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Canon stellt zwei neue DSLR-Kameras vor

15.02.2017 | 11:38 Uhr |

Mit der EOS 77D und die EOS 800D stellt Canon zwei Spiegelreflex-Kameras mit APS-C- großen Bildsensor vor. Sie richten sich an Einsteiger und ambitionierte Foto-Amateure.

Die beiden Spiegelreflex-Kameras EOS 77D und EOS 800D bieten jeweils einen 24,2-Megapixel CMOS-Sensor im APS-C-Format und einen DIGIC 7 Prozessor, der vor rund einem Jahr erstmals in der Premium-Kompaktkamera PowerShot G7 X Mark II Einzug hielt. Neu ist zudem ein neues Allround-Objektiv mit 18-55 mm Brennweite sowie eine Bluetooth-Fernbedienung.

Canon EOS 800D, die Nachfolgerin der EOS 750D

Die EOS 800D ist ein Urahn der legendären EOS 300D, mit der Canon 2003 als erster Hersteller eine Volks-DSLR auf den Markt gebracht hatte, die erstmals einen Straßenpreis unter 1000 Euro kostete. Auch heute noch positioniert Canon diese Kamera für die Einsteiger in die Spiegelreflex-Fotografie, auch wenn mittlerweile die 1000er-Serie aktuell mit der EOS 1300D den günstigsten Einstieg bedeutet. Die Hauptmerkmale der Canon EOS 800D sind eine neue und laut Canon unkomplizierte Bedieneroberfläche, ein Autofokus-System System mit 45 Kreuzsensoren und das laut Canon weltweit schnellste Live View AF-System (gemessen nach CIPA-konformen Richtlinien). Die Kamera nutzt – wie für Spiegelreflex üblich - einen optischen Sucher. Zudem ist der rückwärtige Touchscreen dreh- und schwenkbar. Per Bluetooth oder WLAN kann man zudem Bilder zu kompatiblen Mobilgeräten übertragen. Für eine gleichmäßige Fokussierung bei Videoaufnahmen soll ein Dual Pixel CMOS AF sorgen. Ab April 2017 soll die EOS 800D für 849 Euro (nur Gehäuse) in den Handel kommen.

Technische Daten der Canon EOS 800D

Canon EOS 800D mit aufgeklapptem Blitz
Vergrößern Canon EOS 800D mit aufgeklapptem Blitz
© Canon
Canon EOS 800D Rückansicht
Vergrößern Canon EOS 800D Rückansicht
© Canon

Unterschied zum Vorgänger Canon EOS 750D: Die beiden größten Unterschiede der EOS 800D gegenüber ihrem Vorgänger EOS 750D sind das AF-System mit 45 statt 18 Kreuzsensoren sowie der moderne Bildprozessor DIGIC 7 (die EOS 750D verwendet einen DIGIC 6). Das Gehäuse der  Canon 750D kostet derzeit rund 600 Euro, mit 18-55-mm-Kitobjektiv rund 675 Euro .

Canon EOS 77D: Zwischen EOS 800D und EOS 80D

Laut Canon solle die EOS 77D dank ihrer Leistung und der Möglichkeit zur komplett manuellen Steuerung „ein ideales Upgrade zur Erweiterung der fotografischen Möglichkeiten“ sein. Für eine bessere manuelle Steuerung und Kontrolle bietet die Kamera ein zusätzliches LCD-Display auf der Kamera-Oberseite sowie ein Daumenrad. Dies ist allerdings in dieser Preisklasse selbstverständlich. Die EOS 77D verwendet das selbe AF-System mit 45 Kreuzsensoren wie die kleinere EOS 800D. Und auch die Canon EOS 77D bietet einen optischen Sucher sowie einen dreh- und schwenkbaren Touchscreen. Auch die Möglichkeiten der drahtlosen Übertragung sind identisch mit der EOS 800D. Für das extra LCD-Display und das Daumen-Drehrad für eine bessere manuelle Steuerung zahlt man für die der EOS 77D 50 Euro mehr. Sie ist wie die EOS 800D ab April erhältlich und kostet 899 Euro (nur Gehäuse).

Technische Daten der Canon EOS 77D

Canon EOS 77D mit aufgeklapptem Blitz
Vergrößern Canon EOS 77D mit aufgeklapptem Blitz
© Canon
Canon EOS 77D Rückansicht
Vergrößern Canon EOS 77D Rückansicht
© Canon

Zwischen EOS 800D und EOS 80D: Die Canon EOS 77D füllt eine Lücke zwischen der EOS 800D und der größeren EOS 80D. Die EOS 80D nutzt noch einen DIGIC-6-Bildprozessor statt des neueren DIGIC 7 der EOS 77D und 800D. Dafür nutzt sie unter anderem ebenfalls einen 24,2 Megapixel auflösenden APC-C großen Bildsensor, einen AF mit 45 Kreuzsensoren und Dual Pixel AF für geschmeidige Scharfstellung während Videoaufnahmen. Vermutlich ist das Gehäuse der EOS 80D hochwertiger verarbeitet.  Die EOS 80D kostet derzeit knapp über 1000 Euro (Gehäuse) .

Neues Objektiv, neue Fernbedienung

Zeitgleich mit den Kameras präsentiert Canon das neue Objektiv EF-S 18-55mm 1:4-5,6 IS STM . Es sei laut Canon das kleinste nicht einziehbare DSLR-Kitobjektiv in diesem Brennweitenbereich. „STM“ steht dabei für eine gleichmäßige, leise Fokussierung während einer Videoaufzeichnung. Neu ist zudem die Bluetooth-Fernbedienung BR-E1 , die für eine Reichweite von bis zu fünf Metern reichen soll. Dank Bluetooth-Verbindung auch ohne Sichtkontakt. Das Objektiv soll 249 Euro kosten, die Fernbedienung 49 Euro. Wie die Kameras sind diese beiden Produkte ab April 2017 erhältlich.

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