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Coffee Lake: Ältere Boards dank BIOS-Mod kompatibel

06.03.2018 | 15:02 Uhr |

Durch eine Manipulation des BIOS konnten Hacker die neuen Coffee-Lake-CPUs auch auf älteren Boards lauffähig machen.

Wer sich einen Prozessor aus Intels Coffee-Lake-Reihe zulegt, muss dafür laut Hersteller auch ein neues Mainboard mit Z370-Chipsatz anschaffen. Die Hintergründe hierfür waren umstritten, schließlich hat sich am Sockel LGA1151 im Vergleich zu älteren Boards mit 100er oder 200er Chipsatz nichts geändert. Schnell kamen Vorwürfe auf, dass Intel mit der Entscheidung den Herstellern von Chipsätzen und Mainboards in die Hände spielen will. Laut Intel seien durch die gestiegene Kernanzahl jedoch andere Beschaltungen nötig.

Hacker sind dieser Erklärung auf den Grund gegangen. Nach einer Modifikation des BIOS waren demnach auch ältere Boards mit den neuen Coffee-Lake-Prozessoren kompatibel. Intel würde dies jedoch durch einen im Prozessor versteckten Microcode verhindern. Zudem würde auch der Treiber für die in der CPU enthaltene Grafikeinheit seinen Dienst mit einem älteren Board verweigern. Derzeit funktioniert der BIOS-Mod der Hacker jedoch nur mit Vierkern-Prozessoren aus der Coffee-Lake-Generation. Sechskern-CPUs würden durch ihren höheren Strombedarf mit einigen Mainboards nicht funktionieren. So bleibt die Frage, warum Intel den Einsatz von Vierkern-Prozessoren aus der Coffee-Lake-Generation nicht von Haus aus auf älteren Mainboards ermöglicht.

Coffee Lake: Neue Intel-Prozessoren für Einsteiger

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