank gehört auch der Chip-Entwickler ARM – ohne die ARM-Architektur wären moderne Smartphones, aber auch Arduino oder Raspberry Pi und viele Embedded-Lösungen für das Internet der Dinge nicht vorstellbar. 

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