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Chrome 67: Google schließt 34 Browser-Lücken

30.05.2018 | 09:27 Uhr |

Google hat seinen Browser Chrome auf die neue Version 67.0.3396.62 aktualisiert. Darin haben die Entwickler 34 Sicherheitslücken beseitigt. Chrome 67 bietet eine Schnittstelle für verschiedene VR-Ansätze.

Mit der nächsten Browser-Generation Chrome 67 will Google Web-Entwicklern eine Schnittstelle an die Hand geben, um mit verschiedenen VR-Ausstattungen umzugehen, ohne alles dreimal programmieren zu müssen. Eine weitere neue Schnittstelle macht diverse Sensoren wie etwa Gyroskope zugänglich. Die Chrome-Entwickler haben zudem 34 Schwachstellen beseitigt.

Im Chrome Release Blog führt Krishna Govind 34 Sicherheitslücken auf, die in Chrome 67 geschlossen worden sind. Darunter sind 24 Lücken, die durch externe Forscher entdeckt und an Google gemeldet wurden. Im Gegenzug schüttet Google Bug-Prämien in Höhe von mehr als 62.000 US-Dollar an die Lückenjäger aus. Neun dieser Lücken stuft Google als hohes Risiko ein. Über die übrigen, intern entdeckten Schwachstellen gibt es keine weiteren, öffentlich verfügbaren Informationen.

Zu den wichtigen Neuerungen in Chrome 67 gehört die Generic Sensor API, eine generalisierte Programmierschnittstelle für Sensoren. Web-Anwendungen können damit auf Sensordaten zugreifen und damit arbeiten. Dazu zählen etwa Beschleunigungsmesser, Gyroskope oder kombinierte Lage- und Bewegungssensoren. Welche Sensorklasse innerhalb der API zu nutzen ist, hängt von der Ausstattung des Geräts ab, mit dem ein Benutzer auf eine Anwendung zugreift. Solche Sensoren finden sich vor allem in Mobilgeräten wie Smartphones und Tablets.

Ebenfalls neu ist die WebXR Device API, eine vereinheitlichte Schnittstelle für verschiedene Ansätze der erweiterten Realität. Je nach Hardware und deren Hersteller gibt es dafür Begriffe wie Virtual Reality (VR), Augmented Reality (AR) oder Mixed Reality (MR). Die Geräte wie Google Daydream View, Samsung Gear VR, Oculus Rift, HTC Vive oder Windows Mixed-Reality-Headsets können mit der WebXR Device API angesprochen werden, ohne bei der Software-Entwicklung für jedes Gerät wieder von vorn beginnen zu müssen.

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