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China: Kurseinbrüche bei Bitcoin und Ethereum

18.09.2017 | 17:02 Uhr |

Die Schließungen von Kryptowährungsbörsen in China sorgten in der vergangenen Woche für massive Kurseinbrüche bei Bitcoin und Ethereum.

In China sind ab sofort Börsengänge mit Kryptowährungen – so genannte Initial Coin Offerings (ICO) – verboten . Im Zuge dieser Regierungsentscheidung machte in der vergangenen Woche Chinas größte Börse für Kryptowährungen, die BTC China, dicht. Ende September will auch Konkurrent ViaBTC seinen Dienst einstellen. Das sorgt wiederum für massive Kurseinbrüche bei den Kryptowährungen.

Während der Bitcoin-Kurs Ende August noch bei fast 5.000 US-Dollar lag, ging er seit vergangener Woche auf Talfahrt . Ihren Tiefpunkt erreichte die Kryptowährung am vergangenen Freitag bei nicht einmal 3.000 US-Dollar. Mittlerweile liegt der Wert eines Bitcoins wieder bei 4.000 US-Dollar. Schlimmer noch traf es die Kryptowährung Ethereum. War sie vor kurzem noch rund 500 US-Dollar wert, fiel der Kurs vor dem Wochenende zeitweise auf 200 US-Dollar. Aufgrund des ICO-Verbots in China und den damit verbundenen Schließungen von Kryptowährungsbörsen versuchen viele Anleger nun, ihre Bitcoins wieder in US-Dollar umzutauschen. Spekulanten sehen jetzt hingegen eine gute Chance, um Kapital in Kryptowährungen anzulegen. Damit ist jedoch auch das Risiko verbunden, dass sich die Kurse eventuell nicht wieder erholen.

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