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Bundeswehr im Visier von Hackern

03.04.2017 | 17:12 Uhr |

Mit einem neu gegründeten Cyber-Abwehrzentrum will die Bundeswehr Angriffe von Hackern abwehren.

Die Bundeswehr stellt für internationale Hacker ein lohnendes Ziel dar. Dieser Ansicht ist der Chef des Cyber-Kommandos, Ludwig Leinhos. Angreifer könnten demnach versuchen, Bundeswehr-Rechner auszuspähen, dort Informationen zu stehlen oder im schlimmsten Fall ganze Anlagen sabotieren.

Die Angriffe der Hacker seien bereits hochgefahren worden. Seit dem Jahresbeginn wurden laut Leinhos schon 284.000 Rechner der Bundeswehr attackiert. 

Der Drei-Sterne-General Leinhos ist seit dem 1. April Chef des neu gegründeten Kommandos „Cyber- und Informationsraum“ (CIR) im Bundesministerium für Verteidigung in Bonn. Cyber wurde damit - wie in anderen NATO-Ländern auch - zu einer eigenen Teilstreitkraft der Bundeswehr. Die Einheit startet mit ungefähr 260 Mitarbeitern, soll aber in den nächsten Jahren auf bis zu 13.000 Mann aufgestockt werden. Aktuell werden noch Neuzugänge gesucht .

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