2344104

Canary Flex - Die Sicherheitskamera im Test

27.04.2018 | 11:11 Uhr

Die Canary Flex verspricht maximale Flexibilität und soll sowohl drinnen als auch draußen einsetzbar sein. Wir haben sie getestet.

Wie der Name andeutet, lässt sich die Sicherheitskamera Canary Flex flexibel einsetzen – drinnen und draußen, mit Netzteil oder im Akkubetrieb. Der mitgelieferte Standfuß hält die Kamera per Magnet, sodass Sie sie frei neigen und drehen können. Beim Einrichten lassen sich die Ortungsdienste aktivieren, anhand derer die App lokale Notrufnummern verwendet sowie einen Geofencing-Bereich einrichtet. Verlässt das Smartphone diesen, schaltet die Kamera in den „Unterwegs-Modus“, in dem sie Bewegungen erkennt, aufzeichnet und per Push-Mitteilung darüber informiert. Im Test klappt das automatische Umschalten nicht reibungslos. Mit einem Abo für 10 Euro/Monat können Sie 30 Tage Aufzeichnungen aus der Cloud abrufen sowie den Lautsprecher der Kamera nutzen; ohne Zusatzkosten sind Videos nur 24 Stunden verfügbar. Die App ist übersichtlich: Sie haben Zugriff auf eine Liveansicht sowie die Aufzeichnungen. Livebilder werden mit rund zwei Sekunden Verzögerung angezeigt. Die Videos sind etwas verschwommen, die Bildqualität genügt aber, um Personen, Tiere und Gegenstände in bis zu drei Meter Entfernung deutlich zu erkennen. Allerdings hat die Kamera Schwierigkeiten, wenn sich die Lichtverhältnisse im Bild stark unterscheiden; dann stellt sie einen Bereich entweder viel zu hell oder zu dunkel dar. Bewegungen erkennt die Canary Flex unzuverlässig: In der Standardeinstellung übersieht die Kamera eher mal ein Ereignis, als zu viele Fehlalarme auszulösen.

Pro

Drinnen und draußen einsetzbar, kabelloser Betrieb möglich, übersichtliche, einfache App

Contra

Umfassend nutzbar nur mit Abo, durchschnittliche Bildqualität, Geofencing nicht immer zuverlässig

Technische Daten

Bildsensor : 1080p (Videoaufnahme 720p)
Sichtfeld : 116 Grad
Funktionen: Bewegungserkennung, Nachtsicht
Ausstattung: Lautsprecher, Mikrofon
Verbindung : WLAN (802.11n Dualband), Bluetooth LE
Stromversorgung: Netzteil, Akku (6700 mAh)
Größe / Gewicht : 11 x 4,8 cm, 240 Gramm
Preis (UVP) : 249 Euro

Fazit

Vor allem die Flexibilität der Canary-Kamera hat ihren Preis – zumal für den vollen Funktionsumfang ein Abo notwendig ist. Die Erkennungsleistung ist gut, die Bildqualität durchschnittlich. Dank der übersichtlichen App lässt sich die Kamera einfach bedienen.

Tipp: Die besten smarten Überwachungskameras

► Pixel 2 im Preisvergleich: bit.ly/2y9BtPW
Google bringt mit dem Pixel 2 und dem Pixel 2 XL seine neue Smartphone-Generation auf den Markt. Die beiden Geräte stecken voll mit aktueller Hardware, unterscheiden sich allerdings äußerlich: Das kleinere Pixel 2 kommt mit dicken Display-Rändern und FHD-Auflösung, das Pixel 2 XL ist nahezu randlos und bietet eine QHD+-Auflösung. Auf eine Dual-Kamera verzichtet Google, trotzdem soll die Kamera die beste Smartphone-Kamera auf dem Markt sein. Wir haben die beiden neuen Pixel-Geräte ausprobiert

► Alle Infos zu den neuen Pixel-Geräten im Hands-on-Artikel:
www.pcwelt.de/2290850


0 Kommentare zu diesem Artikel

PC-WELT Marktplatz

2344104